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Frühling & Neurodiversität: Warum die Jahreszeit dein Nervensystem herausfordert

Der Frühling ist für viele Mütter neurodivergenter Kinder eine besonders intensive Zeit. Während die Natur aufblüht, werden Nervensysteme empfindlicher, Routinen instabiler und alltägliche Anforderungen größer. Ob ADHS, Autismus, Hochsensibilität oder andere Formen von Neurodivergenz – der Jahreszeitenwechsel wirkt sich oft stärker aus, als viele denken. Vielleicht sind deine ersten Vorsätze schon dahin. Vielleicht spürst du gerade mehr Müdigkeit, emotionale Überforderung, Unruhe oder innere Erschöpfung. Frust es wieder nicht zu schaffen, was du dir vorgenommen hast Dein neurodivergentes Kind reagiert empfindlicher auf Reize, Temperaturwechsel, Lichtveränderungen oder den neuen Kita- und Schulrhythmus. Und du selbst funktionierst einfach weiter, obwohl dein eigenes Nervensystem längst nach Entlastung ruft. Der Frühling zeigt dir leise, aber eindringlich: Du brauchst Regulation statt Perfektion, Räume zum Atmen statt zusätzlicher Erwartungen und eine Zeit, die deine unsichtbare Stärke würdigt, damit Altes kräftiger wird und auch Neues wachsen darf. In diesem Text erfährst du, warum der Frühling für neurodivergente Familien herausfordernd ist und welche Strategien dir wirklich helfen, sanfter durch diese Zeit zu gehen. Frühling bedeutet Veränderung Es gibt diesen Moment jedes Jahr:Die Luft ist morgens noch kühl, die Farben werden wärmer und bunter, und irgendwo in dir macht sich dieses Gefühl breit, das du kaum greifen kannst. So ein “Ich sollte irgendwas verändern… aber ich weiß nicht was.” Der Frühling ist eine Jahreszeit, die dich konfrontiert. Nicht hart, nicht aggressiv, eher leise, aber sehr ehrlich. Vielleicht fragst du dich: Und während du versuchst, all dem Sinn abzugewinnen, tobt um dich herum weiter das Leben: „Ich funktioniere nur noch“, sagst du vielleicht manchmal leise in den Raum, während du die Frühstücksbox füllst oder die Jacken vom Flur sammelst. Es ist dieser Satz, den so viele Frauen aussprechen und doch fühlt er sich jedes Mal wie ein Geständnis an. Aber vielleicht zeigt dir der Frühling genau das, was du so lange ignoriert hast: Du brauchst eine eigene Reifezeit. Eine eigene Erntezeit. Eine eigene Veränderungszeit. Veränderung – mehr wie das Farbspiel der Frühblüher Frühling steht für Veränderung. Loslassen. Sanftes Abgeben von Lasten. Aufblühen. Aber mal ehrlich: du würdest liebend gern auch einfach deine belastenden Gedanken abwerfen wie ein Baum seine Blätter – aber so funktioniert dein System nicht.Zu viele Verantwortungen.Zu viel Reizinput.Zu viel „ich muss noch“. Und dann gibt es da dieses Kind, das du über alles liebst .. und gleichzeitig fordert es dich auf einer Ebene heraus, die kaum jemand versteht. Neurodivergenz im Alltag ist manchmal kein so romantisches Thema. Es ist nicht immer „besonders schön“. Es ist nicht immer„bunt und kreativ“. Es kann auch oftmals: Und du stehst mitten drin – wie ein Baum, der versucht, Stand zu halten, obwohl der Wind stärker wird. Eine Mutter sagte einmal zu mir: „Ich habe keine Angst vor großen Krisen. Ich habe Angst vor den vielen kleinen Momenten, in denen ich nicht zusammenbrechen darf.“ Und genau da beginnt der Frühling dir etwas beizubringen, was du vielleicht vergessen hast: Veränderung passiert leise. Reife entsteht im Innen. Ernte hat nichts mit leisten zu tun. Und all das gilt sowohl für uns als auch für unsere Kinder. Der Jahreszeitenwechsel als Nervensystem-Wechsel Wenn du ein neurodivergentes Kind hast, weißt du: Jede kleine Veränderung im Außen ist eine große Veränderung im Innen. Viele dieser Kinder reagieren im Frühling intensiver, weil: Und du?Du wirst zum Regulator.Zum Puffer.Zur Stoßdämpferin.Zur emotionalen Feuerwehr. Aber niemand fragt:Wer reguliert eigentlich DICH? Denn dein Nervensystem funktioniert nicht getrennt vom deines Kindes. Ihr seid miteinander verwoben.Intim.Tief.Auf einer Ebene, die nicht jeder versteht. Der Frühling macht die Nervensysteme beider Seiten sensibler.Es ist nicht deine Einbildung. Es ist Biologie, Psychologie und Lebensrealität. Ernte – warum jetzt? Du denkst vielleicht: „Ernte? Julia, Es ist doch Frühling! Ich habe doch kaum etwas geschafft.“ Doch du hast so viel geerntet, was niemand sieht. Lass uns das mal anschauen: Deine unsichtbare Ernte von dem was du schon erlebt und geschafft hast. Und gleichzeitig die Chance wie eine Blume im Frühling noch mehr zu wachsen und aufzublühen. Und bevor du jetzt sagst:„Ja, aber das macht man doch als Mama…“ Nein.Das macht man nicht einfach so. Das machst du, weil du Verantwortung trägst mit Herz, Mitgefühl und einer Art Stärke, die du selbst oft gar nicht mehr erkennst. Eine Klientin sagte beim letzten Gruppenseminar: „Meine Ernte ist, dass ich nicht aufgegeben habe, obwohl ich manchmal so müde war.“ Vielleicht ist das auch deine. Warum deine Version wichtiger ist als jede perfekte Lösung Reife hat in unserer Gesellschaft so einen Beigeschmack von: Aber wahre Reife, vor allem als Mutter eines neurodivergenten Kindes, sieht ganz anders aus. Reife ist: Reife hat nichts mit Perfektion zu tun.Reife ist Selbstfürsorge, Ehrlichkeit und Mut – in kleinen Schritten. Und der Frühling ist die Jahreszeit, die dich genau dazu einlädt. Veränderung beginnt nicht im Außen, sie beginnt in deinem Nervensystem Wenn du wirklich etwas verändern willst, dann musst du nicht: Sondern du brauchst: Regulierung statt Optimierung, und zwar traumasensibel. Verlangsamung. Räume dazwischen. Un-egoistische Selbstfürsorge. Alles in deinem Tempo. Genauso wie der Frühling nicht von heute auf morgen bunt wird, musst auch du nicht von heute auf morgen dauergrinsend durch die Gegens hüpfen. Dein neurodivergentes Kind im Frühling und was du jetzt wissen darfst Viele Mütter berichten mir, dass sie gerade im Frühling die Herausforderungen zu nehmen. Grenzerfahrungen für beide Seiten. In meinen Blogartikel „Wenn Kinder emotional „hochdrehen“ – Zusammen durch die intensive Vorweihnachtszeit“ gehe darauf genauer ein. Mir ist es ganz wichtig zu sagen es liegt nicht an die und dein Kind ist auch nicht „schwierig“. Das liegt NICHT daran, dass du etwas falsch machst.Oder dein Kind „schwierig“ ist.Oder du nicht genug gibst. Es liegt daran, dass Frühling für neurodivergente Menschen oft: Und du bist nicht die einzige, die das merkt. Was du jetzt konkret tun kannst, um den Frühling sanfter zu gestalten Ich gebe dir hier mehrere traumasensible, alltagsnahe und wirklich funktionierende Impulse – keine Esoterik, kein Druck, kein „du musst nur…“. 1. Mach Übergänge kleiner Statt von „jetzt sofort“ zu „gleich“.Statt 30 Minuten – 5 Minuten.Statt 10 Aufgaben – 1 Aufgabe. Kleine Schritte beruhigen jedes Nervensystem. 2. Routine light statt Routine perfekt Neurodivergente Kinder brauchen Vorhersehbarkeit.Du brauchst

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Muttersein: Wenn Verantwortung alles füllt und du selbst darin kaum noch vorkommst

Ich sitzte hier gerade im Cafe mit meiner Freundin. Am Nachbartisch sitzt eine deutlich gestresste Frau, unruhig. Sie blickt zu uns und wir kommen ins Gespräch, dann sagte sie einen Satz „Diese Verantwortung füllt alles, nur mich nicht“. Ich wusste sie ist damit nicht allein. Dieser Blogartikel ist für alle starken Mütter dadraußen. Du wachst auf… und bist eigentlich schon müde. Nicht diese offensichtliche Müdigkeit nach einer zu kurzen Nacht. Nicht dieses „Ich brauche dringend Kaffee“. Sondern eine tiefere, schwerere Erschöpfung, die sich schon meldet, bevor der Tag überhaupt begonnen hat. Dein Körper liegt noch im Bett, vielleicht ist es draußen still, vielleicht schläft der Rest der Familie noch. Und trotzdem ist dein Inneres längst wach. Gedanken tauchen auf, ungefragt, selbstverständlich: Wer muss heute wohin? Was steht an? Wo braucht es Aufmerksamkeit, damit nichts kippt? Was darf ich nicht vergessen? Müdigkeit dein treuer Begleiter Du merkst es vielleicht gar nicht bewusst, aber dein System ist bereits im Arbeitsmodus. Diese Art von Müdigkeit entsteht nicht über Nacht. Sie ist das Ergebnis von vielen Tagen, Wochen, Jahren, in denen du Verantwortung trägst. Still, zuverlässig, präsent. Verantwortung für Kinder, für Abläufe, für Stimmungen, für das große Ganze. Du bist diejenige, die den Überblick behält. Die vorausahnt. Die auffängt, wenn etwas aus dem Gleichgewicht gerät. Und genau deshalb beginnt dein Tag nicht mit dem ersten Schritt aus dem Bett, sondern mit Denken. Es ist ein leises inneres Anspannen. Kein Stress im klassischen Sinn. Eher ein dauerhaftes Bereitstehen. Du bist da. Du funktionierst. Und vielleicht fragst du dich manchmal, warum du dich schon morgens so erschöpft fühlst, obwohl objektiv noch nichts passiert ist. Die Antwort liegt nicht darin, dass du zu wenig schläfst oder zu viel willst. Sie liegt darin, dass dein Inneres kaum noch echte Pausen kennt. Hier findest du noch mehr zum Thema Schlafprobleme bei Stress: Die 5+1 unterschätzten Konsequenzen. Was bedeutet das eigentlich „Verantwortung“? Wenn wir von Verantwortung sprechen, denken viele zuerst an Aufgaben. An Termine, Organisation, Verpflichtungen. Doch das, was dich im Muttersein heute wirklich fordert, geht weit darüber hinaus. Verantwortung ist nicht nur das Tun. Sie ist vor allem eine ständige innere Präsenz. Ein permanentes Mitdenken, Mitfühlen, Vorausspüren. Du weißt, welches Kind heute sensibler ist als sonst. Du merkst Spannungen, bevor sie ausgesprochen werden. Du hast im Blick, was morgen ansteht, während du heute noch mitten im Geschehen bist. Du trägst nicht nur Verantwortung für Abläufe, sondern für Zusammenhänge. Für emotionale Balance. Für das Funktionieren eines Systems, das ohne deine innere Präsenz deutlich instabiler wäre. Das passiert nicht, weil du kontrollieren willst. Sondern weil du kompetent bist. Weil du Verantwortung übernehmen kannst. Weil du gelernt hast, dass vieles leichter läuft, wenn du es im Blick behältst. Diese Fähigkeit ist eine Stärke. Eine, die oft unsichtbar bleibt. Und genau darin liegt ihr Preis. Denn mentale Präsenz kennt keinen klaren Anfang und kein Ende. Sie lässt sich nicht einfach ablegen wie eine Tasche an der Tür. Selbst wenn du sitzt, selbst wenn du offiziell Pause hast, ist ein Teil von dir wachsam. Hörend. Spürend. Bereit. Und irgendwann wird aus dieser Dauerpräsenz eine stille Erschöpfung, die sich nicht mehr eindeutig zuordnen lässt. Weil sie überall ist. Und nirgends. Warum ist dieses Thema heute für Mütter so wichtig? Vielleicht, weil sich Muttersein verändert hat. Nicht unbedingt nach außen – aber nach innen. Die Anforderungen sind komplexer geworden. Mehr Informationen. Mehr Erwartungen. Mehr Vergleich. Mehr Unsichtbares. Neben der Sorge für Kinder trägst du oft auch mentale Verantwortung für Familie, Beziehung, Organisation, manchmal zusätzlich für Beruf oder Selbstständigkeit. Vieles davon läuft parallel. Vieles davon läuft still. Viele Mütter sind heute hochkompetent. Reflektiert. Belastbar. Sie wissen viel. Sie können viel. Und genau deshalb geraten sie leicht in einen Zustand, in dem sie lange funktionieren, ohne sich selbst noch wirklich mitzunehmen. Nicht aus Unachtsamkeit. Sondern aus Verantwortungsgefühl. Und irgendwann taucht sie auf, diese Frage, die kaum Platz bekommt: Und wo bleibe eigentlich ich? Sie kommt nicht laut. Sie drängt sich nicht auf. Sie taucht eher beiläufig auf, zwischen zwei Momenten des Innehaltens. Vielleicht abends, wenn endlich Ruhe ist. Vielleicht morgens unter der Dusche. Und oft wird sie genauso schnell wieder zur Seite geschoben, wie sie gekommen ist. Nicht, weil sie unwichtig wäre. Sondern weil gerade etwas anderes wichtiger scheint. Ein Kind. Ein Termin. Ein Alltag, der weiterläuft. Du stellst dich zurück – nicht aus Selbstvergessenheit, sondern aus Verantwortung. Und genau das macht dieses Thema heute so relevant. Weil viele starke Mütter beginnen zu spüren, dass sie selbst in ihrem Leben kaum noch Raum haben. Nicht als Rolle. Nicht als Funktion. Sondern als Mensch. Stark sein und erschöpft sein – wie passt das zusammen? Das ist einer der Punkte, der viele innerlich verwirrt. Du bist nicht am Ende. Nicht instabil. Nicht überfordert im offensichtlichen Sinn. Im Gegenteil. Du meisterst deinen Alltag. Du triffst Entscheidungen. Du trägst Verantwortung. Du bist leistungsfähig, reflektiert, klar. Und trotzdem ist da diese Erschöpfung, die sich nicht wegorganisieren lässt. Sie verschwindet nicht nach einem freien Abend. Sie löst sich nicht durch Urlaub. Weil sie nicht aus zu viel Tun entsteht, sondern aus zu viel innerem Halten. Du hast lange funktioniert – und gut funktioniert. Dein System hat gelernt, stark zu sein, wach zu sein, präsent zu sein. Aber Stärke bedeutet nicht, unbegrenzt belastbar zu sein. Sie bedeutet oft nur, dass man sehr lange durchhält. Und irgendwann meldet sich etwas in dir, das leise sagt: So wie bisher fühlt es sich nicht mehr ganz stimmig an. Das ist kein Zusammenbruch. Kein Drama. Eher ein Signal. Ein Hinweis darauf, dass du dich selbst in all dem wieder mehr mitnehmen möchtest. Nicht, um weniger zu leisten. Sondern um dich wieder zu spüren, während du lebst. Hier findest du noch mehr zum Thema Selbstliebe im Alltag stärken: Mehr Selbstwert trotz innerem Kritiker. Welche Rolle wird dieses Thema in Zukunft spielen? Ich bin überzeugt: Dieses Gefühl, das viele Mütter heute beschreiben, wird in den kommenden Jahren noch sichtbarer werden. Nicht, weil Mütter schwächer werden. Sondern weil sie bewusster werden. Weil sie beginnen, die inneren Kosten von Dauerverantwortung ernst zu

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warum gutes essen kein luxus ist und wie es im alltag ohne druck möglich wird (3)

Gastartikel: Warum gutes Essen kein Luxus ist und wie es im Alltag ohne Druck möglich wird

Geschrieben von Carolin Hegewald – Zertifizierte Vegane Ernährungsberaterin, Pflanzliche Ernährung für vielbeschäftigte Frauen Warum gutes Essen kein Luxus ist, sondern im echten Leben funktionieren muss Viele Frauen erleben es so, dass sie sich grundsätzlich gesund ernähren wollen. Die Motivation ist da. Wichtig ist ihnen dabei vor allem, dass es nicht perfekt sein muss und keine strengen Regeln befolgt werden müssen. Es soll in ihren Alltag passen, der sowieso schon gefühlt aus allen Nähten platzt: Arzttermin mit Kind am Nachmittag, Geschenk für den Geburtstag am Samstag noch einkaufen, die Waschmaschine von heute morgen will auch noch ausgeräumt werden und unter Umständen sind noch Schulaufgaben zu erledigen. Sich dann dem Thema Essen im Alltag intensiver zu widmen, fühlt sich bei vielen direkt wie ein zusätzlicher Stressfaktor an. Und noch mehr Stress wollen diese Frauen nicht – zu Recht. Wenn gesunde Ernährung dann nicht so klappt, wie man es sich vorgenommen hat, liegt das selten an fehlender Disziplin. Viel häufiger passen die gängigen Empfehlungen schlicht nicht zu dem Leben, das viele Frauen führen: mit Verantwortung, Zeitdruck und wenig mentalem Spielraum für zusätzliche Entscheidungen. Vielleicht liegt genau hier der Kern des Problems: Gutes Essen wird oft wie etwas behandelt, das zusätzlich Platz braucht – zusätzliche Zeit, zusätzliche Energie, zusätzliche Planung. Dabei ist Essen etwas, das jeden Tag sowieso stattfindet. Die Frage ist also weniger, ob wir uns gesund ernähren sollten, sondern wie Ernährung so aussehen kann, dass sie uns im Alltag trägt, statt noch mehr von uns zu verlangen. Gutes Essen steht heute unter vielen Erwartungen Gutes Essen soll heute vieles gleichzeitig sein: gesund, ausgewogen, nachhaltig, möglichst frisch gekocht, vielleicht auch noch zucker- oder glutenfrei – und am besten auch noch allen im Haushalt schmecken. Diese Erwartungen sind oft gut gemeint. Im Alltag führen sie jedoch dazu, dass Essen schnell zu etwas wird, das man bewertet: War es gut genug? Ausgewogen genug? „Richtig“ genug? Und genau hier entsteht Druck: nicht, weil wir uns keine Mühe geben, sondern weil die Latte sehr hoch hängt. Hinzu kommt, dass Essen im Alltag selten isoliert stattfindet. Es ist eingebettet in Termine, Absprachen, Vorlieben, Zeitfenster und das ständige Abwägen zwischen dem, was gut wäre, und dem, was gerade möglich ist. Diese vielen kleinen Entscheidungen kosten Energie und gerade abends, wenn man die Essensplanung für den nächsten Tag vornehmen will, fühlt man sich schon zu kraft- und lustlos, um überhaupt noch einen Schritt in die Küche zu setzen. Dass Ernährung sich dann schwer anfühlt, ist kein persönliches Versagen, sondern eine ganz normale Reaktion auf einen vollen Alltag. Was sich ändert, wenn Essen nicht mehr perfekt sein muss In dem Moment, in dem Essen nicht mehr perfekt sein muss, verändert sich vor allem eines: der innere Druck. Entscheidungen werden einfacher, weil sie nicht mehr jede Anforderung gleichzeitig erfüllen müssen. Statt „alles richtig machen“ rückt etwas anderes in den Vordergrund: das, was im jeweiligen Moment tatsächlich möglich ist. Und genau das kann Essen wieder zu etwas machen, das unterstützt, statt zusätzlich zu belasten.  Viele Frauen merken an dieser Stelle, dass sich nicht nur das Essen selbst verändert, sondern auch der Blick darauf. Der Anspruch, es „richtig“ zu machen, tritt in den Hintergrund. Stattdessen entsteht mehr Spielraum: für pragmatische Entscheidungen, für Wiederholungen, für Mahlzeiten, die nicht ideal sind, aber trotzdem gut tun. Essen wird damit weniger zu einer Bewertung und mehr zu einem Teil des Alltags. Es läuft nebenbei mit, statt ständig Aufmerksamkeit zu verlangen. Gesund essen darf sich nach Sicherheit anfühlen – nicht nach Kontrolle Für viele Frauen fühlt sich gesunde Ernährung vor allem dann anstrengend an, wenn sie mit Kontrolle verbunden ist: Regeln einhalten, Fehler vermeiden, ständig prüfen, ob etwas „noch okay“ ist. Sicherheit entsteht auf diese Weise selten. Sie entsteht eher dort, wo Orientierung vorhanden ist, auch wenn der Alltag unübersichtlich oder hektisch wird. Genau an diesem Punkt wird für viele Frauen auch das Thema pflanzliches Essen interessant. Nicht als neues Mammut-Projekt oder als strenge Vorgabe, sondern als eine Möglichkeit, Ernährung einfacher und verlässlicher zu gestalten. Vorausgesetzt, sie wird alltagstauglich gedacht und nicht als weiteres Ideal. Für Frauen mit vollem Alltag: ein anderer Blick auf pflanzliches Essen Pflanzliches Essen wird oft mit Verzicht, Umstellung oder strengen Regeln verbunden. Dazu kommen noch Fragen wie: Woher bekommt man ausreichend Proteine und alle anderen Nährstoffe? Für viele Frauen mit einem vollen Alltag ist genau das abschreckend. Dabei kann ein pflanzlicher Schwerpunkt auch etwas ganz anderes sein: eine pragmatische Art zu essen, die nicht perfekt sein muss, sondern verlässlich funktioniert. Ohne Dogmen, ohne Alles-oder-nichts und angepasst an das Leben, das gerade ist. Gerade bei der Frage nach Nährstoffen geht es vielen Frauen weniger um Zahlen oder Details, sondern um ein Gefühl von Sicherheit. Es geht darum, zu wissen, dass sie sich und ihre Familie gut versorgen können – auch dann, wenn nicht jeder Tag optimal läuft und auch mal völlig chaotisch ist. Pflanzliches Essen kann dieses Sicherheitsgefühl geben, wenn es nicht als Konzept verstanden wird, sondern als etwas, das Schritt für Schritt Orientierung bietet und Vertrauen wachsen lässt. Vielleicht geht es nicht darum, alles richtig zu machen Gesunde Ernährung muss nicht noch ein Bereich sein, in dem Frauen das Gefühl haben, zu scheitern. Sie darf sich in den Alltag einfügen, statt ihn zu dominieren. Vielleicht geht es weniger um Regeln, Pläne oder Perfektion und mehr darum, einen Weg zu finden, der Sicherheit gibt und sich langfristig gut anfühlt. Einen Weg, bei dem man sagen kann: Ich habe das im Griff, auch wenn nicht jeder Tag gleich aussieht. Genau mit diesem Blick begleite ich Frauen, die viel zu tun haben und sich eine sichere, entspannte Orientierung wünschen und nicht noch mehr Regeln, sondern Unterstützung, die sie im Alltag aufrichtig entlastet. Über Carolin Hegewald: Carolin ist zertifizierte Vegane Ernährungsberaterin und begleitet vielbeschäftigte Frauen dabei sich pflanzlich zu ernähren, eine gesunde Ernährung weiter zu festigen und so in ihren Alltag zu integrieren, dass sie sich dabei stabil und selbstverständlich anfühlt – auch in stressigen Phasen. „Als Ernährungsberaterin bin ich für Frauen da, die viel zu tun haben und trotzdem gesund essen wollen. Ich zeige ihnen, wie

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Wie Erzählcafés Raum für Innere Klarheit schafft

Am 23. Januar ist es wieder soweit, unser Erzählcafé geht in die nächste Runde. Petra Bräu und ich haben uns diesmal ein ganz besonderes Thema ausgesucht: „Dein Lieblingsort / Kraftort.“ . Es ist unser Herzensprojekt, denn in meiner Beratung höre ich immer wieder, dass Leute über Missverständnisse und das ist meines Erachtens zu einem oft ein Zuhörproblem. Denn heutzutage sind wir ständig kommunizieren, über Chats, E-Mails und Sprachnachrichten, wird das echte Zuhören selten. Oft sind Gespräche oberflächlich oder von Zeitdruck geprägt. Doch es gibt Orte, an denen das anders ist: Orte, an denen Menschen erzählen dürfen, ohne bewertet, unterbrochen oder korrigiert zu werden. Ein Erzählcafé ist genau so ein Ort. Ein Raum der Achtsamkeit, in dem Zuhören und Erzählen zu einem tiefen, verbindenden Erlebnis werden und zu einem wertvollen Element in der Beratung. Was ein Erzählcafé ist und warum es so wohltuend wirkt Ein Erzählcafé ist kein Vortrag, kein Diskussionsforum und keine Therapiegruppe. Es ist ein geschützter Rahmen, in dem Menschen ihre Erfahrungen, Erinnerungen oder Gedanken miteinander teilen können, ganz ohne Leistungsanspruch oder Zielvorgabe. Vielleicht sitzen Sie an einem großen Tisch, mit einer Tasse Tee in der Hand. Jemand beginnt zu erzählen, von einem Moment, einer Erinnerung, einem Gefühl. Die anderen hören zu: offen, präsent, ohne zu kommentieren. Und plötzlich entsteht etwas, das im Alltag oft fehlt: Resonanz.Das Gefühl, wirklich gehört zu werden. Im Erzählcafé dürfen Geschichten fließen, Gedanken sich sortieren und Emotionen ihren Platz finden. Das Sprechen hilft, Erlebtes zu ordnen. Das Zuhören öffnet neue Perspektiven. Beides zusammen schafft Verbindung – zu sich selbst und zu anderen. Erzählmomente – kleine Pausen für Herz und Verstand Neben den großen Runden im Erzählcafé gibt es auch die Erzählmomente: kleine, bewusste Gesprächszeiten, die im Alltag oder in der Beratung genutzt werden können. Ein Erzählmoment kann mit einer einfachen Einladung beginnen: „Erinnerst du dich …“ Schon wenige Minuten reichen, um innezuhalten und das eigene Erleben in Worte zu fassen. Das bewusste Erzählen stärkt das Selbstverständnis, entlastet emotional und hilft, Erfahrungen einzuordnen. Zuhören – wirkliches, aufmerksames Zuhören – ist dabei genauso bedeutsam. Es vermittelt Wertschätzung und fördert Empathie – zwei Grundlagen, die in jeder beratenden und zwischenmenschlichen Begegnung entscheidend sind. Wie Erzählen deine Gedanken löst Das gesprochene Wort kann etwas lösen, das in Gedanken oft feststeckt. Wenn Menschen erzählen, entsteht Klarheit. Zusammenhänge werden sichtbar, Gefühle werden benennbar, Erlebnisse greifbar. In der psychologischen Beratung unterstützt das Erzählen dabei, die eigene Geschichte neu zu betrachten. Nicht selten verändert sich der Blickwinkel, wenn Worte ausgesprochen werden. Was zuvor belastend oder unverständlich erschien, bekommt Form und Struktur und damit auch einen neuen Platz im Inneren. Das Erzählen ist damit mehr als ein Gespräch. Es ist ein Prozess der Selbstklärung, des Verstehens und – manchmal – des Loslassens. Gemeinschaft und Resonanz – warum Zuhören zufriedener macht Ein besonderer Wert des Erzählcafés liegt im Miteinander. Wenn Menschen ihre Geschichten teilen, entsteht Resonanz: Ein Lächeln, ein Nicken, ein „Das kenne ich auch“. In diesen Momenten fühlen wir uns gesehen und verbunden. Diese geteilte Erfahrung wirkt stärkend, besonders für Menschen, die sich im Alltag oft überfordert oder allein fühlen. Gleichzeitig bleibt das Erzählcafé ein sicherer Raum: Niemand muss etwas preisgeben, das zu persönlich ist. Jeder darf so viel erzählen, wie sich gut anfühlt. So entsteht eine Balance aus Offenheit und Schutz, aus Nähe und Respekt – eine Atmosphäre, die Vertrauen wachsen lässt. Fünf gute Gründe, warum Erzählen gut tut Im Mittelpunkt steht nicht das perfekte Wort, sondern das echte Gespräch. Einladung zum Erzählcafé – Raum für echte Begegnung Vielleicht spüren Sie beim Lesen den Wunsch, einmal selbst zu erzählen oder einfach zuzuhören. In unserem Erzählcafé biete ich genau diesen Raum: einen geschützten Rahmen, in dem Worte entstehen dürfen langsam, ehrlich und wertfrei. Wir treffen uns in einer kleinen Gruppe, mit achtsamen Impulsen, Zeit für Gespräche und Raum für Stille. Es braucht keine Vorerfahrung, nur Offenheit und Neugier auf die Geschichten des Lebens. Wenn Sie dabei sein möchten, finden Sie alle Informationen und Termine. Das nächste Erzählcafé findet am Januar 2026 um 16.00 – ca. 17.30 Uhr online via Zoom statt. Vielleicht ist genau jetzt der richtige Moment, sich eine kleine Auszeit zu gönnen: zuzuhören, zu erzählen und einfach Mensch zu sein. Fazit: Erzählen als Brücke zwischen Innen und Außen Erzählen verbindet uns mit uns selbst und miteinander. Im Erzählcafé darf das geschehen, was im Alltag oft zu kurz kommt: echtes Zuhören, ehrliches Mitteilen, stilles Verstehen. Es ist kein Ort für perfekte Worte, sondern für wahre Begegnung. Ein Ort, an dem Geschichten leise wirken und manchmal mehr bewegen, als wir denken.

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Jahresrückblick 2025: THE BIG SHIFT

Dieser Jahresrückblick ist mein erster Jahresrückblog. Manche Jahre rauschen einfach vorbei. Andere bleiben stehen. 2025 war für mich kein lautes Jahr, es war eines, das tief gewirkt hat. Ein Jahr, das mich liebevoll gezwungen hat hinzuschauen, langsamer und bewusster zu werden. Es gab Momente, die mich überrascht haben. Erfahrungen, die mich herausgefordert haben. Erkenntnisse, die nicht über Nacht kamen, sondern leise gewachsen sind… oft genau dann, wenn ich nicht danach gesucht habe. Zwischen Alltag, Familie, innerer Arbeit und neuen beruflichen Wegen hat sich etwas verschoben. Nicht spektakulär. Aber spürbar: The big SHIFT. Dieser Jahresrückblick ist keiner aus dem Bilderbuch, zwischen Muttersein, Frausein und Start der Selbstständigkeit. Er ist eher eine Einladung zum Innehalten, was Undenkbares plötzlich möglich wird. Vielleicht findest du dich in manchen Gedanken wieder. Vielleicht liest du etwas, das einen eigenen Prozess in dir anstößt. Und vielleicht nimmst du einfach nur das Gefühl mit, nicht allein zu sein mit dem, was dich bewegt. Wenn du Lust hast, hinter die Kulissen eines Jahres zu schauen, das viel gelernt, losgelassen und neu sortiert hat, dann lies weiter. Meine Themen und Highlights in 2025 Plötzlich eingeschlafen – mehrfach, kein Scherz Auch im körperlichen Bereich habe ich Neues gewagt: Yoga Nidra. Ich hatte noch nie davon gehört, meine Freundin war Feuer und Flamme und so meldeten wir uns zusammen an. Es war so eine schöne Atmosphäre, erst gabs immer etwas Theorie zum Verständnis und dann die Einheit. Etwas völlig Ungewohntes für mich, und gerade deshalb so spannend. Und trotz aller Spannung habe ich die ersten 4 Male von Kurses zum Teil verschlafen, was wohl normal ist, wurde mir versichert. Dieser Grad von Entspannung zu Schlaf war für mich, als Mama mit ab und an wilden Kleinkindnächten, wohl zu schmal. Beim Yoga Nidra wird der Körper systematisch entspannt. Muskeln lassen los, der Atem wird ruhiger, der Puls sinkt … das ist ähnlich wie kurz vor dem Einschlafen. Zudem führt es vom wachen Beta-Zustand in Alpha- und Theta-Gehirnwellen. Das ist genau der Bereich zwischen Wachsein und Schlaf, ungeübten Personen leicht in den Schlaf rutschen. Diese Erfahrung zeigt mir einmal mehr, wie wertvoll es ist, offen zu bleiben und Neues zuzulassen. Die völlige Eskalation – Narzissmus vs. Hochsensibilität Ein Thema, das mich dieses Jahr über einen langen Zeitraum intensiv begleitet hat, war Narzissmus. Es war präsent, fordernd und gleichzeitig klärend. Nicht nur auf persönlicher Ebene, sondern auch fachlich habe ich mich noch einmal deutlich tiefer damit auseinandergesetzt. Mit den Dynamiken, den feinen Mechanismen, der Unsichtbarkeit von emotionalem Missbrauch… und mit den Spuren, die er hinterlässt. Lange haben ich meinen Hochsensibilität als Markel angesehen, bis ich verstanden habe, dass es ein Schutzmechanismus ist, denn ich bin in einem narzisstisch geprägten Umfeld groß geworden. Heute ist es eine Gabe, da ich in der Beratung das Ungesagte erspüre. Aus dieser Vertiefung und meiner persönlichen Gesichte ist auch etwas sehr Besonderes entstanden: ein Artikel in der freundin mit dem Titel „Narzissen-Detox – 9 praxiserprobte Tipps zum Schutz der mentalen Gesundheit“. Ein Herzensprojekt. Worte für etwas zu finden, das viele Frauen fühlen, aber oft nicht benennen können, war für mich eine große Verantwortung und gleichzeitig eine tiefe Erfüllung. Zu wissen, dass dieser Text berührt, aufklärt und vielleicht den ersten inneren Schritt ermöglicht, bedeutet mir sehr viel. Mir ist wichtig, dass die Frauen (und Männer), die sich aus diesen narzisstischen Verstrickungen lösen wollen, beginnen zu verstehen, dass sie nicht zu sensibel, nicht zu schwierig und nicht falsch sind. Sie sind richtig! Diese Prozesse brauchen Zeit. Auch ich habe es erst sehr spät bemerkt und bin diesen Weg schon gegangen. Hier findest du noch mehr zur Thematik Narzissmus und Hochsensibilität: Der ultimative Guide. Dass ich in diesem Jahr genau hier wirken durfte, erfüllt mich mit tiefer Dankbarkeit. Denn wenn Frauen beginnen, sich aus narzisstischen Fängen zu lösen, beginnt nicht nur ein neuer Abschnitt. Es beginnt ein Zurückfinden zu sich selbst. Mein Allparteilichkeit zu Zentralen Nervensystem Ein großer Teil dieses Jahres war meiner persönlichen Entwicklung und beruflichen Weiterbildung gewidmet. Ich habe bewusst viel Zeit, Energie und auch Mut investiert, um tiefer zu verstehen – mich selbst, andere Menschen und die Prozesse, die uns prägen. Lernen war für mich 2025 kein Pflichtprogramm, sondern ein innerer Antrieb. Ich habe zahlreiche Weiterbildungen besucht, die mich fachlich wie persönlich bereichert haben. Die systemische Biografiearbeit hat mir neue Perspektiven auf Lebensgeschichten und Zusammenhänge eröffnet. In der Ausbildung zur traumasensiblen Trauerbegleiterin durfte ich lernen, wie wichtig Feinfühligkeit, Präsenz und Sicherheit im Umgang mit Verlust und Schmerz sind. Auch meine eigene Trauer habe ich in diesem Zug nochmal aufgearbeitet und kann sie heute mit anderen Augen sehen. Ergänzend dazu habe ich eine Weiterbildung zum traumasensiblen Coaching in der Schweiz gemacht und mein Verständnis für innere Prozesse weiter vertieft. Auch der mentale Ersthelfer war ein wichtiger Baustein, ebenso wie die Vertiefung im Bereich Hochsensibilität. Beides hat meinen Blick für psychische Gesundheit geschärft – bei mir selbst, da ich hochsensibel bin, und im Kontakt mit anderen. Besonders bereichernd war auch die Teilnahme an der zwölften Kinder- und Jugend-Coaching-Woche. Themen wie Babyschlaf & Kindersprache verstehen, ein gesundes Miteinander jenseits der Konfliktspirale, emotionale Gesundheit, sowie Inputs zu Genen und Stress (Schweiz) haben mein Wissen erweitert und gleichzeitig meine Haltung gestärkt. Auch verstehe ich meine eigenen Prozesse tiefer. Zusätzlich habe ich an einer Online-Tagung zur emotionalen Gesundheit teilgenommen und mich intensiv mit kindlicher Entwicklung auseinandergesetzt. All diese Inhalte greifen ineinander und haben mein Verständnis für Zusammenhänge vertieft. 2025 war ein Jahr des Lernens, des Wachsens und des bewussten Investierens in mich selbst. Still, intensiv und nachhaltig. The big SHIFT – Ein Jahr, das mich verändert hat Dieses Jahr habe ich einen großen Schritt gewagt: Ich habe mich selbstständig gemacht. Allein das auszusprechen fühlt sich immer noch ein bisschen unwirklich an. Es war kein spontaner Sprung, eher ein langsames Hineinwachsen. Mit vielen Fragen, inneren Dialogen, Mutmomenten, und genauso vielen leisen Zweifeln. Rückblickend war es weniger ein einzelner Entschluss als vielmehr eine Reise. Eine Entwicklung, die mir gezeigt hat, wie wichtig es für mich ist, meine beruflichen Visionen weiter aufzubauen und gleichzeitig genug Raum für das

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wenn kinder emotional „hochdrehen“ – zusammen durch die intensive vorweihnachtszeit Julia Geyer

Wenn Kinder emotional „hochdrehen“ – Zusammen durch die intensive Vorweihnachtszeit

Die Vorweihnachtszeit klingt in der Theorie so gemütlich. Lichterketten. Kakao. Plätzchenduft. In der Realität fühlt sie sich für viele Familien eher an wie ein Dauerlauf mit Glöckchen. Für Kinder ist diese Zeit emotional extrem dicht – und für uns Eltern oft gleich mit. Vielleicht kennst du das: Dein Kind reagiert plötzlich viel schneller gereizt, weint scheinbar „grundlos“, wird wütend, laut oder völlig überdreht. Einschlafen dauert ewig. Übergänge eskalieren. Und irgendwo zwischen Brotdose, Adventskalender und To-do-Liste denkst du erschöpft: „Warum ist das gerade alles so anstrengend?“ Die kurze, ehrliche Antwort: Weil Kinder in der Vorweihnachtszeit emotional überflutet sind.Und weil sie noch etwas ganz Entscheidendes brauchen: Bindung statt Begrenzung. Warum Kinder gerade jetzt emotional „hochfahren“ Kinder erleben die Welt ungefiltert. Alles kommt direkt im Nervensystem an. Die Vorweihnachtszeit bringt: Ihr Nervensystem ist damit schlicht überfordert. Und was machen Kinder, wenn sie überfordert sind? Sie zeigen es. Laut. Unkoordiniert. Emotional. „Kinder sind nicht schwierig, sie haben es schwierig.“ Das ist kein Fehlverhalten. Kein Erziehungsproblem. Kein Zeichen von mangelnder Konsequenz. Es ist ein Stresssignal. Bindungsorientiert bedeutet hier: Wir versuchen nicht, dieses Signal zu unterdrücken, sondern es zu verstehen. Bindung vor Verhalten – ein Perspektivwechsel Viele von uns haben gelernt, auf Verhalten zu reagieren: „Hör auf.“ – „Reiß dich zusammen.“ – „Jetzt ist aber genug.“ Bindungsorientiert schauen wir tiefer. Wir fragen uns: Was braucht mein Kind gerade, um sich wieder sicher zu fühlen? Denn Regulation passiert nicht über Worte oder Regeln – sie passiert über Beziehung. Ein Kind, das emotional hochdreht, braucht: Das heißt nicht, dass alles erlaubt ist. Aber es heißt, dass Verbindung immer vor Korrektur kommt. Gefühle benennen: Gesehen werden reguliert Einer der kraftvollsten bindungsorientierten Schritte ist es, Gefühle zu benennen – ohne sie wegzumachen. Sätze wie: Das wirkt, weil dein Kind merkt: Ich werde verstanden.Und verstanden zu werden beruhigt das Nervensystem. Wichtig: Du musst keine Lösung anbieten. Kein „Aber“. Kein „gleich ist es vorbei“. Bleib einfach da. „Wenn Gefühle Raum bekommen, müssen sie nicht mehr so laut sein.“ Struktur ist Bindung – gerade in turbulenten Zeiten Bindungsorientiert heißt nicht chaotisch. Im Gegenteil: Kinder brauchen Struktur, um sich sicher zu fühlen. Gerade jetzt sind Rituale Gold wert: Struktur gibt Halt, wenn innen alles durcheinander ist. Sie signalisiert: Die Welt ist verlässlich, auch wenn sie sich gerade aufregend anfühlt. Viele Eltern denken: „Ich muss jetzt flexibler sein, es ist ja Advent.“Bindungsorientiert dürfen wir sagen: Je mehr außen los ist, desto stabiler darf es innen sein. Co-Regulation: Du bist der Leuchtturm Kinder können sich nicht allein beruhigen. Das ist kein Defizit, das ist Entwicklung. Ihr Gehirn ist darauf ausgelegt, sich an einem erwachsenen Nervensystem zu orientieren. Co-Regulation bedeutet: Manchmal reicht es, einfach da zu sitzen. Eine Hand auf dem Rücken. Kein Reden. Keine Erklärung. „Dein ruhiger Körper sagt mehr als jedes pädagogische Konzept.“ Und ja – das ist schwer, wenn du selbst am Limit bist. Wenn dein Kopf rattert. Wenn du eigentlich selbst reguliert werden müsstest. Dann gilt: Du musst nicht perfekt sein. Du musst nur da sein. Wenn du selbst erschöpft bist – ein bindungsorientierter Realitätscheck Bindungsorientierung heißt nicht Selbstaufgabe. Sie heißt nicht, immer geduldig zu sein oder alles auszuhalten. Wenn du merkst, dass du innerlich kochst, darfst du: Auch das ist Bindung. Authentisch. Echt. Menschlich. Viele Mütter funktionieren gerade in dieser Zeit nur noch. Und fühlen sich schuldig, wenn sie nicht gelassen bleiben. Hier eine wichtige Erinnerung:Ein erschöpfter Mensch kann kein dauerhaft regulierender Anker sein. Bindungsorientiert ist auch, deine Grenzen ernst zu nehmen. Weniger Kämpfe, mehr Verbindung Wenn Kinder emotional hochdrehen, kämpfen wir oft gegen das Symptom. Bindungsorientiert gehen wir eine Ebene tiefer. Wir fragen nicht:„Wie kriege ich das Verhalten weg?“ Sondern:„Was braucht mein Kind, um sich wieder sicher zu fühlen?“ Manchmal ist die Antwort: Und manchmal einfach nur Zeit. Ein letzter Gedanke für dich Wenn dein Kind in der Vorweihnachtszeit emotional explodiert, heißt das nicht, dass du versagt hast. Es heißt, dass dein Kind fühlt. Und dass du gerade gefragt bist, nicht als perfekter Mensch, sondern als präsente Mutter. Weniger Druck.Mehr Mitgefühl.Mehr Verbindung. Und vielleicht dieser eine Satz, der alles verändert:„Es ist gerade viel – und wir gehen da gemeinsam durch.“ Du musst das nicht allein tragen. Und dein Kind auch nicht.

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Entspannte Weihnachtszeit statt mama wahnsinn -Julia Geyer

Entspannte Weihnachtszeit statt Mama-Wahnsinn

Die Weihnachtszeit hat dieses besondere Versprechen: Wärme. Nähe. Besinnlichkeit. Und gleichzeitig fühlt sie sich für viele Frauen an wie ein innerer Dauerlauf. Die letzten Termine, Erwartungen, Basteln im Akkord, Dekorieren, Wichtel-Streiche, emotionale Spannungen, volle To-do-Listen – und irgendwo dazwischen du. Du atmest durch und denkst vielleicht: „ Wo bleibt dieses besinnliche Weihnachts-Feeling?“. Und dann geht’s schon wieder weiter. Du funktionierst. Du bist du müde. Gereizt. Dünnhäutig. Nicht, weil du undankbar bist, sondern weil du zu viel trägst. Fühl mal in dich hinein, wie wäre es, wenn ihr als Familie in der Weihnachtszeit enger zusammen rückt? Wenn Nähe mehr zählt, als der zwanghafte Perfektionismus beim nächsten Wichtelstreich? Gut oder? Dieser Artikel ist für dich, wenn du Weihnachten nicht perfekt machen willst, sondern echter und ruhiger erleben möchtest. Warum die Vorweihnachtszeit so stresst Die Adventszeit und Weihnachten ist als Familie eine spannende Zeit. Bei uns als Erwachsene erleben wir es im Guten, wie im weniger Guten. Weihnachten triggert mehr als Glühwein und Lichterketten. Es aktiviert Erinnerungen, alte Erwartungen, familiäre Dynamiken und hohen Erwartungen an uns selbst, als auch von unserem Umfeld. Für Kinder ist diese Zeit des Jahres genau so aufregend. Sie spüren zum einem unsere Emotionen und Gefühle und zum anderen lernen sie gerade mit ihren eigenen klar zu kommen. Und nebenbei noch die ganzen Sinneseindrücke wie blinkende Lichter, viele Menschen, andere Gerüche. Manche Kinder reagieren emotional stärker darauf, wie andere. Hier kann es schnell komplex werden, denn du möchtest ja für dein Kind eine tolle Adventszeit voller Erinnerungen schaffen, an die es sich später mal erinnert. Parallel läuft der Alltag trotzdem weiter. Und du versuchst, alles zusammenzuhalten und ein schönes Fest für alle zu gestalten. Viele Frauen, die ich begleite, sagen in dieser Zeit: „Ich funktioniere nur noch, aber innerlich bin ich leer.“ Das ist kein persönliches Versagen. Das ist eine logische Reaktion auf eine Zeit, die viel Nähe verspricht, aber oft zu wenig echte Entlastung bietet. Der wichtigste Perspektivwechsel: Es muss nicht alles „besonders“ sein. Es ist okay, wenn der Wichtel „nur“ Mal durch Puderzucker gelaufen ist oder die Stofftiere an den Esstisch gesetzt hat. Eine entspannte Weihnachtszeit beginnt nicht mit besserem Zeitmanagement. Sondern mit einer Entscheidung: Du darfst auswählen & Du musst nicht alles mitmachen. Frage dich ehrlich: Jedes bewusste Weglassen schafft Raum. Jedes bewusste Behalten schafft Klarheit. Für dich. Für echte Verbindung. Verbindung mit deiner Familie und das wird deinen Tank auffüllen. Kleine Rituale für mehr Freude Du brauchst keine Katalog-Weihnacht. Du brauchst verlässliche, einfache Inseln der Freude und auch Ruhe. Wichtig ist, dass es dich entspannt und nicht noch mehr erschöpft, daher hier kleine Impulse. Perfektion loslassen – das größte Geschenk Die Weihnachtszeit ist für Kinder intensiv. Vorfreude, Reizüberflutung, wenig Regulation. Statt dagegen anzukämpfen, hilft: Mehr dazu in meinen Blogartikel „Wenn Kinder emotional „hochdrehen“ – zusammen durch die intensive Vorweihnachtszeit“ . Kinder brauchen keine perfekten Eltern. Sie brauchen anwesende. Und die können wir nur sein, wenn wir selbst nicht dauerhaft übergehen. Vielleicht ist das der schwierigste Teil: Aber genau dort entstehen echte Erinnerungen. Nicht im perfekten Moment, sondern im gemeinsamen Erleben. Wie sich eine stimmige Adventszeit wirklich anfühlt. Sie ist nicht ruhig wie im Katalog. Und nicht fröhlich wie in der Werbung. Sie ist menschlich, manchmal chaotisch, oft warm und ehrlich. Sie entsteht, wenn du dir oder ihr euch als Familie, erlaubst zu sagen: Und das heißt für dich als Mutter nicht: Du lebst in einer Zeit voller Anforderungen, und dein Wunsch nach Ruhe ist legitim. Wenn du dieses Jahr beginnst, dich selbst mitzudenken und nicht zu vergessen, veränderst du mehr als nur Weihnachten. Du schaffst Sicherheit. Für dich. Und für deine Familie. Wenn du merkst, dass dein Nervensystem gerade dauerhaft auf Alarm steht und du dir Begleitung wünschst, die alltagstauglich, traumasensibel und ohne Druck ist: Du darfst dir Unterstützung holen. Du musst da nicht alleine durch. Kontaktiere mich gerne über das Kontaktformular und hol dir dein Kennenlerngespräch ( für 0€). Ich wünsche dir und deiner Familie eine besinnliche Adventszeit. Deine Julia

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Dein neurodivergentes Kind im Winter und was du jetzt wissen darfst

Der Winter ist eine herausfordernde Zeit für viele Familien. War der Herbst doch bunt, genau so wie die Neurodiversität: Autismus, ADHS, Hochbegabung, Dyskalkulie, Legasthenie, Synästhesie, Tourette sind die geläufigsten Typen. Das Spektrum ist doch viel weiter und bunt wie ein Wald im Herbst, alle Spektren der Farben und Typen sind quasie vertreten. Der Winter ist eine farbloserre Jahreszeit, die uns innerlich ein bisschen spiegelt. Alles wird langsamer, ruhiger, reifer. Die Bäume sind kahl, sie haben losgelassen von dem was nicht mehr gebraucht wird. Und während ich diese Zeilen schreibe, denke ich: Wäre schön, wenn mein Nervensystem das auch so easy könnte. Vielleicht kennst du das , der Kalender sagt Winter, dein Körper sagt „Bitte eine Pause“, und dein Alltag schreit: „Haha, witzig. Weiter geht’s!“ 🙂 Du planst Indoor-Spielplatzbesuche, besucht Bastelveranstaltungen, wechselt von Matschhose auf Schneeanzug. Gerade, wenn du ein neurodivergentes Kind hast, fühlt sich Winter oft weniger nach „stiller Nacht“ und „ruhet der See“ an, mehr nach „Ich jongliere Christbaumkugeln, Termine über Termine, Alltagschaos und Lebkuchenduft und Gefühle, die größer sind als man selbst an. Dein neurodivergentes Kind im Winter Viele Mütter berichten mir, dass sie gerade im Winter die Herausforderungen zu nehmen. Mir ist es ganz wichtig zu sagen es liegt nicht an die und dein Kind ist auch nicht „schwierig“. Das liegt nicht daran, dass du etwas falsch machst. Oder dein Kind „schwierig“ ist. Oder du nicht genug gibst. Es liegt daran, dass Winter und alle saisonallen Gegebenheiten für neurodivergente Menschen oft: Und du bist nicht die einzige, die das merkt. Was du jetzt konkret tun kannst, um Winter sanfter zu gestalten Ich gebe dir hier mehrere traumasensible, alltagsnahe und wirklich funktionierende Impulse, keine Esoterik, kein Druck, kein „du musst nur…“. 1. Mach Übergänge kleiner Statt von „jetzt sofort“ zu „gleich“.Statt 30 Minuten – 5 Minuten.Statt 10 Aufgaben – 1 Aufgabe. Kleine Schritte beruhigen jedes Nervensystem. 2. Routine light statt Routine perfekt Neurodivergente Kinder brauchen Vorhersehbarkeit.Du brauchst Flexibilität.„Routine light“ verbindet beides. 3. Pufferräume einplanen Nicht als Luxus, sondern als Überlebensstrategie. 4. Reizreduktion zulassen Dunkle Räume.Leise Musik.Ja auch mal Rückzug statt „soziale Pflicht“. Ein Winter-Ritual für Eltern: Der Baum deiner Seele Lass uns gemeinsam ein kleines Ritual machen. Ein sanftes, einfaches, echtes. Vielleicht siehst du: Du musst nichts davon schönreden.Du musst nichts davon verstecken. aber auch Du darfst alles davon würdigen. Und du darfst verdammt stolz auf dich sein. Im Dezember Zauber versteckt sich Neues Der Dezember ist ein besonderer Monat. In seinen Zauber versteckt sich das Alte was war und das Neue was kommt. Denn aus Gerne begleite ich dich dabei, denn du musst das nicht alleine tragen.

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Dauerstress Stree für Kind Mama Mama Coaching Elternberatung Resilienz

Warum Dauerstress für dich UND dein Kind so gefährlich ist

Kennst du dieses Gefühl, wenn du morgens schon angespannt bist, bevor überhaupt jemand wach ist? Dein Herz schlägt etwas schneller, dein Atem ist flacher, du spürst diese innere Enge – und eigentlich möchtest du nur einen Moment Ruhe, bevor der Mama-Alltag wieder losgeht. Doch genau in diesem Moment spürst du: Da ist mehr los in deinem Körper, als nur „ein bisschen Stress“. Viele Mütter glauben, Stress gehört einfach dazu – zwischen Brotdosen, Job, Carearbeit und den emotionalen Bedürfnissen der Kinder. Doch Dauerstress ist nicht normal. Dauerstress ist ein Zustand, in dem dein Nervensystem ständig im Überlebensmodus hängt. Und was noch wichtiger ist: Er wirkt nicht nur auf dich, sondern auch auf deine Kinder. Denn Kinder regulieren ihre Gefühle über uns – über unsere Mimik, unsere Stimme, unseren Atem, unsere innere Ruhe. Wenn wir selbst kaum reguliert sind, haben auch sie es schwer. In dieser Einleitung möchte ich dir genau erklären, was Stress wirklich mit deinem Körper macht, warum er so gefährlich ist und wie er sich leise, aber deutlich in den Familienalltag einschleicht. Du erfährst, wie Stress das autonome Nervensystem aus dem Gleichgewicht bringt, warum du plötzlich dünnhäutiger wirst, schneller gereizt reagierst oder völlig erschöpft bist – obwohl du eigentlich funktionierst. Und du erfährst, weshalb Kinder in solchen Phasen häufiger wütend werden, klammern, unruhiger schlafen oder emotional „auffälliger“ wirken. Denn es ist nicht fehlende Erziehung. Es ist nicht mangelnde Geduld. Es ist nicht dein persönliches Versagen. Es ist Dysregulation. Und Dysregulation ist veränderbar. Gerade als Mama trägst du so viel, Verantwortung, Termine, Emotionen, Erwartungen. Dein Nervensystem läuft fast ständig im Alarmmodus, ohne echte Pausen. Und wenn du über Monate oder Jahre so weitermachst, wirkt sich dieser Dauerstress auf deine Gesundheit, deine Beziehungen, deine Energie, und natürlich auf deine Kinder, aus. Diese Einleitung soll dir Mut machen. Denn wenn du verstehst, was Stress im Körper wirklich auslöst, kannst du beginnen, ihn zu verändern. Traumasensibel, sanft, ohne Druck und in einer Tiefe, die dich und deine Familie langfristig stärkt. Warum Stress so gefährlich ist? Kurz gesagt: Stress lässt deinen Körper dauerhaft im Alarmzustand. Und das wirklich Gemeine: Du merkst es oft erst spät – weil du jahrelang gelernt hast zu funktionieren. Warum Dauerstress „leise gefährlich“ ist Stress zerstört keine Familie von heute auf morgen. Er macht’s schleichend. 1. Dein Körper läuft im Überlebensmodus Wenn du im Fight-or-Flight bist, kannst du: Warum? Weil dein Gehirn dich gerade „beschützen“ will – nicht „elternfähig“ machen. 2. Deine Reizschwelle wird extrem niedrig Ein Tropfen reicht – und du fühlst dich wie überschwemmt. Das ist keine Schwäche. Das ist Biologie. 3. Du verlierst den Zugang zu dir selbst Gefühle werden dumpf. Du bist viel im Autopilot. Du funktionierst, aber du lebst nicht. Und das tut nicht nur dir weh. Stress färbt ab – wie deine Kinder sich MIT dir regulieren (oder eben nicht) Das ist der Teil, der besonders bedenklich ist, meiner Meinung nach. Viele Familien spüren intuitiv spüren, dass da etwas dran ist. Kinder können sich nicht alleine regulieren. Sie brauchen uns zur Co-Regulation nicht perfekt, sondern präsent. Aber wenn du dauerhaft im Alarmmodus bist, passiert Folgendes:  1. Kinder spüren deine Anspannung, bevor du überhaupt etwas sagst Kinder sind wahre Nervensystem-Leser. Wenn dein Körper angespannt ist, werden ihre Nervensysteme ebenfalls wacher. Sie machen das nicht bewusst. Es ist ein biologisches Schutzprogramm. 2. Sie flippen schneller aus Wenn du nicht reguliert bist, sinkt auch ihre Regulation. Das zeigt sich in: Nicht, weil du „schlechte Mama-Arbeit“ oder „ schlechte Papa-Arbeit“ leistest, sondern weil Nervensysteme sich mitregulieren. 3. Streit, Stress und Überforderung schleichen sich in den Familienalltag Es entsteht ein stilles Muster: Du bist gestresst → die Kinder reagieren stärker → du wirst noch gestresster → alle sind dünnhäutig. Diese Spirale kann jede Familie treffen. Sie sagt nichts über deine Liebe aus. Warum das so ist? Die kurze Neuro-Erklärung Wenn du gestresst bist, ist dein sogenannter ventraler Vagus, also dein sozialer, verbindender Teil des Nervensystems, überlagert. Das bedeutet: Und jetzt das Wichtigste: Du bist nicht schuld. Du bist vielleicht überlastet, überreizt, alleingelassen, zu lange zu stark gewesen. Aber du bist nicht schuld. Du bist Mensch. Und genau deshalb darfst du dir Unterstützung holen. Was Stress mit dem Familienleben macht, wenn er nicht reguliert wird Die langfristigen Folgen können sein: Unregulierter Stress tut es und genau hier setzt meine traumasensible Arbeit an. Wenn du möchtest, dass dein Nervensystem wieder Ruhe findet Stell dir vor, du wirst wieder: Nicht, weil du dich mehr anstrengst. Sondern, weil dein Nervensystem wieder in der Lage ist, zu regulieren, für dich und für deine Familie. In meiner 1:1 Begleitung Mama Leuchtturm begleite ich dich: Damit du wieder atmen kannst. Damit deine Kinder wieder bei dir ankommen können. Damit euer Alltag wieder leichter wird. Wenn dein Nervensystem sich nach Entlastung sehnt, lass uns sprechen. Du musst nichts leisten. Du musst nichts vorbereiten. Du musst nicht stark sein. Du darfst einfach da sein. Hier geht’s zu Mama Leuchtturm – deiner 1:1 Begleitung

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Mehr Selbstliebe im Alltag entwickeln und den inneren Kritiker leiser machen. Praxisnahe Übungen für mehr Selbstwert Ruhe und klarere Grenzen. Kostenloses Erstgespräch

Selbstliebe im Alltag stärken: Mehr Selbstwert trotz innerem Kritiker

Viele Menschen kennen diese innere Stimme, die kommentiert, bewertet und selten freundlich ist. Sie sagt du bist nicht gut genug du darfst nicht schwach sein du musst noch mehr leisten. Diese Stimme wirkt harmlos weil sie so vertraut ist. In Wahrheit aber untergräbt sie deine Energie deine Selbstachtung und deine Fähigkeit mit Stress und Rückschlägen gut umzugehen. Selbstliebe ist keine Selfie Kultur kein egoistisches „Sich-aufspielen“. Die „transformative Kraft der Selbstliebe“ ist beeindrucken, kein Wunder also, dass „Der Begriff ist sinnverwandt, jedoch nicht vollständig synonym, mit Begriffen wie Selbstannahme, Selbstachtung, Selbstzuwendung, Selbstvertrauen und Selbstwert.“ (laut Wikipedia) angewandt wird. Selbstliebe ist die Fähigkeit dich mit Freundlichkeit zu begegnen deine Grenzen zu achten und Entscheidungen in deinem eigenen Interesse zu treffen. Wenn du Selbstliebe stärkst stabilisiert das deinen Selbstwert und reduziert den Einfluss des inneren Kritikers. In diesem Artikel erfährst du was Selbstliebe konkret bedeutet warum sie für dein Wohlbefinden so zentral ist wie du deinen inneren Kritiker erkennst und wie du Schritt für Schritt mehr Selbstliebe in deinen Alltag bringst. Was ist Selbstliebe wirklich Selbstliebe bedeutet nicht Perfektion sondern ein wohlwollendes Verhältnis zu dir selbst. Selbstliebe heißt du kannst dir deine Grenzen ansehen ohne dich dafür zu verurteilen. Selbstliebe heißt du nimmst deine Bedürfnisse ernst und triffst Entscheidungen die deinem Wohl dienen. Manche Menschen verwechseln Selbstliebe mit Egoismus. Das ist ein Missverständnis. Selbstliebe ist die Grundlage dafür dass du mit anderen verbindlich und gesund umgehen kannst. Wenn du dich selbst respektierst dann wächst deine Fähigkeit Grenzen zu setzen und trotzdem mitfühlend zu bleiben. Warum Selbstliebe so wichtig ist Selbstliebe wirkt sich auf viele Lebensbereiche aus. Wer Selbstliebe entwickelt begegnet Stress resilienter er trifft klarere Entscheidungen er lebt authentischer und hat gesündere Beziehungen. Ein stabiler Selbstwert schützt vor Burnout Abhängigkeit und häufigen Selbstzweifeln. Forschungen zeigen dass Selbstmitgefühl mit besserer psychischer Gesundheit besserem Schlaf und geringerem Stress verbunden ist. Selbstliebe ist also kein Luxus sondern eine praktische Ressource für Alltag und Beruf. In meinen Artikel „Warum Selbstliebe gerade heute wichtiger ist denn je“ findest du auch meine Prognose für 2028. Für wen ist dieser Artikel gedacht Dieser Text ist für dich wenn du häufig an dir zweifelst dich übermäßig anpasst oder die Bedürfnisse anderer über deine eigenen stellst. Er ist für dich wenn du einen lauten inneren Kritiker hast oder wenn du nach konkreten Methoden suchst mehr Selbstwert im Alltag zu verankern. Er ist auch für Menschen geeignet die in sozialen Berufen arbeiten oder Verantwortung tragen und nach Wegen suchen sich selbst nicht zu verausgaben. Woran du erkennst dass dein Selbstwert Unterstützung braucht Es gibt klare Signale die anzeigen dass dein Selbstwert geschwächt ist. Wenn du dich ständig vergleichst dich durch andere definierst oder ständige Bestätigung brauchst zeigt das dass deine innere Grundlage brüchig ist. Weitere Hinweise sind: Diese Signale sind keine Schwäche sie sind eine Einladung klarer Selbstfürsorge. Wie entsteht ein starker innerer Kritiker Der innere Kritiker ist kein Feind der plötzlich auftaucht. Er hat meist eine Geschichte. Frühe Erfahrungen wie strenge Erziehung Vergleiche Leistungsdruck oder das Bedürfnis geliebt zu werden schaffen innere Muster. Auch kulturelle Normen und soziale Medien nähren Erwartungen die dir das Gefühl geben können nicht zu genügen. Der Kritiker ist oft eine Schutzstrategie die dich vor Ablehnung bewahren will indem sie dich antreibt besser zu werden. Langfristig ist diese Strategie aber teuer weil sie Verbindung und Lebendigkeit untergräbt. Was dir hilft Selbstliebe aufzubauen praktische Prinzipien Selbstliebe wächst nicht über Nacht sie braucht Übung und Alltagspraxis. Hier sind zentrale Prinzipien die dir helfen: Konkrete Übungen und Tools für den Alltag Diese Übungen sind praxiserprobt und leicht umsetzbar. Wähle zwei bis drei aus die zu dir passen und integriere sie regelmäßig. Wie du mit Rückschlägen und Perfektionismus umgehst Rückschläge gehören zum Leben. Sie sind kein Beweis des Versagens. Definiere Fehler als Informationen. Ein Umgang könnte so aussehen: Perfektionismus löst oft aus dem Gefühl heraus nicht genug zu sein. Wenn du Perfektionismus spürst frage dich was das konkrete Ziel ist und ob es wirklich hilfreich ist. Erlaube dir 80 Prozent als realistischen Standard und beobachte wie viel Energie du dadurch gewinnst. Übungen für Beziehungen und Kommunikation Selbstliebe zeigt sich besonders in Beziehungen. Hier zwei hilfreiche Methoden: Ich Botschaften übenStatt Vorwürfe zu formulieren sag zum Beispiel Ich fühle mich überfordert wenn viele Dinge auf einmal ankommen. Kannst du mir helfen das anders zu strukturieren. Ich Botschaften reduzieren Schuldzuweisungen und schützen deinen Selbstwert. Bedürfnisse klar benennenLerne klar zu sagen was du brauchst. Das kann klein beginnen Zum Beispiel Ich brauche heute 30 Minuten Ruhe bevor wir sprechen. Je klarer du wirst desto höher die Chance dass Menschen deine Grenzen respektieren. Wann professionelle Unterstützung sinnvoll ist Manchmal sind Muster tief verwurzelt oder die Belastung ist groß. Dann ist Unterstützung hilfreich. Suche Hilfe wenn du sehr häufig von Verzweiflung oder lähmender Selbstkritik betroffen bist du impulsiv handelst um Gefühle zu unterdrücken dein Alltag stark eingeschränkt ist, alte Traumata wiederkehren und dein Selbstbild stark beeinflussen. Professionelle Unterstützung bietet dir sichere Räume um Herkunftsmuster zu verstehen innere Ressourcen aufzubauen und konkrete Strategien zu etablieren. Ein 30 Tage Praxisplan für mehr Selbstliebe Wenn du magst starte mit diesem einfachen Plan. Er ist kein Heilversprechen sondern ein täglicher Übungsrahmen. Kleiner Tipp notiere drei konkrete Verbesserungen die du spürst das motiviert zu weiterer Kontinuität. Häufige Fragen kurz beantwortet Frage: Was wenn mein Partner oder Freunde Selbstkritik verstärken?Antwort: Sprich offen über deine Wahrnehmung und suche Verbündete. Wenn das Muster fortbesteht ist Paararbeit oder Beratung eine Option. Frage: In der Bibel steht aber „Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst„?Antwort: Der Vers setzt voraus, dass du dich selbst wertschätzt, denn nur wer die eigene Würde anerkennt, kann anderen dieselbe Liebe und Güte glaubwürdig entgegenbringen. Frage: Wie lange dauert es bis Selbstliebe wirkt?Antwort:Du spürst oft schon nach wenigen Wochen erste Veränderungen aber nachhaltige Stabilität braucht Monate. Wichtig ist die Regelmäßigkeit nicht die Schnelligkeit. Frage: Macht Selbstliebe egoistisch?Antwort: Nein Selbstliebe ist die Grundlage gesunder Beziehungen. Wer sich nicht selbst nährt kann auf Dauer nicht geben. Fazit Selbstliebe ist ein praktisches Skill kein Luxus. Sie braucht Geduld Alltagspraxis und Mitgefühl für dich selbst. Die Arbeit am Selbstwert

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