Familienleben

Familienberatung fordert die Kommunikation, Persönlichkeitsentwicklung, Selbstliebe & mehr aller Familienmitglieder – Eine Übersicht über alle meine Blogartikel rund um die Thema Familienleben und Familienberatung allem was dazu gehört. Julia Geyer Psychologische Beraterin

Was passiert wenn man nicht schläft, Julia Geyer

Schlafprobleme bei Stress: Die 5+1 unterschätzten Konsequenzen

Viele von uns kennen das, es will partout nicht gelingen zu schlafen. Vielleicht, weil wir trauern, weil ein Streit, eine belastende Nachricht oder der Stress des Tages noch in uns nachhallen. Die Schlafstörung lässt uns hin und her wälzen. Der Supergau, der deinen Schlafrhythmus den Rest gibt, ist dein Kopf: Er grübelt irgendwann nachts ganz begeistert über die ein oder andere weltbewegende Herausforderung … und plötzlich ist der Schlaf endgültig dahin. Die erholsame Nacht, die du so dringend gebraucht hättest, bleibt aus. Dein innerer Akku bleibt halb leer und das spürst du am nächsten Tag auf allen Ebenen. Was viele unterschätzen: Schlafmangel wirkt sich direkt auf unser seelisches Gleichgewicht aus: Unsere Gedanken werden unklarer, Emotionen schneller, der Zugang zu uns selbst trübt ein. Schlafentzug bringt deine innere Stabilität ins Wanken – nicht ohne Grund ist Schlafentzug eine Foltermethode. Zu wenig Schlaf macht müde – der Tag zieht sich wie Kaugummi. Auch andere Folgen wie Konzentrationsstörungen, emotionale Instabilität, Reizbarkeit, erhöhter Stress nehmen zu und das ist nur die Spitze des Eisbergs. In diesem Blogbeitrag zeige ich dir, was wirklich passiert, wenn du nicht ausreichend schläfst und warum dein seelisches Gleichgewicht maßgeblich davon abhängt. Du erfährst, welche inneren Prozesse durch Schlafentzug aus dem Takt geraten, wie deine Gedankenwelt sich verändert und warum Erschöpfung dich von dir selbst entfremden kann. Wenn du deine mentale Stärke aufbauen oder wiederfinden willst, beginnt alles mit dieser simplen Frage: „Wie gut schlafe ich eigentlich?“ Wenn dein Körper schlafen will, aber dein Nervensystem nicht Viele Frauen erzählen mir: „Ich bin todmüde – und trotzdem liege ich wach.“ Das ist kein Widerspruch. Es ist ein Hinweis. Denn Schlaf beginnt nicht im Kopf, sondern im Nervensystem. Wenn dein Alltag geprägt ist von Verantwortung, innerem Druck, ständiger Erreichbarkeit oder emotionaler Anspannung, bleibt dein System oft im Alarmmodus. Selbst dann, wenn du endlich im Bett liegst. Dein Körper hat gelernt: Ich muss wachsam sein. Und genau das zeigt sich nachts – durch Einschlafprobleme, häufiges Aufwachen oder diesen typischen Zustand: erschöpft, aber innerlich aufgedreht. Guter Schlaf braucht deshalb vor allem eines: das Gefühl von Sicherheit im eigenen Körper. Und das lässt sich nicht erzwingen – sondern nur sanft einladen. 1. Dein Gehirn fährt im Notstrom-Modus Ohne oder mit sehr wenig Schlaf verliert dein Gehirn seine Fähigkeit zur Selbstregulation – Reaktionen werden impulsiver, Gefühle unkontrollierbarer. Rationales Denken? Fehlanzeige. Deine Gefühle werden überdimensional und deine Trigger übermächtig, dass bedeutet, dass du schneller gereizt bist und Kleinigkeiten werfen dich plötzlich aus der Bahn. Der Grund: Schlafmangel entkoppelt die Amygdala von der Steuerzentrale im präfrontalen Kortex. 2. Negative Gedanken haben Hochkonjunktur Mit Schlafmangel scannt und sortiert dein Gehirn im Schlaf die Erlebnisse des Tages nicht mehr effektiv genug. Ohne diese Nachbearbeitung bleiben Sorgen und Erlebnisse roh und unbearbeitet hängen. Wenn deine „innere Abwehr“ schwächelt, feiert dein innerer Kritiker ein Freudenfest! Denn jetzt kann er so richtig laut werden und schön das Gedankenkarussell anschubsen. Ohne ausreichende Regeneration fällt es schwer, Gedanken zu filtern und Klarheit zu finden. Grübeleien und Selbstzweifel nehmen zu. 3. Die Vergangenheit holt dich ein Ohne Schlaf ist , wie bereits erwähnt, keine Verarbeitung möglich. Auch alte Themen, Ängste und Wunden, die im Schlaf integriert werden könnten, bleiben aktiv – oder werden sogar reaktiviert– und melden sich – auch dank innerer Kritiker – lauter zurück. Diese Dinge, obwohl sie oft schon Jahre oder Jahrzehnte in der Vergangenheit liegen, laugen dich zusätzlich aus. Schau dir gerne meinen dazu passenden Blogeintrag zur systemischen Biografiearbeit dazu an 4. Dein Stresslevel bleibt dauerhaft erhöht Wenn du nicht ausreichend schläfst, bleibt das Stresshormon Cortisol dauerhaft erhöht – ein Zustand, der deinem Körper und deinem Geist auf Dauer schadet. Cortisol wird normalerweise in den frühen Morgenstunden ausgeschüttet, um dich wach und leistungsfähig zu machen. Fehlt jedoch der nächtliche Schlaf, bleibt der Cortisolspiegel auch nachts oder über den Tag hinweg zu hoch. Das bedeutet: Dein System bleibt im Alarmmodus, dein Nervensystem kommt nicht zur Ruhe und selbst einfache Alltagsreize können dich schneller überfordern. Dauerhafter Schlafmangel kann also zu innerer Unruhe, Reizbarkeit, Konzentrationsproblemen und sogar körperlichen Beschwerden führen – weil dein Körper schlicht keine Zeit bekommt, zu regenerieren. 5. Deine Motivation sackt in den Keller Schlafmangel sabotiert den Dopamin-Haushalt – was uns normalerweise antreibt, fühlt sich leer an. Aufschieberitis ist sonst nicht deine Art? Wenn Schlaf fehlt, fällt es schwer, ins Handeln zu kommen. Entscheidungen wirken schwerer, To-dos überfordern schneller – und das, was eigentlich wichtig wäre, wird immer wieder verschoben. Prokrastination (Aufschieberitis) ist oft keine Faulheit, sondern ein Ausdruck innerer Erschöpfung. Ohne ausreichend Schlaf fehlt dem Gehirn die nötige Klarheit und emotionale Stabilität, um Aufgaben zu strukturieren und anzugehen. Die Folge: Wir schieben Dinge auf, obwohl wir sie eigentlich erledigen möchten – und fühlen uns dadurch zusätzlich belastet. Ein Kreislauf, der sich mit ausreichend Schlaf oft spürbar durchbrechen lässt. 6. Dein Selbstwert bekommt Risse Wenn du zu wenig schläfst, beginnt ein schleichender Prozess: Du funktionierst – aber du fühlst dich nicht mehr wirklich. Alles wird mechanisch, stumpf, ferngesteuert. In diesem Zustand gerät dein Selbstwert ins Rutschen. Denn ohne Erholung fehlt dir der innere Halt, der dir sonst sagt: Ich bin wertvoll – auch ohne etwas zu leisten. Schlafmangel lässt dich emotional abstumpfen. Du nimmst deine eigenen Bedürfnisse nur noch wie durch eine Nebelwand wahr. Das macht dich anfälliger für Selbstzweifel. Entscheidungen werden schwerfälliger, du hinterfragst dich schneller – und irgendwann glaubst du vielleicht, du seist „nicht mehr so belastbar“ oder „nicht mehr gut genug“. Dabei ist nicht dein Selbstwert das Problem – sondern der „Raubbau“ an deiner inneren Verbindung. Schlaf ist nicht nur körperliche Regeneration, sondern auch seelische Rückverbindung. Wenn diese fehlt, wird es schwer, dich selbst noch wirklich zu spüren. Und ohne dieses Spüren geht leicht verloren, was dich eigentlich ausmacht: deine Würde, dein Wert, dein inneres Ja zu dir. Warum „früher ins Bett gehen“ oft nicht die Lösung ist Vielleicht hast du schon vieles ausprobiert: früher schlafen gehen, Melatonin, Lavendelspray, Hörbücher, Einschlaf-Podcasts. Und trotzdem fühlt es sich an, als würde dein Schlaf dich im Stich lassen. Die Wahrheit ist: Schlaf lässt sich nicht optimieren wie eine To-do-Liste.Wenn dein Tag

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allparteilichkeit Konflikt teamführung management

Was ist Allparteilichkeit?

Ganz kurz: Der Schlüssel zu fairer Kommunikation und Konfliktlösung. Ich möchte dir heute das Konzept der Allparteilichkeit näherbringen, weil sie in vielen Situationen wirklich hilfreich sein kann. Vielleicht hast du das Wort Allparteilichkeit schon einmal gehört, aber was genau steckt dahinter In diesem Beitrag erfährst du, was Allparteilichkeit bedeutet, warum sie so wichtig ist und wie du sie in deinem Alltag effektiv einsetzen kannst. Was ist Allparteilichkeit? Die Bedeutung im Überblick Allparteilichkeit bedeutet, bei Streitigkeiten oder Diskussionen neutral zu bleiben – mit dem Unterschied, dass alle Seiten aktiv und gleichwertig berücksichtigt werden. Besonders in der Konfliktberatung (fachlich: Mediation) geht es darum, allen Beteiligten zuzuhören, ohne Partei zu ergreifen. Diese Haltung fördert Verständnis, schafft Vertrauen und ermöglicht konstruktive Lösungen. Ob im Beruf, in der Familie oder im Freundeskreis – Allparteilichkeit ist eine essenzielle Kompetenz für erfolgreiche Kommunikation.  Du versuchst, die Perspektiven aller Beteiligten zu verstehen, ohne dich auf eine Seite zu schlagen. Das klingt vielleicht einfach, ist aber oft ziemlich herausfordernd – vor allem, wenn Emotionen im Spiel sind. Du ahnst es vielleicht schon: Allparteilichkeit ist ein zentraler Bestandteil meiner Arbeit. Warum ist Allparteilichkeit so wichtig? – Vorteile auf einen Blick Die Wirkung ist oft erstaunlich: Die Kommunikation verbessert sich, Menschen fühlen sich respektiert und sind eher bereit, gemeinsam nach Lösungen zu suchen. Konflikte werden entschärft, bevor sie eskalieren, und es entsteht ein Gefühl von Fairness. Das fördert den Zusammenhalt und sorgt dafür, dass Diskussionen konstruktiv bleiben – auch wenn Meinungen auseinandergehen. Langfristig stärkt Allparteilichkeit eine faire und ehrliche Kommunikation. Auch anstehende Entscheidungen können objektiver – und damit effizienter – getroffen werden. Das wiederum stärkt den Zusammenhalt: Wenn ein Ziel gemeinsam definiert wurde, ziehen alle am selben Strang. Für wen ist Allparteilichkeit ideal? Für jeden! Ob im Beruf bei Konflikten im Team, in der Familie bei Streitigkeiten oder im Freundeskreis – überall kannst du von einer neutralen Haltung profitieren. Besonders hilfreich ist sie: sogar, wenn du selbst betroffen bist: Ein Schritt zurück und eine neutrale Perspektive können viel bewirken. wenn du merkst, dass eine Situation hitzig wird oder Emotionen hochkochen, wenn du eine vermittelnde Rolle einnimmst – zum Beispiel als Teamleiter oder Freund, Typische Anwendungsbereiche der Allparteilichkeit: Die Vielzahl der Anwendungsbereiche ist groß, denn überall dort können Konflikte auftauchen. Unterschied zwischen Allparteilichkeit und Neutralität Du fragst dich jetzt vielleicht: Aber ist Allparteilichkeit nicht einfach Neutralität? Nicht ganz. Neutralität bedeutet meist eine distanzierte Haltung – man hält sich vollständig heraus.Allparteilichkeit hingegen geht einen Schritt weiter: Man ist aktiv für alle da, bemüht sich um Verständnis für alle Sichtweisen und setzt sich für Fairness ein. Genau das macht sie so wirkungsvoll in der Konfliktlösung. Fairness first Allparteilichkeit ist eine wertvolle Fähigkeit für alle, die in ihrem Umfeld zu Fairness und konstruktiver Kommunikation beitragen möchten. Sie hilft nicht nur dabei, Konflikte besser zu lösen, sondern stärkt auch Beziehungen langfristig. Probier’s doch mal aus – es lohnt sich!Wenn du Unterstützung bei einem Konflikt brauchst, melde dich gern. Konflikte hindern uns am Wachstum.

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systemische Biografiearbeit Julia Geyer

Was ist systemische Biografiearbeit?

Ganz kurz: Deine Reise zu mehr Selbstverständnis und innerer Balance. Hi, hast du schon mal von systemischer Biografiearbeit gehört? Falls nicht, solltest du unbedingt weiterlesen.  Es ist eine Methode, bei der du deine eigene Lebensgeschichte aus einer neuen Perspektive betrachtest. Statt nur auf einzelne Ereignisse zu schauen, geht es darum, dein Leben im Zusammenhang mit deinem Umfeld, deinen Beziehungen und den Mustern, die sich durch deine Geschichte ziehen, zu sehen.  Systemische Biografiearbeit – das klingt vielleicht erstmal etwas abstrakt, aber im Grunde genommen ist es eine spannende Reise zu dir selbst. Was ist systemische Biografiearbeit? Systemische Biografiearbeit ist eine Methode, bei der du deine persönliche Lebensgeschichte im Zusammenhang mit deinem Umfeld, deinen Beziehungen und den wiederkehrenden Mustern betrachtest. Statt einzelne Ereignisse isoliert zu sehen, wird dein Leben als Teil eines größeren Systems betrachtet – Familie, Freunde, Arbeit und gesellschaftliche Einflüsse fließen dabei mit ein. Ziel ist es, die Zusammenhänge deiner Vergangenheit zu verstehen und dadurch mehr Klarheit über dich selbst zu gewinnen. Oder wie ich sie auch gern zusammenfassend beschreibe: Systemische Biografiearbeit ist eine Selbstreflexion und unterstützt dich, dein Leben aktiv in die Hand zu nehmen. Die fünf Vorteile von systemischer Biografiearbeit Ok, eigentlich sin es sechs Vorteile. Der große Vorteil: Du bekommst einen ganz neuen Blick auf dein Leben.  Es ist bildlich gesprochen eine Art innere Landkarte, die dir zeigt, wo du herkommst und wohin du gehen möchtest. Was ist der Effekt von systemischer Biografiearbeit? Du bekommst einen neuen Blick auf dein Leben. Du erkennst Zusammenhänge in deinem Leben, die die vorher gar nicht so klar waren wie beispielsweise das Wiederholen bestimmter Abläufe im Zyklus von 5 Jahren im Beruf, Partnerschaft und ähnlichen.  Plötzlich erkennst du diese Zusammenhänge, diese Muster! Das kann dazu führen, dass du mehr Mitgefühl für dich selbst entwickelst und alte Muster loslassen kannst. Viele berichten auch von einem gesteigerten Selbstbewusstsein und einer klareren Vision für ihre Zukunft. Es ist sozusagen eine Chance, dein Leben bewusster zu gestalten Für wen ist systemische Biografiearbeit ideal? Ganz klar – für jeden! In jeder Altersklasse. Besonders spannend wird es für Dann ist systemische Biografiearbeit genau dein Ding. Es eignet sich sowohl für Einzelpersonen als auch für Gruppen oder Paare. Wann ist es sinnvoll, systemische Biografiearbeit zu machen? Wenn du merkst, dass bestimmte Themen immer wieder auftauchen und du sie nicht ganz greifen kannst– dann könnte das der richtige Zeitpunkt sein. Oder wenn du das Gefühl hast, festzustecken und nicht weiterzukommen, um dann zum Beispiel alte Muster zu durchbrechen. Auch bei großen Lebensentscheidungen kann diese Methode hilfreich sein: Sie gibt dir Klarheit, neue Impulse und neue Perspektiven. Was ist der Unterschied zwischen systemischer Biografiearbeit und anderen Methoden? Im Vergleich zu klassischen Ansätzen legt die systemische Biografiearbeit den Fokus auf das Zusammenspiel aller Systeme in deinem Leben – Familie, Freunde, Arbeit, Gesellschaft – und wie sie deine Geschichte formen. Während andere Methoden eher auf einzelne Themen eingehen, betrachtet sie dein Leben als ein komplexes Netzwerk voller Zusammenhänge. Systemische Biografiearbeit ist keine therapeutische Methode und dient allen Bereichen, in denen Entwicklung möglich ist – sei es persönliche oder berufliche. Sie wird auch unterstützend im klassischen Beratungs- und Therapiekontexten angewendet. Erste Schritte: Mein persönlicher Erfahrungsbericht:  Ich möchte dir noch von meinen eigenen Erfahrungen mit der systemischen Biografiearbeit erzählen. Für mich ist das Erinnern und Erzählen meiner Lebensgeschichte zu einer tiefgreifenden Reise geworden, die mir geholfen hat, mich selbst, sowie das Erlebte, besser zu verstehen und meine innere Balance zu stärken. Als ich zum ersten Mal damit in Berührung kam, war ich neugierig, aber auch etwas skeptisch. Schließlich habe ich ein Familiengeheimnis und auch andere Dinge in meinem Rucksack, die zu diesem Zeitpunkt mal wieder schwer an mir und meinen Kräfte zerrten. Ich beschloss es endlich anzugehen, hörte auf meine Intuition (Lies hier mehr zu meinen Werten) und meldete mich zusammen mit meiner Kollegin an.  Und schon nach den ersten Vorlesungen und Sitzungen zum Selbstversuch (ich erprobe und teste alles an mir selbst, damit ich weiß, wie sich das für mein Gegenüber anfühlt – ich kann dir sagen: es war eine intensive Eigenerfahrung für die ich sehr dankbar bin) wurde mir klar, wie kraftvoll es sein kann, sich Zeit zu nehmen, um die eigene Geschichte bewusst zu reflektieren. Das Erinnern aktiviert etwas in uns – sowohl positive als auch negative Erlebnisse sind wertvoll. Ich habe gelernt, dass es nicht nur darum geht, schöne Momente wiederzubeleben, sondern auch schmerzhafte Erfahrungen anzunehmen und in die eigene Geschichte zu integrieren. Das hat mir geholfen, alte negative Erinnerungen behutsam zu betrachten und sie als Teil meines Weges zu akzeptieren. Und vor allem auch den positiven Blick nach vorne zurichten – die Last meines Rucksackes wurde federleicht. Im Einzelsetting: In meiner Arbeit als psychologischer Berater erlebe ich immer wieder, wie bedeutsam diese Erfahrung im Einzelsetting ist. Wenn Klienten sich öffnen können, entsteht ein Raum voller Vertrauen. Es ist beeindruckend zu sehen, wie sich die Perspektive auf bestimmte Ereignisse verändert, wenn sie sie aus einem neuen Blickwinkel betrachten. Oft berichten Klienten nach solchen Gesprächen von einem Gefühl der Erleichterung oder sogar von kleinen Erfolgserlebnissen beim Erinnern. Diese Momente sind für mich sehr berührend – weil sie zeigen, wie wertvoll das Erzählen sein kann. Im Gruppensetting: In der Gruppe ist die Erfahrung noch einmal eine andere. Hier spüre ich immer wieder die Reduktion von Vorurteilen, eine Linderung der Einsamkeit und durch die Kraft der Gemeinschaft eine Steigerung der Selbstwirksamkeit. Wenn Menschen ihre Geschichten teilen und gleichzeitig zuhören dürfen, entsteht eine besondere Verbundenheit. Es ist schön zu beobachten, wie sich gegenseitig Mut gemacht wird und wie durch das Teilen gemeinsame Erfahrungen gesehen werden. Es gibt einfach mal andere Themen über die auch nach den Gruppensetting tagelang gesprochen wird und eine positive Atmosphäre wahrt (laut Berichten, die mir netterweise zugetragen wurden – Danke dafür). Manche erzählen von Momenten des Schmerzes, andere von Freude – doch alle erleben sie gemeinsam als Teil ihrer jeweiligen Geschichte. Das stärkt das Gefühl: Ich bin nicht allein mit meinen Gefühlen und Erlebnissen. Wir sind eine starke Gruppe! Was mich persönlich immer wieder berührt, ist die Erkenntnis:  Egal ob positive oder negative

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kommunikation in beziehung Paarberatung familienberatung elternberatung

Die Kraft der Kommunikation in deiner Beziehung

Wie du als unglückliche Partnerin endlich wieder harmonisch kommunizierst, Wertschätzung und Liebe erlebst Eine erfüllte Partnerschaft basiert auf einem Fundament aus Vertrauen, Respekt und vor allem – guter Kommunikation. Doch was tun, wenn die Worte fehlen, Missverständnisse sich häufen und die Liebe zu schwinden droht? Wenn du dich als unglückliche Partnerin fühlst, ist es möglich, durch bewusste Kommunikation wieder Harmonie, Wertschätzung und Liebe in dein Leben zu bringen. Warum ist Kommunikation so entscheidend? Kommunikation ist das Bindeglied zwischen zwei Menschen. Sie ermöglicht es uns, unsere Gefühle, Bedürfnisse und Wünsche auszudrücken und den Partner besser zu verstehen. Ohne offene und ehrliche Gespräche können Missverständnisse entstehen, Verletzungen wachsen und die Verbindung zerbrechen. Wenn du dich unglücklich fühlst, liegt oft eine Kluft zwischen dem, was du brauchst, und dem, was dein Partner dir gibt. Durch bewusste Kommunikation kannst du diese Kluft überbrücken und wieder Nähe schaffen. Die transformative Kraft der wertschätzenden Kommunikation Gute Kommunikation kann: Und vor allem: Sie lässt Liebe wieder lebendig werden. Tipps für eine harmonische Kommunikation in deiner Beziehung Hier sind praktische Schritte, um als unglückliche Partnerin wieder positive Gespräche zu führen: 1. Aktives Zuhören üben Zeige deinem Partner echtes Interesse. Höre aufmerksam zu, ohne sofort zu unterbrechen oder Ratschläge zu geben. Bestätige mit Worten wie: „Ich verstehe, dass du dich so fühlst.“ Das schafft Verständnis. 2. Ich-Botschaften verwenden Statt Vorwürfe zu formulieren („Du machst nie…“), sprich von deinen Gefühlen („Ich fühle mich verletzt, wenn…“). Das macht deine Botschaft weniger angreifend und öffnet den Raum für Dialog. 3. Gefühle ehrlich ausdrücken Sei authentisch und teile deine Emotionen offen. Das zeigt deinem Partner, dass du ihn brauchst und schätzt. 4. Gemeinsame Zeit für Gespräche schaffen Nimm dir regelmäßig Zeit für tiefgehende Gespräche – ohne Ablenkung durch Handy oder Fernseher. Qualität statt Quantität. 5. Wertschätzung zeigen Erkenne die positiven Seiten deines Partners an. Ein einfaches „Danke“ oder ein Kompliment kann Wunder wirken. 6. Konflikte konstruktiv lösen Statt Streit zu vermeiden oder eskalieren zu lassen, such gemeinsam nach Lösungen. Bleibt respektvoll und vermeidet Beschuldigungen. 7. Grenzen respektieren Achte auf deine eigenen Grenzen und respektiere auch die deines Partners. Ehrlichkeit über Bedürfnisse schafft Sicherheit. Der Weg zur liebevollen Kommunikation Der Schlüssel liegt darin, Geduld mit dir selbst und deinem Partner zu haben. Veränderung braucht Zeit – doch jeder kleine Schritt bringt euch näher zueinander. Beginne jetzt damit: Denn wahre Liebe wächst durch offene Herzen und klare Worte. Du verdienst eine Beziehung, in der Liebe, Wertschätzung und Verständnis wachsen können. Lass uns gemeinsam den ersten Schritt machen – für mehr Harmonie, Nähe und Glück in deinem Leben. Du bist nicht allein auf diesem Weg. Ich bin hier, um dich zu unterstützen.

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