Persönliches

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Jahresrückblick 2025: THE BIG SHIFT

Dieser Jahresrückblick ist mein erster Jahresrückblog. Manche Jahre rauschen einfach vorbei. Andere bleiben stehen. 2025 war für mich kein lautes Jahr, es war eines, das tief gewirkt hat. Ein Jahr, das mich liebevoll gezwungen hat hinzuschauen, langsamer und bewusster zu werden. Es gab Momente, die mich überrascht haben. Erfahrungen, die mich herausgefordert haben. Erkenntnisse, die nicht über Nacht kamen, sondern leise gewachsen sind… oft genau dann, wenn ich nicht danach gesucht habe. Zwischen Alltag, Familie, innerer Arbeit und neuen beruflichen Wegen hat sich etwas verschoben. Nicht spektakulär. Aber spürbar: The big SHIFT. Dieser Jahresrückblick ist keiner aus dem Bilderbuch, zwischen Muttersein, Frausein und Start der Selbstständigkeit. Er ist eher eine Einladung zum Innehalten, was Undenkbares plötzlich möglich wird. Vielleicht findest du dich in manchen Gedanken wieder. Vielleicht liest du etwas, das einen eigenen Prozess in dir anstößt. Und vielleicht nimmst du einfach nur das Gefühl mit, nicht allein zu sein mit dem, was dich bewegt. Wenn du Lust hast, hinter die Kulissen eines Jahres zu schauen, das viel gelernt, losgelassen und neu sortiert hat, dann lies weiter. Meine Themen und Highlights in 2025 Plötzlich eingeschlafen – mehrfach, kein Scherz Auch im körperlichen Bereich habe ich Neues gewagt: Yoga Nidra. Ich hatte noch nie davon gehört, meine Freundin war Feuer und Flamme und so meldeten wir uns zusammen an. Es war so eine schöne Atmosphäre, erst gabs immer etwas Theorie zum Verständnis und dann die Einheit. Etwas völlig Ungewohntes für mich, und gerade deshalb so spannend. Und trotz aller Spannung habe ich die ersten 4 Male von Kurses zum Teil verschlafen, was wohl normal ist, wurde mir versichert. Dieser Grad von Entspannung zu Schlaf war für mich, als Mama mit ab und an wilden Kleinkindnächten, wohl zu schmal. Beim Yoga Nidra wird der Körper systematisch entspannt. Muskeln lassen los, der Atem wird ruhiger, der Puls sinkt … das ist ähnlich wie kurz vor dem Einschlafen. Zudem führt es vom wachen Beta-Zustand in Alpha- und Theta-Gehirnwellen. Das ist genau der Bereich zwischen Wachsein und Schlaf, ungeübten Personen leicht in den Schlaf rutschen. Diese Erfahrung zeigt mir einmal mehr, wie wertvoll es ist, offen zu bleiben und Neues zuzulassen. Die völlige Eskalation – Narzissmus vs. Hochsensibilität Ein Thema, das mich dieses Jahr über einen langen Zeitraum intensiv begleitet hat, war Narzissmus. Es war präsent, fordernd und gleichzeitig klärend. Nicht nur auf persönlicher Ebene, sondern auch fachlich habe ich mich noch einmal deutlich tiefer damit auseinandergesetzt. Mit den Dynamiken, den feinen Mechanismen, der Unsichtbarkeit von emotionalem Missbrauch… und mit den Spuren, die er hinterlässt. Lange haben ich meinen Hochsensibilität als Markel angesehen, bis ich verstanden habe, dass es ein Schutzmechanismus ist, denn ich bin in einem narzisstisch geprägten Umfeld groß geworden. Heute ist es eine Gabe, da ich in der Beratung das Ungesagte erspüre. Aus dieser Vertiefung und meiner persönlichen Gesichte ist auch etwas sehr Besonderes entstanden: ein Artikel in der freundin mit dem Titel „Narzissen-Detox – 9 praxiserprobte Tipps zum Schutz der mentalen Gesundheit“. Ein Herzensprojekt. Worte für etwas zu finden, das viele Frauen fühlen, aber oft nicht benennen können, war für mich eine große Verantwortung und gleichzeitig eine tiefe Erfüllung. Zu wissen, dass dieser Text berührt, aufklärt und vielleicht den ersten inneren Schritt ermöglicht, bedeutet mir sehr viel. Mir ist wichtig, dass die Frauen (und Männer), die sich aus diesen narzisstischen Verstrickungen lösen wollen, beginnen zu verstehen, dass sie nicht zu sensibel, nicht zu schwierig und nicht falsch sind. Sie sind richtig! Diese Prozesse brauchen Zeit. Auch ich habe es erst sehr spät bemerkt und bin diesen Weg schon gegangen. Hier findest du noch mehr zur Thematik Narzissmus und Hochsensibilität: Der ultimative Guide. Dass ich in diesem Jahr genau hier wirken durfte, erfüllt mich mit tiefer Dankbarkeit. Denn wenn Frauen beginnen, sich aus narzisstischen Fängen zu lösen, beginnt nicht nur ein neuer Abschnitt. Es beginnt ein Zurückfinden zu sich selbst. Mein Allparteilichkeit zu Zentralen Nervensystem Ein großer Teil dieses Jahres war meiner persönlichen Entwicklung und beruflichen Weiterbildung gewidmet. Ich habe bewusst viel Zeit, Energie und auch Mut investiert, um tiefer zu verstehen – mich selbst, andere Menschen und die Prozesse, die uns prägen. Lernen war für mich 2025 kein Pflichtprogramm, sondern ein innerer Antrieb. Ich habe zahlreiche Weiterbildungen besucht, die mich fachlich wie persönlich bereichert haben. Die systemische Biografiearbeit hat mir neue Perspektiven auf Lebensgeschichten und Zusammenhänge eröffnet. In der Ausbildung zur traumasensiblen Trauerbegleiterin durfte ich lernen, wie wichtig Feinfühligkeit, Präsenz und Sicherheit im Umgang mit Verlust und Schmerz sind. Auch meine eigene Trauer habe ich in diesem Zug nochmal aufgearbeitet und kann sie heute mit anderen Augen sehen. Ergänzend dazu habe ich eine Weiterbildung zum traumasensiblen Coaching in der Schweiz gemacht und mein Verständnis für innere Prozesse weiter vertieft. Auch der mentale Ersthelfer war ein wichtiger Baustein, ebenso wie die Vertiefung im Bereich Hochsensibilität. Beides hat meinen Blick für psychische Gesundheit geschärft – bei mir selbst, da ich hochsensibel bin, und im Kontakt mit anderen. Besonders bereichernd war auch die Teilnahme an der zwölften Kinder- und Jugend-Coaching-Woche. Themen wie Babyschlaf & Kindersprache verstehen, ein gesundes Miteinander jenseits der Konfliktspirale, emotionale Gesundheit, sowie Inputs zu Genen und Stress (Schweiz) haben mein Wissen erweitert und gleichzeitig meine Haltung gestärkt. Auch verstehe ich meine eigenen Prozesse tiefer. Zusätzlich habe ich an einer Online-Tagung zur emotionalen Gesundheit teilgenommen und mich intensiv mit kindlicher Entwicklung auseinandergesetzt. All diese Inhalte greifen ineinander und haben mein Verständnis für Zusammenhänge vertieft. 2025 war ein Jahr des Lernens, des Wachsens und des bewussten Investierens in mich selbst. Still, intensiv und nachhaltig. The big SHIFT – Ein Jahr, das mich verändert hat Dieses Jahr habe ich einen großen Schritt gewagt: Ich habe mich selbstständig gemacht. Allein das auszusprechen fühlt sich immer noch ein bisschen unwirklich an. Es war kein spontaner Sprung, eher ein langsames Hineinwachsen. Mit vielen Fragen, inneren Dialogen, Mutmomenten, und genauso vielen leisen Zweifeln. Rückblickend war es weniger ein einzelner Entschluss als vielmehr eine Reise. Eine Entwicklung, die mir gezeigt hat, wie wichtig es für mich ist, meine beruflichen Visionen weiter aufzubauen und gleichzeitig genug Raum für das

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To-Want-Liste

Meine To-Want-Liste für das 4. Quartal 2025

Ich liebe es, mir neue Ziele zu setzen. Nicht, weil ich ständig höher, schneller, weiter will, sondern weil ich gern spüre, dass ich mich bewege. Dass ich wachse. Genau das liebe ich auch bei meiner Arbeit zu beobachten: mitzuerleben, wie meine Klientinnen und Klienten wachsen – wenn Klarheit entsteht, sich neue Wege öffnen, mutige Entscheidungen mit Leichtigkeit getroffen werden und alte Unzufriedenheit im Beruf oder Privatleben allmählich verblasst. Vor ein paar Jahren habe ich mir zum Beispiel vorgenommen, endlich mehr innere Ruhe in meinem Alltag zu finden. Nicht ständig funktionieren, nicht jedem gerecht werden, sondern auch mir selbst. Das klang damals einfacher, als es war – und doch hat genau dieses Ziel vieles verändert. Denn wenn man sich Ziele setzt, landet man schnell bei einer langen To-do-Liste (mehr dazu auf Wikipedia). Und ehrlich? Allein das Wort „To-do“ löst bei mir schon Druck aus. Da ist sofort dieses Gefühl von müssen, von noch mehr schaffen müssen, von es endlich richtig machen müssen. Aber was wäre, wenn wir das einmal umdrehen?Wenn wir uns keine To-do-, sondern eine To-want-Liste schreiben, mit Dingen, die wir möchten, nicht müssen. Dinge, die uns guttun, statt uns weiter zu überfordern. Vielleicht wäre das ein kleiner, aber wirkungsvoller Schritt zu mehr Leichtigkeit und Selbstbestimmung im Alltag. Und vielleicht wäre es ja auch ein Augenöffner, um zu erkennen, dass wir uns permanent selbst unterschätzen. Und wie wunderbar ist dieses Gefühl, Dinge abzuhaken, weil wir sie erledigt oder erreicht haben. Die Idee dahinter: Mir erstmal einen Überblick zu verschaffen. Und wenn es erstmal aufgeschrieben ist, lässt es sich besser verinnerlichen, wann ich was mache. Und was eben noch offen ist Die Inspiration für diesen Blogartikel habe ich beim Blogtoberfest mit und von Judith Peters aka Sympatexter erhalten. Herzlichen Dank! Meine Business-To-wants für das 4.Quartal 2025 Meine Privaten To-wants für das 4.Quartal 2025 Und nun? Ich überarbeite meine alte To-Want-Liste nun regelmäßig um zu schauen, was ich schon erledigt habe. Ich werde es hier dann auch immer abhaken, damit ich selbst einen visuellen Überblick behalte. Vielleicht lass ich ja auch Punkte los oder sie werden ignoriert. Auch das wäre ok. Vielleicht magst du dich mit einer Tasse Tee hinsetzen und deine eigene To-Want-Liste schreiben.Nicht, um noch mehr zu erreichen, sondern um dich selbst wieder ein Stück näher zu spüren.

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Purpose Julia Geyer

Was will ich als Mutter, psychologische Beraterin und Autorin bewirken?

Es ist einer dieser Momente: Ich sitze da mit einer Tasse Tee in der Hand, draußen rauscht der Wind durch die Bäume und zack kommt die Frage des Tages: Was will ich eigentlich bewirken? Was bewirke ich eigentlich mit dem was ich tue? Warum begleite ich Menschen? Spreche über Selbstliebe, schreibe und halte die Trauer meiner Klienten mit aus, wenn anderen ihnen den Rücken zukehren? Wir kennen Neo aus den Film Matrix und seine Purpose oder Harry Potter mit seiner  auf seiner Stirn sichtbaren Bestimmung Voldemort zu besiegen. Auch Martin Luther King mit seinen „I have a dream“, Sophie Scholl und viele andere reihen sich in die Aufzählung der Menschen mit Purpose. Auch in meiner Beratung kommen Klienten zu mir, die auf der Suche nach ihren Bestimmung sind – nach einem Schicksalsschlag, aus Unzufriedenheit oder dem inneren Gefühl „Da geht noch mehr!“ und auch der Frage „Was wäre wenn“ oder „was wäre wenn ich mich doch anders entschieden hätte“. Ach ja… große Helden wie Neo oder Harry Potter inspirieren uns. Aber mal ehrlich: Manchmal fühle ich mich eher wie Hermione mit drei Kindern, zwei Kinderkrankheiten und null Schlaf. Und vielleicht beginnt echter Mut genau dort. Ich habe mich damit auseinandergesetzt und das Ergebnis erzähle ich dir in diesen Blogartikel. Was möchte ich in meinen verschiedenen Rollen als Mutter, psychologische Beraterin, Texterin und Mensch mit Herz und Geschichte bewirken? Mein tiefstes Warum: Ich spüre zutiefst, ja manchmal fühlt es sich an, als wären die Herausforderungen im Außen übermächtig und dennoch spüre ich, dass das, was wir in uns bewegen können, eine enorme Kraft hat. Ob Kriege in fernen Ländern wie Iran und Irak oder in Form des kleinen Nachbarschaftsstreits am Gartenzaun, und größer als unsere eigenen, verlorenen Bestimmungen. Mini-Impuls zum Ankommen Schließ für einen Moment die Augen.Atme einmal bewusst aus.Frag dich leise: „Was brauche ich gerade, in genau diesem Moment, für mich?“ Die erste Antwort zählt.Mehr musst du gerade nicht tun. Selbstliebe – nicht der Luxus, sondern die Grundlage „Julia, ich habe doch keine Zeit für Selbstliebe“ sagte eine Freundin kürzlich zu mir. Wenn ich mich umschaue, sehe ich oft, dass Selbstliebe etwas ist, was man „on top“ macht, wenn sonst alles gut läuft. So wie ein Wellness-Wochenende oder ein hübsches Accessoire. Auch wenn ich immer wieder die transformierende Kraft der Selbstliebe mit erleben darf. Dabei ist sie das Fundament. Ohne Selbstliebe fällt alles zusammen – dein Selbstvertrauen, deine Beziehungen, deine Entscheidungen. Und genau deswegen ist Selbstliebe kein Wellnessprogramm, sondern manchmal harte Arbeit. Sie bedeutet, dich ehrlich zu fragen: Wer bin ich wirklich – ohne all die Erwartungen, Rollen und Masken? Sie fordert dich heraus, Grenzen zu setzen, alte Muster loszulassen und dir selbst zu begegnen – auch an den Tagen, an denen es unbequem ist. Ich begleite Menschen auf genau diesem Weg. Frauen, Männer und nicht-binäre, trans und inter* Personen, die merken: „So kann es nicht weitergehen.“ Manche kommen mit dem Gefühl, immer funktionieren zu müssen. Andere mit der Angst, nicht genug zu sein. Manche mit Scham, die sie leise klein hält. Und dann passiert etwas Magisches: Wenn wir Schicht für Schicht abtragen, was nicht zu dir gehört oder dich klein hält, tauchst du wieder auf und erstrahlst. Nicht die perfekte Version, die immer lächelt. Sondern du – mit allem, was dich ausmacht. Echt. Einzigartig. Wertvoll. Für mich fühlt sich das an wie nach Hause kommen. Vielleicht erinnerst du dich: Als Kind hast du einfach gelacht, geweint, geträumt – ohne darüber nachzudenken, ob es „passt“.  Ich bin mir sicher, dass entweder du selbst oder jemand, den du gut kennst Fussballstar, Tennisstar, Popstar oder Prinzessin werden wollten – ohne darüber zuzweifeln. Diese Unbefangenheit ist nicht verschwunden. Sie wartet nur darauf, dass du dich wieder traust, sie zu leben. Viele glauben, Selbstliebe sei egoistisch. Ich sehe das anders. Sie ist die Voraussetzung, um gesund geben zu können. Wer gut für sich sorgt, kann mit echter Kraft und Präsenz für andere da sein – ohne auszubrennen, ohne sich selbst zu verlieren. Selbstliebe fängt nicht mit großen Gesten an. Sie beginnt im Kleinen: Mit einem „Nein“, wo du sonst Ja gesagt hättest. Mit einem tiefen Atemzug, bevor du dich rechtfertigst. Mit dem Mut, dich zu zeigen – auch, wenn du Angst hast, dass nicht alle es mögen. Und genau das ist mein Purpose: Ich möchte Räume schaffen, in denen du dich daran erinnerst, wer du wirklich bist. Ich möchte dir helfen, die Stimmen im Kopf leiser zu drehen, die dir sagen, dass du nicht genug bist. Ich möchte, dass du erkennst: Dein Wert war nie verhandelbar. Denn Selbstliebe ist nicht der Luxus. Sie ist die Grundlage – für dich, für deine Beziehungen, für dein Leben. Trauerbegleitung – den Schmerz nicht unterdrücken Ich begleite Menschen in ihrer Trauer. Nicht, weil ich den Schmerz „wegmachen“ könnte – sondern weil ich weiß, wie einsam Trauer sein kann. Wenn alles in dir schreit, während die Welt um dich herum einfach weitermacht, als wäre nichts passiert. Wenn dein Herz schwer ist und du keine Worte findest. Trauer ist keine Krankheit und kein Fehler. Sie ist die natürliche Antwort auf Verlust. Doch oft behandeln wir sie, als müsste sie schnell überwunden werden. Ich möchte, dass Trauer wieder ihren Platz bekommt – ohne Scham, ohne Fristen. Für mich ist Trauer Liebe, die keinen Ort mehr findet. Sie zeigt uns, wie tief wir verbunden waren. Und genau deshalb verdient sie Zeit, Raum und Zuwendung. In der Begleitung geht es nicht darum, dass der Schmerz verschwindet. Es geht darum, zu lernen, mit ihm zu leben. Ihn zu halten, ohne an ihm zu zerbrechen. Ihn zu verwandeln – in Erinnerungen, in Dankbarkeit, in etwas, das dich tragen kann. Du musst diesen Weg nicht allein gehen. Manchmal reicht es, dass jemand neben dir bleibt, wenn alles andere weiterzieht. Mutter sein – mit Individualität Ich bin Mutter – aber nicht im perfekt ausgeleuchteten Social Media Sinne. Mein Muttersein ist präsent sein und ja es hat auch mal Augenringe und ist nicht immer perfekt gestriegelt. Ich lebe und liebe die bindungsorientierte Erziehung: Abhalten, teilweise Windelfrei, Stillen

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Gründe für eine psychologische Beratung Julia Geyer

Warum ich die Psychologische Beratung liebe: Meine 10 besten Gründe für die psychologische Beratung

„Mehr innere Balance, mehr Selbstliebe, nichts mehr aufschieben? – Yes!“  -Julia Geyer Das beschreibt, wie ich seit 2018 immer tiefer in die Welt der psychologischen Beratung eintauchte. Bei Lampenfieber sein Herz voraus werfen Kennst du das Gefühl, gestresst zu sein, ständig Dinge aufzuschieben und manchmal an dir selbst zu zweifeln oder dich nicht so zu akzeptieren, wie du bist? So geht es vielen, was die Umfrage bei meinen Online-Gastauftritt bei einem bekannten Speaker im DACH Raum deutlich macht. Diese aktuelle Umfrage vom 17.07.2025 zeigt deutlich, dass von 308 anwesenden Führungskräften der deutschen Wirtschaft fast alle schon mal in psychischer und mentaler Not waren und fast alle (96,3%) haben sich auch schon mal Unterstützung gewunschen.  Und ja ich hatte davor diesen Lampenfiebermoment, vor so vielen Menschen hatte ich davor noch nie live gesprochen. Doch ich habe mein Herz – meine Herzensbotschaft – vorauf geworfen. Als der Moderator mich mit den Worten: „Sie selbst nennt das alles Selbstliebe, wohl wissend, dass der Begriff viel zu klein ist für das, was sie tut.“ war das Lampenfieber weg. Ich konnte meine Vision von einem glücklicheren Leben dem Publikum vortragen und den Moment genießen. Mein Weg zur psychologischen Beraterin: Liebe auf den ersten Blick im Jahr 2018 Im Jahr 2018 bin ich während einer Fortbildung auf das Thema Kommunikation gekommen, das war mein Einstiegstor in ein für mich damals unerforschtes Universum. Natürlich hat man schon oft davon gehört, das Vierohrenmodell, Feedbackkultur und ähnliches. Aber diese eine Dozentin hat das Nischenthema Kommunikation als einen Lifestyle präsentiert. Ich war Feuer und Flamme und wusste: Das will ich auch! Meine erste poetische angehauchte „Beratung“ war in meinem Tagebuch, was man heute als Journaling bezeichnen würde. Es war eine kurze und knackige Kommunikation mit mir selbst. Es ging um den Alltag, meine Empfindungen, Gedankenblitze und schon damals um Reflexion. Geschrieben mit völliger Hingabe meiner Gedanken mit einen Schönschreibfüller. Schnell bemerkte ich das mein Außen, beruflich wie privat, mich ständig um Rat bat und so bildete ich mich immer weiter fort und füllte meinen „Werkzeugkasten“ mit nützlichen Tools, Ideen und Impulsen. Man weiß ja nie, vielleicht brauche ich das mal für meine Beratung. Dieser Werkzeugkoffer hat mir schon oft gute Dienste geleistet, da psychologische Beratungen meiner Meinung nach immer individuell zu gestalten sind und kein Produkt von der Stange werden sollten. Dafür sind die Menschen und ihre Herausforderungen zu unterschiedlich.  Wie erfrischend war doch dieses Zeichen des Universums in Zeiten des Wandels. Beim Wandern in den Alpen stand an einer Hütte ein Schild, unscheinbar, doch der Spruch darauf ist so kostbar:  Es gibt kein vollkommenes Glück, als die Ruhe in sich selbst. -Autor unbekannt Recht hat es, in Zeiten von Kriegen, Pandemie und wirtschaftlicher Unsicherheit, liegt das vollkommende Glück in mir – und in dir! Mit der Zeit kristallisierte sich mehr und mehr einer meiner Schwerpunkte heraus: die Selbstliebe. Ich bin davon überzeugt, dass es Zeit ist, die Kraft der inneren Balance und der Selbstliebe für dich – ja für jeden – zu entdecken. Selbstliebe bedeutet, dich selbst mit all deinen Stärken und Schwächen anzunehmen, dir Gutes zu tun und dich wertzuschätzen. In einer Welt voller Erwartungen und Vergleiche fällt es vielen schwer, echte Selbstliebe zu entwickeln. Doch genau hier liegt der Schlüssel zu mehr Glück, innerer Balance und einem glücklichen Leben!  1. Die psychologische Beratung macht mich zu einer besseren Zuhörerin Wo führt das Gespräch hin, wenn ich genau zuhöre?  Mir selbst und anderen?  Dieses kleine Bächlein fließt in ein Meer voller Möglichkeiten. Es ist faszinierend wie viel Potential in einen guten Austausch steckt. Die psychologische Beratung hat meine Art zuzuhören grundlegend verändert.  Wichtig ist mir nicht nur mit dem Verstand zu zuhören, sondern mit dem Herzen. Durch die intensive Arbeit mit meinen Klienten habe ich gelernt, nicht nur auf das Gesagte zu achten, sondern auch auf das, was unausgesprochen bleibt – auf Zwischentöne, Pausen und Emotionen.  Das gibt Raum zur Entwicklung.  Dieses tiefere Zuhören ist etwas, das mich nicht nur in meiner Arbeit, sondern auch als Mensch bereichert. Zuhören bedeutet für mich heute mehr als nur das Aufnehmen von Worten. Es bedeutet, präsent zu sein, ohne zu unterbrechen oder zu urteilen. Ich habe erkannt, wie kraftvoll es sein kann, wenn sich ein Mensch wirklich gehört fühlt – ohne Eile, ohne Druck. In der Beratungspraxis sehe ich immer wieder, wie wirksam allein diese Erfahrung für meine Klienten ist. Diese Haltung nehme ich zunehmend mit in mein Leben außerhalb der Praxis. Ich bin achtsamer geworden. Die Beratung schult nicht nur meine Fachlichkeit, sondern auch mein Mitgefühl. Ich nenne sie liebevoll meinen Zuhör-Muskel, den ich täglich trainiere. Sie erinnert mich daran, wie viel Verbindung entsteht, wenn wir wirklich zuhören. Die psychologische Beratung macht mich zu einer besseren Zuhörerin – weil sie mir zeigt, dass echtes Zuhören nicht passiv ist, sondern eine aktive Form von Respekt und Wertschätzung. Die psychologische Beratung macht mich auch zur besseren Texterin, denn ich konnte meine Expertise im Juni 2025 in Form von zwei Artikel zur Thematik Familienleben im österreichischen Familienmagazin familiii veröffentlichen – und im Juli 2025 bei der Freundin den Artikel „Narzisst*innen-Detox: 9 praxiserprobte Tipps zum Schutz der mentalen Gesundheit„. 2. Die psychologische Beratung ist perfekt für mich als hochsensible Persönlichkeit In der psychologischen Beratung darf ich all meine Feinfühligkeit, mein Einfühlungsvermögen und meine tiefe Wahrnehmung zum Ausdruck bringen. Ich spüre oft, was unausgesprochen bleibt, und nehme Zwischentöne wahr, die anderen manchmal entgehen. Genau diese Fähigkeit macht meine Arbeit so wertvoll – für die Menschen, die zu mir kommen, und auch für mich selbst.  Jeder Mensch, der mir gegenübersitzt, sei es online oder offline, bringt eine eigene Welt mit, eine eigene Geschichte. Kein Gespräch gleicht dem anderen. Was ich am Beraten mit am meisten liebe, ist die Tatsache, dass man nie auslernt– es ist erfüllend. Auch nach vielen Jahren in der Begleitung gibt es Neues zu entdecken, tiefere Zusammenhänge zu verstehen, Perspektiven zu erweitern. Diese kontinuierliche Entwicklung erfüllt mich auf allen Ebenen. Im Frühjahr 2023 habe ich mich im Rahmen der Onlinetagung „Spiritualität und Psychologie – Ganzheitlich“ intensiv mit verschiedenen Zugängen befasst. Aus dieser Zeit ist unter

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Meine 3 wichtigsten Werte: das, wofür ich stehe und wie ich mit dir arbeite.

Kennst du dieses Gefühl, wenn dein Kopf rattert, die To-dos dir hinterherwinken und du eigentlich nur einmal tief durchatmen willst? Genau an diesem Punkt standen viele Frauen, die zu mir kommen. Und ich selbst übrigens auch. Deshalb möchte ich heute meine drei wichtigsten Werte mit dir teilen, nicht als Theorie, sondern so, dass du sie in deinem tatsächlichen Alltag greifen kannst. Zwischen Brotdosen, Meetings, Gefühlsstürmen der Kinder und dieser inneren Stimme, die manchmal flüstert:„Ich funktioniere nur noch.“ Und hier findest du ganz konkrete Mini-Schritte, wie du sie für dich nutzen kannst. Diese Werte leitend mich in meinem Privatleben und in meiner beratenden Arbeit. Heute möchte ich sie mit dir teilen, damit du prüfen kannst, ob wir eine ähnliche Wellenlänge haben. Und als kleines Bonus gibt es für dich ganz konkrete Mini-Schritte, wie du sie für dich nutzen kannst. Hättest du mich vor ein paar Wochen gefragt, was mir in meinem Leben besonders wichtig ist, hätte ich wahrscheinlich gesagt: Loyalität, Authentizität, Selbstbestimmung, Perfektion, Bescheidenheit und vieles mehr.  Doch sind das wirklich meine wichtigsten Werte?  In der letzten Woche habe ich mir noch einmal bewusst Zeit genommen, um meine Werte genauer zu reflektieren: Was sind meine wichtigsten Werte? Wofür stehe ich? Welche Haltungen und Glaubenssätze prägen meine Kommunikation, mein Handeln, mein Leben?  Die Erkenntnis: Nicht alle Werte fallen für mich gleich schwer ins Gewicht. Meine Gewichtung lässt sich auf diese drei zentralen Punkte reduzieren: Intuition, Gelassenheit und Wertschätzung. Diese Werte sind für mich nicht nur abstrakte Begriffe, sondern lebendige Werte, die aus meiner Sicht die beste Grundlage für innere Balance sind, meinen Alltag prägen und mir Orientierung geben. In diesem Beitrag möchte ich diese drei Werte genauer erläutern was sie für mich persönlich bedeuten.  Was sind Werte überhaupt? Wie finde ich meine eigenen Werte? Werte bezeichnen die Grundhaltung, die wir als positiv, erstrebenswert oder moralisch gut ansehen. Sie geben uns Orientierung und helfen und Entscheidungen zu treffen. Dabei sind sie oftmals tief in uns verwurzelt und werden von Mitgliedern einer Gemeinschaft z.B. einer Familie geteilt. Auch zur Identität und Kultur dieser Gemeinschaft tragen sie bei. Im Laufe des Lebens entwickeln sich Werte auch weiter – oft unbewusst. Werte sind für mich die Grundpfeiler, nach denen ich mein Leben ausrichte. Sie sind wie ein innerer Kompass, der mir Orientierung gibt, wenn Entscheidungen anstehen oder Unsicherheit aufkommt.  Gerade in herausfordernden Situationen ist es hilfreich, sich seiner Werte bewusst zu sein. Sie sind können wie ein Anker in stürmischen Zeiten wirken, indem ich mich frage: „Entspricht das, was ich entscheide, wirklich meinen Werten?“ Das schafft Klarheit und eröffnet die Möglichkeit für bessere Entscheidungen und eine bessere Kommunikation. Bei meiner Arbeit mit Klienten habe ich festgestellt, dass es manchmal hilfreich ist, sich mit Listen von Werten auseinanderzusetzen oder sogar Online-Tools zu nutzen. Dabei wird man gefragt: Was ist dir wichtiger – Perfektionismus versus Abenteuer? Bescheidenheit versus Neugier? Fragen dieser Art unterstützen dabei, herauszufinden, was einem wirklich wichtig ist und mehr ins Gewicht fällt. Für mich persönlich sind es vor allem drei Werte, die meinen Weg bestimmen: Intuition – das Vertrauen in mein Bauchgefühl; Gelassenheit – die Fähigkeit, ruhig und ausgeglichen durch den Alltag zu gehen; und Wertschätzung – ehrlich und respektvoll mit mir selbst und anderen umzugehen. Diese Prinzipien begleiten mich täglich und geben mir Halt. Sie helfen mir dabei, authentisch zu bleiben und Entscheidungen zu treffen, die im Einklang mit meinem Inneren stehen. Wenn du nun dich fragst: „Was sind meine Werte?“ – nimm dir Zeit dafür. Es ist eine Reise zu dir selbst. Und manchmal braucht es nur einen kleinen Schritt oder eine bewusste Reflexion, um deinen eigenen Kompass wieder neu auszurichten. Mein Wert Nr. 1: Intuition – wieder hören, was in dir leise flüstert Wenn du komplett überfordert bist und nicht weißt, was gerade richtig ist, unterstütze ich dich, wieder auf deine innere Stimme zu hören, statt noch mehr von außen zu müssen.- Julia Geyer Ich arbeitest nicht nach Schema F, gebe dir keine abgedroschenen Ratschläge, sondern hören dir zu. Meine Hochsensibilität und Intuition ist meine Superkraft, ich spüre hinein, auch in das Ungesagte und passe die Beratung an dich und deine Bedürfnisse an.Das bedeutet für dich: Du musst dich nicht erklären, rechtfertigen oder „richtig“ sein.Du darf mit allem kommen, was gerade da ist – Chaos, Tränen, Wut, Zweifel. Für mich bedeutet Intuition, auf mein inneres Gefühl – mein Bauchgefühl – zu hören und den richtigen Weg zu spüren, auch wenn ich ihn nicht immer sofort erklären kann. Es ist das stille Wissen in mir, das mir Hinweise gibt, wenn ich vor Entscheidungen stehe. Ich vertraue darauf, dass meine innere Stimme mich führt, gerade wenn der Verstand manchmal zweifelt.  Kennst du sie auch? Die Stimme des inneren Kritikers der dir Gedanken, Ängste und Zweifel ins Ohr flüstert – oder gar schreit? Natürlich ist es nicht immer einfach, dieser leisen Führung des Bauchgefühls zu folgen, wenn der innere Kritiker laut wird. Ich reflektier ihn dann bewusst und je mehr ich übe, auf meine innere Wahrnehmung zu vertrauen, desto klarer wird sie.  Es geht darum, im Moment präsent zu sein und auf das Bauchgefühl zu achten – ohne es zu bewerten oder zu überanalysieren. So kann ich Entscheidungen treffen, die sich richtig anfühlen, auch wenn sie nicht immer logisch erscheinen. Meine Intuition ist ein wertvoller Begleiter auf meinem Weg, auch in der psychologischen Beratung. Intuition bedeutet für mich: Du spürst wieder, was DU brauchst. Nicht dein Umfeld, nicht die Erwartungen, nicht die innere Antreiberin. Ich weiß: Wenn man ständig im Stress ist, sagt die Intuition manchmal genau gar nichts. Oder sie nuschelt leise irgendwo im Hintergrund. Mini-Übung (60 Sekunden) Das ist Intuition im Alltag. Nicht mehr, nicht weniger. Mein Wert Nr. 2: Gelassenheit – Ruhe bewahren mitten im Chaos Wenn dein Nervensystem auf Dauerstress läuft und du nur noch reagiere, zeige ich dir Wege, wie du wieder runterkommst, mitten im Mama-Wahnsinn. – Julia Geyer Es ist nicht mein Ziel dich zu optimieren oder schneller zu machen. Die Welt ist schließlich schnell genug. Ich unterstütze dich langsamer zu werden … innerlich. Damit dein Nervensystem endlich merkt: Ich

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