Selbstliebe

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Muttersein: Wenn Verantwortung alles füllt und du selbst darin kaum noch vorkommst

Ich sitzte hier gerade im Cafe mit meiner Freundin. Am Nachbartisch sitzt eine deutlich gestresste Frau, unruhig. Sie blickt zu uns und wir kommen ins Gespräch, dann sagte sie einen Satz „Diese Verantwortung füllt alles, nur mich nicht“. Ich wusste sie ist damit nicht allein. Dieser Blogartikel ist für alle starken Mütter dadraußen. Du wachst auf… und bist eigentlich schon müde. Nicht diese offensichtliche Müdigkeit nach einer zu kurzen Nacht. Nicht dieses „Ich brauche dringend Kaffee“. Sondern eine tiefere, schwerere Erschöpfung, die sich schon meldet, bevor der Tag überhaupt begonnen hat. Dein Körper liegt noch im Bett, vielleicht ist es draußen still, vielleicht schläft der Rest der Familie noch. Und trotzdem ist dein Inneres längst wach. Gedanken tauchen auf, ungefragt, selbstverständlich: Wer muss heute wohin? Was steht an? Wo braucht es Aufmerksamkeit, damit nichts kippt? Was darf ich nicht vergessen? Müdigkeit dein treuer Begleiter Du merkst es vielleicht gar nicht bewusst, aber dein System ist bereits im Arbeitsmodus. Diese Art von Müdigkeit entsteht nicht über Nacht. Sie ist das Ergebnis von vielen Tagen, Wochen, Jahren, in denen du Verantwortung trägst. Still, zuverlässig, präsent. Verantwortung für Kinder, für Abläufe, für Stimmungen, für das große Ganze. Du bist diejenige, die den Überblick behält. Die vorausahnt. Die auffängt, wenn etwas aus dem Gleichgewicht gerät. Und genau deshalb beginnt dein Tag nicht mit dem ersten Schritt aus dem Bett, sondern mit Denken. Es ist ein leises inneres Anspannen. Kein Stress im klassischen Sinn. Eher ein dauerhaftes Bereitstehen. Du bist da. Du funktionierst. Und vielleicht fragst du dich manchmal, warum du dich schon morgens so erschöpft fühlst, obwohl objektiv noch nichts passiert ist. Die Antwort liegt nicht darin, dass du zu wenig schläfst oder zu viel willst. Sie liegt darin, dass dein Inneres kaum noch echte Pausen kennt. Hier findest du noch mehr zum Thema Schlafprobleme bei Stress: Die 5+1 unterschätzten Konsequenzen. Was bedeutet das eigentlich „Verantwortung“? Wenn wir von Verantwortung sprechen, denken viele zuerst an Aufgaben. An Termine, Organisation, Verpflichtungen. Doch das, was dich im Muttersein heute wirklich fordert, geht weit darüber hinaus. Verantwortung ist nicht nur das Tun. Sie ist vor allem eine ständige innere Präsenz. Ein permanentes Mitdenken, Mitfühlen, Vorausspüren. Du weißt, welches Kind heute sensibler ist als sonst. Du merkst Spannungen, bevor sie ausgesprochen werden. Du hast im Blick, was morgen ansteht, während du heute noch mitten im Geschehen bist. Du trägst nicht nur Verantwortung für Abläufe, sondern für Zusammenhänge. Für emotionale Balance. Für das Funktionieren eines Systems, das ohne deine innere Präsenz deutlich instabiler wäre. Das passiert nicht, weil du kontrollieren willst. Sondern weil du kompetent bist. Weil du Verantwortung übernehmen kannst. Weil du gelernt hast, dass vieles leichter läuft, wenn du es im Blick behältst. Diese Fähigkeit ist eine Stärke. Eine, die oft unsichtbar bleibt. Und genau darin liegt ihr Preis. Denn mentale Präsenz kennt keinen klaren Anfang und kein Ende. Sie lässt sich nicht einfach ablegen wie eine Tasche an der Tür. Selbst wenn du sitzt, selbst wenn du offiziell Pause hast, ist ein Teil von dir wachsam. Hörend. Spürend. Bereit. Und irgendwann wird aus dieser Dauerpräsenz eine stille Erschöpfung, die sich nicht mehr eindeutig zuordnen lässt. Weil sie überall ist. Und nirgends. Warum ist dieses Thema heute für Mütter so wichtig? Vielleicht, weil sich Muttersein verändert hat. Nicht unbedingt nach außen – aber nach innen. Die Anforderungen sind komplexer geworden. Mehr Informationen. Mehr Erwartungen. Mehr Vergleich. Mehr Unsichtbares. Neben der Sorge für Kinder trägst du oft auch mentale Verantwortung für Familie, Beziehung, Organisation, manchmal zusätzlich für Beruf oder Selbstständigkeit. Vieles davon läuft parallel. Vieles davon läuft still. Viele Mütter sind heute hochkompetent. Reflektiert. Belastbar. Sie wissen viel. Sie können viel. Und genau deshalb geraten sie leicht in einen Zustand, in dem sie lange funktionieren, ohne sich selbst noch wirklich mitzunehmen. Nicht aus Unachtsamkeit. Sondern aus Verantwortungsgefühl. Und irgendwann taucht sie auf, diese Frage, die kaum Platz bekommt: Und wo bleibe eigentlich ich? Sie kommt nicht laut. Sie drängt sich nicht auf. Sie taucht eher beiläufig auf, zwischen zwei Momenten des Innehaltens. Vielleicht abends, wenn endlich Ruhe ist. Vielleicht morgens unter der Dusche. Und oft wird sie genauso schnell wieder zur Seite geschoben, wie sie gekommen ist. Nicht, weil sie unwichtig wäre. Sondern weil gerade etwas anderes wichtiger scheint. Ein Kind. Ein Termin. Ein Alltag, der weiterläuft. Du stellst dich zurück – nicht aus Selbstvergessenheit, sondern aus Verantwortung. Und genau das macht dieses Thema heute so relevant. Weil viele starke Mütter beginnen zu spüren, dass sie selbst in ihrem Leben kaum noch Raum haben. Nicht als Rolle. Nicht als Funktion. Sondern als Mensch. Stark sein und erschöpft sein – wie passt das zusammen? Das ist einer der Punkte, der viele innerlich verwirrt. Du bist nicht am Ende. Nicht instabil. Nicht überfordert im offensichtlichen Sinn. Im Gegenteil. Du meisterst deinen Alltag. Du triffst Entscheidungen. Du trägst Verantwortung. Du bist leistungsfähig, reflektiert, klar. Und trotzdem ist da diese Erschöpfung, die sich nicht wegorganisieren lässt. Sie verschwindet nicht nach einem freien Abend. Sie löst sich nicht durch Urlaub. Weil sie nicht aus zu viel Tun entsteht, sondern aus zu viel innerem Halten. Du hast lange funktioniert – und gut funktioniert. Dein System hat gelernt, stark zu sein, wach zu sein, präsent zu sein. Aber Stärke bedeutet nicht, unbegrenzt belastbar zu sein. Sie bedeutet oft nur, dass man sehr lange durchhält. Und irgendwann meldet sich etwas in dir, das leise sagt: So wie bisher fühlt es sich nicht mehr ganz stimmig an. Das ist kein Zusammenbruch. Kein Drama. Eher ein Signal. Ein Hinweis darauf, dass du dich selbst in all dem wieder mehr mitnehmen möchtest. Nicht, um weniger zu leisten. Sondern um dich wieder zu spüren, während du lebst. Hier findest du noch mehr zum Thema Selbstliebe im Alltag stärken: Mehr Selbstwert trotz innerem Kritiker. Welche Rolle wird dieses Thema in Zukunft spielen? Ich bin überzeugt: Dieses Gefühl, das viele Mütter heute beschreiben, wird in den kommenden Jahren noch sichtbarer werden. Nicht, weil Mütter schwächer werden. Sondern weil sie bewusster werden. Weil sie beginnen, die inneren Kosten von Dauerverantwortung ernst zu

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Mehr Selbstliebe im Alltag entwickeln und den inneren Kritiker leiser machen. Praxisnahe Übungen für mehr Selbstwert Ruhe und klarere Grenzen. Kostenloses Erstgespräch

Selbstliebe im Alltag stärken: Mehr Selbstwert trotz innerem Kritiker

Viele Menschen kennen diese innere Stimme, die kommentiert, bewertet und selten freundlich ist. Sie sagt du bist nicht gut genug du darfst nicht schwach sein du musst noch mehr leisten. Diese Stimme wirkt harmlos weil sie so vertraut ist. In Wahrheit aber untergräbt sie deine Energie deine Selbstachtung und deine Fähigkeit mit Stress und Rückschlägen gut umzugehen. Selbstliebe ist keine Selfie Kultur kein egoistisches „Sich-aufspielen“. Die „transformative Kraft der Selbstliebe“ ist beeindrucken, kein Wunder also, dass „Der Begriff ist sinnverwandt, jedoch nicht vollständig synonym, mit Begriffen wie Selbstannahme, Selbstachtung, Selbstzuwendung, Selbstvertrauen und Selbstwert.“ (laut Wikipedia) angewandt wird. Selbstliebe ist die Fähigkeit dich mit Freundlichkeit zu begegnen deine Grenzen zu achten und Entscheidungen in deinem eigenen Interesse zu treffen. Wenn du Selbstliebe stärkst stabilisiert das deinen Selbstwert und reduziert den Einfluss des inneren Kritikers. In diesem Artikel erfährst du was Selbstliebe konkret bedeutet warum sie für dein Wohlbefinden so zentral ist wie du deinen inneren Kritiker erkennst und wie du Schritt für Schritt mehr Selbstliebe in deinen Alltag bringst. Was ist Selbstliebe wirklich Selbstliebe bedeutet nicht Perfektion sondern ein wohlwollendes Verhältnis zu dir selbst. Selbstliebe heißt du kannst dir deine Grenzen ansehen ohne dich dafür zu verurteilen. Selbstliebe heißt du nimmst deine Bedürfnisse ernst und triffst Entscheidungen die deinem Wohl dienen. Manche Menschen verwechseln Selbstliebe mit Egoismus. Das ist ein Missverständnis. Selbstliebe ist die Grundlage dafür dass du mit anderen verbindlich und gesund umgehen kannst. Wenn du dich selbst respektierst dann wächst deine Fähigkeit Grenzen zu setzen und trotzdem mitfühlend zu bleiben. Warum Selbstliebe so wichtig ist Selbstliebe wirkt sich auf viele Lebensbereiche aus. Wer Selbstliebe entwickelt begegnet Stress resilienter er trifft klarere Entscheidungen er lebt authentischer und hat gesündere Beziehungen. Ein stabiler Selbstwert schützt vor Burnout Abhängigkeit und häufigen Selbstzweifeln. Forschungen zeigen dass Selbstmitgefühl mit besserer psychischer Gesundheit besserem Schlaf und geringerem Stress verbunden ist. Selbstliebe ist also kein Luxus sondern eine praktische Ressource für Alltag und Beruf. In meinen Artikel „Warum Selbstliebe gerade heute wichtiger ist denn je“ findest du auch meine Prognose für 2028. Für wen ist dieser Artikel gedacht Dieser Text ist für dich wenn du häufig an dir zweifelst dich übermäßig anpasst oder die Bedürfnisse anderer über deine eigenen stellst. Er ist für dich wenn du einen lauten inneren Kritiker hast oder wenn du nach konkreten Methoden suchst mehr Selbstwert im Alltag zu verankern. Er ist auch für Menschen geeignet die in sozialen Berufen arbeiten oder Verantwortung tragen und nach Wegen suchen sich selbst nicht zu verausgaben. Woran du erkennst dass dein Selbstwert Unterstützung braucht Es gibt klare Signale die anzeigen dass dein Selbstwert geschwächt ist. Wenn du dich ständig vergleichst dich durch andere definierst oder ständige Bestätigung brauchst zeigt das dass deine innere Grundlage brüchig ist. Weitere Hinweise sind: Diese Signale sind keine Schwäche sie sind eine Einladung klarer Selbstfürsorge. Wie entsteht ein starker innerer Kritiker Der innere Kritiker ist kein Feind der plötzlich auftaucht. Er hat meist eine Geschichte. Frühe Erfahrungen wie strenge Erziehung Vergleiche Leistungsdruck oder das Bedürfnis geliebt zu werden schaffen innere Muster. Auch kulturelle Normen und soziale Medien nähren Erwartungen die dir das Gefühl geben können nicht zu genügen. Der Kritiker ist oft eine Schutzstrategie die dich vor Ablehnung bewahren will indem sie dich antreibt besser zu werden. Langfristig ist diese Strategie aber teuer weil sie Verbindung und Lebendigkeit untergräbt. Was dir hilft Selbstliebe aufzubauen praktische Prinzipien Selbstliebe wächst nicht über Nacht sie braucht Übung und Alltagspraxis. Hier sind zentrale Prinzipien die dir helfen: Konkrete Übungen und Tools für den Alltag Diese Übungen sind praxiserprobt und leicht umsetzbar. Wähle zwei bis drei aus die zu dir passen und integriere sie regelmäßig. Wie du mit Rückschlägen und Perfektionismus umgehst Rückschläge gehören zum Leben. Sie sind kein Beweis des Versagens. Definiere Fehler als Informationen. Ein Umgang könnte so aussehen: Perfektionismus löst oft aus dem Gefühl heraus nicht genug zu sein. Wenn du Perfektionismus spürst frage dich was das konkrete Ziel ist und ob es wirklich hilfreich ist. Erlaube dir 80 Prozent als realistischen Standard und beobachte wie viel Energie du dadurch gewinnst. Übungen für Beziehungen und Kommunikation Selbstliebe zeigt sich besonders in Beziehungen. Hier zwei hilfreiche Methoden: Ich Botschaften übenStatt Vorwürfe zu formulieren sag zum Beispiel Ich fühle mich überfordert wenn viele Dinge auf einmal ankommen. Kannst du mir helfen das anders zu strukturieren. Ich Botschaften reduzieren Schuldzuweisungen und schützen deinen Selbstwert. Bedürfnisse klar benennenLerne klar zu sagen was du brauchst. Das kann klein beginnen Zum Beispiel Ich brauche heute 30 Minuten Ruhe bevor wir sprechen. Je klarer du wirst desto höher die Chance dass Menschen deine Grenzen respektieren. Wann professionelle Unterstützung sinnvoll ist Manchmal sind Muster tief verwurzelt oder die Belastung ist groß. Dann ist Unterstützung hilfreich. Suche Hilfe wenn du sehr häufig von Verzweiflung oder lähmender Selbstkritik betroffen bist du impulsiv handelst um Gefühle zu unterdrücken dein Alltag stark eingeschränkt ist, alte Traumata wiederkehren und dein Selbstbild stark beeinflussen. Professionelle Unterstützung bietet dir sichere Räume um Herkunftsmuster zu verstehen innere Ressourcen aufzubauen und konkrete Strategien zu etablieren. Ein 30 Tage Praxisplan für mehr Selbstliebe Wenn du magst starte mit diesem einfachen Plan. Er ist kein Heilversprechen sondern ein täglicher Übungsrahmen. Kleiner Tipp notiere drei konkrete Verbesserungen die du spürst das motiviert zu weiterer Kontinuität. Häufige Fragen kurz beantwortet Frage: Was wenn mein Partner oder Freunde Selbstkritik verstärken?Antwort: Sprich offen über deine Wahrnehmung und suche Verbündete. Wenn das Muster fortbesteht ist Paararbeit oder Beratung eine Option. Frage: In der Bibel steht aber „Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst„?Antwort: Der Vers setzt voraus, dass du dich selbst wertschätzt, denn nur wer die eigene Würde anerkennt, kann anderen dieselbe Liebe und Güte glaubwürdig entgegenbringen. Frage: Wie lange dauert es bis Selbstliebe wirkt?Antwort:Du spürst oft schon nach wenigen Wochen erste Veränderungen aber nachhaltige Stabilität braucht Monate. Wichtig ist die Regelmäßigkeit nicht die Schnelligkeit. Frage: Macht Selbstliebe egoistisch?Antwort: Nein Selbstliebe ist die Grundlage gesunder Beziehungen. Wer sich nicht selbst nährt kann auf Dauer nicht geben. Fazit Selbstliebe ist ein praktisches Skill kein Luxus. Sie braucht Geduld Alltagspraxis und Mitgefühl für dich selbst. Die Arbeit am Selbstwert

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mental load, Ruhe, Mutte Coaching, Resilienz Beraterin Julia Geyer

Mental Load und wie du langsam wieder zu dir selbst findest

Ein Praxisbericht aus der psychologischen Beratung für Frauen, die funktionieren, obwohl sie innerlich längst müde sind. Wenn der Tag endet, aber dein Kopf nicht zur Ruhe kommt Viele Frauen, die zu mir in die Beratung kommen, erzählen im ersten Gespräch eine ganz ähnliche Szene. Es ist spät am Abend, das Haus ist endlich ruhig, die Kinder schlafen, vielleicht läuft im Hintergrund eine Spülmaschine. Und sie selbst sitzt am Küchentisch, mit einem halbkalten Tee, den sie mehrfach vergessen hat zu trinken. Die Einkaufsliste fürs Wochenende liegt neben ihr, im Kopf planen sich die kommenden Termine wie von selbst weiter. Und mitten in dieser Stille taucht ein Gedanke auf, der sich schwerer anfühlt als alles andere: „Ich kann nicht mehr.“ Wie Mental Load sich anfühlt und warum er so oft übersehen wird Was bedeutet eigentlich Mental Load? Wenn wir über Mental Load sprechen, geht es nicht nur um das Wäschewaschen, Aufräumen oder den Einkauf, der noch schnell zwischendurch erledigt werden muss. Das alles gehört natürlich zum Alltag dazu und kann anstrengend sein. Wikipedia beschreibt es als „Belastung, die durch das Organisieren von Alltagsaufgaben entsteht, die gemeinhin als nicht der Rede wert erachtet werden und somit weitgehend unsichtbar sind.“ Doch der Kern des Mental Load liegt tiefer. Er beschreibt die unsichtbare, dauerhafte Denkarbeit, die vor allem Frauen und Mütter im Hintergrund leisten, damit das Familienleben überhaupt funktioniert. Gemeint ist die Verantwortung für all die kleinen und großen Dinge, die niemand sieht, die aber ständig im Kopf präsent sind. Wer braucht neue Schuhe. Welche Termine stehen in der Schule an. Wie lassen sich Arbeitszeit und Kinderbetreuung organisieren. Was kommt diese Woche auf den Tisch und mag das eigentlich jeder. Welche Unterlagen müssen sortiert, welche Anrufe noch erledigt werden. Und gleichzeitig laufen im Hintergrund all die emotionalen Prozesse mit – die Bedürfnisse der Kinder, die Stimmung in der Familie, die Sorge, an alles denken zu müssen, damit es allen gut geht. Diese mentale Last entsteht nicht erst beim Tun, sondern beim ständigen Mitdenken, Planen und Vorausfühlen. Sie hört nie wirklich auf. Selbst in Momenten, die eigentlich erholsam sein sollten, tickt im Kopf eine unsichtbare To-do-Liste weiter. Genau dieses Gefühl, nie wirklich abschalten zu können, führt auf Dauer zu Erschöpfung, innerer Unruhe und dem Empfinden, in einem endlosen Kreislauf festzustecken. Mental Load zeigt sich also nicht nur im vollen Terminplan, sondern vor allem in der dauerhaften Verantwortung, den Überblick zu behalten und die Familie zu tragen. Und genau diese unsichtbare Arbeit verdient Aufmerksamkeit – und Entlastung. Wie Mental Load sich anfühlt und warum er so oft übersehen wird Wenn du Mutter bist, berufstätig, viel Verantwortung trägst, emotional mit allen mitschwingst und ständig versuchst, allen gerecht zu werden, dann kennst du dieses Gefühl vielleicht. Es ist diese Mischung aus: Dieses stille „Ich funktioniere, aber ich lebe nicht mehr richtig“. Dieses erschöpfte, gleichzeitig rastlose Innere, das nie genug Schlaf bekommt, nie genug Pause hat und nie genug Raum findet, um wirklich runterzufahren. In einem früheren Artikel habe ich bereit darüber gesprochen, was es für Auswirkung haben kann: „Das passiert, wenn du nicht schläfst! Die 6 unterschätzten Konsequenzen„. Viele Frauen sagen dann im Gespräch zu mir, sowas wie Sabine* (3-fach Jungs-Mama, Lehrerin, *Name aus Diskretion geändert): „Ich mache alles. Und trotzdem habe ich das Gefühl, ständig hinterherzulaufen.“ Mental Load ist mehr als viele Aufgaben All das hat einen Namen. Mental Load. Ein Begriff, der so nüchtern klingt und gleichzeitig so viel umfasst. Mental Load beschreibt nicht einfach nur viele Aufgaben. Er beschreibt die unsichtbare, ständige gedankliche Arbeit, die Verantwortung, die Hinter-den-Kulissen-Arbeit, die emotionalen Mikroentscheidungen, die eine Frau Tag für Tag trifft, ohne dass jemand sie sieht. Es ist nicht die Frage, wer etwas tut – sondern wer daran denkt. Und sehr häufig bist das du. Warum gerade Mütter in die mentale Überlastung rutschen In meiner Praxis sehe ich immer wieder, wie sehr Mental Load Frauen belastet, ohne dass sie es zu Beginn überhaupt bemerken. Es beginnt schleichend. Vielleicht damit, dass du nachts wach wirst, weil dir plötzlich einfällt, dass morgen ein Ausflug in der Schule ist und du noch schnell einen Snack vorbereiten musst. Vielleicht damit, dass du am Ende des Tages nicht weißt, was du eigentlich geschafft hast, weil dein Kopf voller kleiner, unsichtbarer Aufgaben war. Vielleicht damit, dass du immer gereizter reagierst, obwohl du dir vornimmst, ruhiger zu bleiben. Wie Mental Load den Körper beeinflusst Viele Frauen, oft ohne es bewusst zu erkennen, haben schon als Kinder gelernt, Verantwortung zu übernehmen. Empathisch zu sein. Erwartungen zu erfüllen. Friedensstifterin zu sein. Wenn du früh gelernt hast, zu funktionieren, dann ist es heute logisch, dass du schneller in den Mental Load rutschst. Nicht, weil du schwach bist, sondern weil du zu lange stark warst. Mental Load wirkt nicht nur im Kopf. Er wirkt im Körper. Frauen berichten von ständiger Müdigkeit, Verspannungen, Kopfschmerzen, Herzrasen, einem inneren Druck, der sich nicht lösen lässt. Manche fühlen sich emotional wie „abgeschaltet“, andere reagieren empfindlicher als früher. All das sind natürliche Reaktionen eines Nervensystems, das im Dauerstress feststeckt. Dein Körper ist nicht „falsch“. Er ist müde. Er ist überfordert. Und er zeigt dir, dass du Unterstützung brauchst, nicht mehr Leistung. Es ist nicht „zu wenig schaffen“, sondern zu viel tragen In der Beratung taucht häufig ein Moment der Erleichterung auf. Ein Moment, in dem eine Frau zum ersten Mal hört: „Du reagierst normal auf eine unnormale Belastung.“ Dieser Satz öffnet Türen. Er nimmt Druck. Er gibt Raum. Er macht sichtbar, dass du nicht versagst, sondern überlastet bist. Und dass es Wege gibt, wieder herauszufinden. Die Schritte, die wirklich helfen, sind selten radikal. Es geht nicht darum, dein Leben über Nacht umzubauen. Es geht darum, dein Nervensystem langsam wieder in einen Zustand zu begleiten, in dem du atmen kannst. In dem du dich wieder spürst. In dem du Dinge sortieren kannst, ohne zusammenzubrechen. Und genau daraus entstehen später die Schritte, die deinen Alltag leichter machen. Viele Frauen sind erstaunt, wie viel sich verändert, wenn man an der richtigen Stelle ansetzt. Nicht im Perfektionismus. Nicht an To-do-Listen. Sondern an der inneren Belastung. Es geht um kleine Momente

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unzufriedenheit im leben, mehr zufriedenheit

Wenn sich Unzufriedenheit still in unser Leben schleicht

Es gibt Tage, da fühlt sich alles ein bisschen grau an. Nicht schlimm, aber auch nicht leicht. Eine gewisse Schwere liegt in der Luft, vielleicht spürst du sie morgens schon, bevor du richtig wach bist. Du machst alles wie immer, funktionierst, lächelst… und doch ist da dieser leise Schatten. Unzufriedenheit. Unzufriedenheit kommt selten laut daher. Oft schleicht sie sich leise an – zwischen Terminen, Erwartungen und Vergleichen. Vielleicht, weil etwas nicht so läuft, wie du es dir erhofft hast. Oder weil du andere siehst, bei denen scheinbar alles leichter aussieht. Und ehe du dich versiehst, wird aus einem kleinen Zweifel ein Gefühl, das sich in deinem Inneren breitmacht. Warum Unzufriedenheit so anstrengend ist Unzufriedenheit ist wie ein feiner Riss im inneren Gleichgewicht. Manchmal spürst du ihn kaum und manchmal zieht er sich durch alles, was du tust. Sie wirkt nicht nur auf unsere Gedanken, sondern auch auf unseren Körper. Plötzlich schlafen wir schlechter, die Schultern sind angespannt, der Kopf voll. Denn Unzufriedenheit ist nicht nur ein Gedanke, sie ist Energie, die irgendwo hin will. Wenn wir sie nicht wahrnehmen, sucht sie sich ihren Weg: durch Gereiztheit, Rückzug oder Erschöpfung. Und irgendwann fragen wir uns: „Warum fühle ich mich eigentlich so leer, obwohl doch alles in Ordnung scheint?“ Woher kommt sie und warum bleibt sie so hartnäckig? Oft liegt der Ursprung dort, wo wir glauben, nicht genug zu sein. Nicht schön genug, nicht erfolgreich genug, nicht ruhig genug, nicht schnell genug. Wir vergleichen uns, mit anderen oder mit einem Ideal, das wir nie ganz erreichen. Social Media, die Bilder von scheinbar perfekten Leben, Erwartungen von außen. All das kann wie ein Verstärker wirken. Doch die lauteste Stimme ist meist unsere eigene. Die, die flüstert: „Du hättest dich mehr anstrengen müssen. Andere schaffen das doch auch.“Und so beginnen wir, an uns zu zweifeln, statt liebevoll zu sehen, was wir Tag für Tag leisten. Was, wenn wir den Blick verändern? Stell dir vor, du würdest für einen Moment aufhören, dich zu vergleichen. Du würdest nicht fragen, was fehlt, sondern was schon da ist. Vielleicht spürst du dann: Zufriedenheit ist gar kein Ziel – sie ist ein Gefühl, das sich zeigt, wenn wir aufhören, gegen uns zu kämpfen. Zufriedenheit ist still. Sie braucht keine großen Worte und keine Erfolge, um da zu sein. Sie zeigt sich in kleinen Momenten:in einem tiefen Atemzug,in einem ehrlichen Gespräch,im warmen Licht am Nachmittag,in dem Gefühl, dass du gerade genug bist. Wenn du dir erlaubst, im Hier und Jetzt zu sein, merkst du oft: Das, was dich sorgt oder antreibt, liegt in einer anderen Zeit – in der Vergangenheit oder in der Zukunft. Doch dieser Moment, genau jetzt, ist der einzige, in dem du Frieden spüren kannst. Unzufriedenheit als Kompass Manchmal ist Unzufriedenheit auch ein Zeichen. Sie zeigt dir, dass etwas nicht mehr zu dir passt: ein Umfeld, ein Gedanke, ein alter Anspruch. Dann darf sie da sein, um dich daran zu erinnern, dass Veränderung möglich ist.Aber sie sollte dich nicht dauerhaft treiben. Denn wenn sie zu viel Raum bekommt, raubt sie dir die Freude an dem, was längst gut ist. Zufriedenheit hingegen schenkt dir Boden unter den Füßen. Sie ist kein Stillstand, sondern eine Basis. Von hier aus kannst du wachsen, dich entwickeln, ohne ständig das Gefühl zu haben, hinterherzulaufen. Vielleicht magst du dir heute diese Frage stellen: Wann hast du dich das letzte Mal wirklich zufrieden gefühlt, nicht, weil alles perfekt war, sondern weil du einfach da warst?Und was könntest du tun, um diesem Gefühl wieder ein bisschen näher zu kommen? Vielleicht weniger vergleichen.Vielleicht öfter innehalten.Vielleicht dir selbst danken – für all das, was du Tag für Tag gibst. Zufriedenheit ist nichts, das man erreichen muss.Sie ist da.Leise. Wartend.Und manchmal braucht sie nur deine Erlaubnis, wieder Platz zu nehmen. Kleine Atemübung für mehr Zufriedenheit Manchmal braucht es keinen großen Schritt, sondern nur einen Moment, um zurück ins Gleichgewicht zu finden.Diese einfache Atemübung kannst du überall machen, morgens, zwischendurch im Alltag oder abends, bevor du schlafen gehst. So geht’s: Wenn du magst, kannst du dir dabei innerlich sagen: Ich atme ein – ich bin hier.Ich atme aus – ich darf loslassen. Schon nach wenigen Atemzügen spürst du oft, wie sich etwas in dir beruhigt.Diese wenigen Minuten können ein kleiner Anker sein mitten im Alltag, wenn Unzufriedenheit oder Druck sich bemerkbar machen. Zum Schluss: Eine Einladung Wenn du spürst, dass Unzufriedenheit in deinem Leben zu viel Raum bekommt und du dir mehr innere Ruhe, Klarheit und Selbstvertrauen wünschst, dann lass uns sprechen. In einem kostenlosen Kennenlerngespräch hast du die Möglichkeit, mir zu erzählen, wo du gerade stehst und was dich beschäftigt. Gemeinsam schauen wir, wie ich dich auf deinem Weg unterstützen kann – einfühlsam, klar und ohne Druck. Denn manchmal braucht es nur ein Gespräch, um den ersten Schritt in eine neue Richtung zu gehen.Einen Schritt hin zu mehr Zufriedenheit. Mit dir selbst und deinem Leben. Denn Zufriedenheit beginnt nicht mit großen Entscheidungen.Sondern mit einem Moment, in dem du sagst: Ich darf mich jetzt gut fühlen.

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Neustart für Kopf und Seele

Herbst als Neustart für Kopf und Seele – warum der Herbst deine Psyche wirklich beeinflusst

Kennst du das? Wenn die Tage kürzer werden, die Luft frischer wird und die Bäume langsam ihr buntes Kleid anlegen, dann spüren wir: Der Herbst ist da. Und vielleicht merkst du es sofort – deine Stimmung verändert sich. Es ist, als würde dein Inneres leiser, nachdenklicher, manchmal auch ein bisschen schwerer. Schon die alten Philosophen haben den Wechsel der Jahreszeiten als Spiegel unserer Seele beschrieben. Aristoteles sah den Menschen immer in enger Verbindung mit der Natur, Seneca sprach davon, dass „alles seine Zeit hat“, und Goethe nannte die Natur „die einzige wahre Künstlerin“. Vielleicht spürst du genau das im Herbst: die Einladung, still zu werden und dein Leben neu zu betrachten. Warum der Herbst dich besonders sensibel macht Vielleicht fragst du dich: Warum zieht mich der Herbst so nach innen? Warum werde ich melancholisch, obwohl es doch eigentlich eine schöne, farbenfrohe Jahreszeit ist? Der Grund liegt in uns selbst. Mit weniger Sonnenlicht verändert sich unsere Hormonlage. Der Serotoninspiegel sinkt – das „Glückshormon“ wird weniger produziert und gebunden. Für Hochsensible ist das oft besonders spürbar. Du nimmst feine Schwingungen schneller wahr: die Kälte in der Luft, das frühe Dunkelwerden, die stilleren Straßen. Aber: Genau diese Empfindsamkeit kann zu einer Stärke werden. Denn während andere einfach nur „müde“ in den Herbst stolpern, hast du die Fähigkeit, diese Jahreszeit bewusst als inneren Anker zu nutzen. „Auch aus Steinen, die einem in den Weg gelegt werden, kann man Schönes bauen.“ -Goethe Herbst als Spiegel – und Chance zur Reflexion Seneca erinnerte uns: „Es ist nicht zu wenig Zeit, die wir haben, sondern zu viel Zeit, die wir nicht nutzen.“Genau hier kommt der Herbst ins Spiel. Während der Sommer dich nach draußen zieht, dir Fülle und Aktivität schenkt, ist der Herbst die Jahreszeit der Besinnung. Stell dir den Kreislauf der Natur vor: Die Bäume lassen los, was sie nicht mehr brauchen. Sie werfen ihre Blätter ab, um Kraft zu sparen und Neues vorzubereiten. Und du? Du darfst dir dieselbe Frage stellen: Viele Menschen kennen das Gefühl des „September Reset“. Vielleicht erinnerst du dich an früher: Der Schulbeginn nach den Ferien, der Neustart mit frischen Heften und Plänen. Genau dieses Gefühl kannst du bewusst für dich nutzen – auch als Erwachsene. Dein innerer Herbst-Check: Fragen für deine Seele Damit du nicht nur theoretisch nachdenkst, sondern wirklich ins Spüren kommst, hier ein paar Fragen, die dir helfen können: Mach dir eine Tasse Tee, nimm ein Notizbuch und schreibe dir deine Antworten auf. Dieses Ritual allein kann schon enorm befreiend sein. Rituale für einen bewussten Herbst Die Melancholie dieser Jahreszeit muss kein Gegner sein. Du kannst sie bewusst umwandeln. Hier ein paar Ideen: Dem Herbstblues und Winterblues vorbeugen Natürlich hat der Herbst auch seine Schattenseiten: Müdigkeit, Rückzug, innere Schwere. Doch genau da kannst du gegensteuern. Herbst als Zeit der Visionen Wenn der Sommer die Zeit des „Tuns“ war, dann ist der Herbst die Zeit des „Träumens“. Jetzt kannst du deine Visionen für die kommende Zeit klarer sehen. Frag dich: Mach dir kleine Etappenziele. So fühlt sich der Herbst nicht schwer, sondern richtungsweisend an. Fazit: Dein persönlicher Herbst-Neustart Der Herbst ist mehr als eine Jahreszeit. Er ist ein Spiegel. Er erinnert dich daran, dass Loslassen genauso wertvoll ist wie Neubeginn. Er schenkt dir Tiefe. Er fordert dich heraus, dich selbst ehrlich anzuschauen. Er lädt dich ein, dein Leben bewusster zu gestalten. Oder, wie Goethe sagte: „Die Jahreszeiten sind die wahren Architekten unseres Lebens.“Nutze also diesen Herbst, um deine eigenen inneren Räume neu zu bauen – warm, klar und voller Kraft. Mein Tipp für dich: Mach dir einen kleinen „Herbst-Plan“ Schreib drei Dinge auf, die dich durch die nächsten Wochen tragen werden. Hänge die Liste sichtbar auf. Und erinnere dich daran: Melancholie ist kein Gegner, sie kann dein Motor für Veränderung sein. Willst du mehr Informationen oder bist selbst im Herbst-Blues? Dann buche dir ein kostenloses Kennenlerngespräch – 20 Minuten für dich.

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Der Ultimative Narzissmus Guide

Narzissmus und Hochsensibilität: Der ultimative Guide

Das Zusammenspiel von Narzissmus und Hochsensibilität wirkt auf den ersten Blick paradox und genau deshalb ist es ein Thema, das viele Menschen bewegt. Ich habe dazu bereits einen Artikel bei „Freundin“ veröffentlicht. Narzisstische Persönlichkeiten gelten als selbstbezogen, kontrollierend und oftmals verletzend im Umgang mit anderen. Hochsensible Menschen hingegen nehmen Emotionen intensiver wahr, reagieren besonders feinfühlig auf Stimmungen und neigen dazu, Konflikte sehr tief zu empfinden. Kommen diese beiden Pole aufeinander, entsteht eine Dynamik, die für hochsensible Menschen herausfordernd ( und manchmal sogar zerstörerisch) sein kann. Auf Wikipedia wird Narzissmus so beschrieben: „die Selbstverliebtheit und Selbstbewunderung eines Menschen, der sich für wichtiger und wertvoller einschätzt“. Warum ist dieses Thema so wichtig? Weil Betroffene oft lange nicht verstehen, was in ihren Beziehungen passiert. Sie suchen die Schuld bei sich selbst, fühlen sich „zu empfindlich“ oder „nicht stark genug“. Gleichzeitig wirkt der Narzissmus des Gegenübers so dominant, dass die eigenen Grenzen verschwimmen. Gerade in Partnerschaften, Familien oder am Arbeitsplatz kann das zu tiefen seelischen Verletzungen führen. Warum bin ich in der Thematik so tief drin? Ich war selbst jahrelang, besser Jahrzehnte lang in diesen Spiel drin. Genau deshalb weiß ich aus eigener Erfahrung was es wirklich bedeutet. Heute begleite ich meine Klienten:innen dabei durch diese herausfordernde Zeit zu gehen, damit sie sich wieder spüren. Dieser Artikel ist für dich, wenn du dich fragst: Hier findest du die ultimative Anleitung: von den psychologischen Grundlagen über praxisnahe Beispiele bis hin zu klaren Strategien für den Alltag. Dieser Guide ist dein Eckpfeiler, wenn du tiefer verstehen möchtest, wie Narzissmus und Hochsensibilität zusammenhängen und wie du einen gesunden Umgang damit findest. Sidefact: Jeder kann Opfer narzisstischer Gewalt werden, nicht nur Hochsensible. Die Grundlagen rund um Narzissmus und Hochsensibilität Was ist Narzissmus? Narzissmus ist ein Persönlichkeitsmerkmal, das auf einem Spektrum vorkommt. In gesunder Ausprägung bedeutet es Selbstbewusstsein, Durchsetzungsstärke und ein stabiles Selbstwertgefühl. Problematisch wird Narzissmus, wenn er pathologische Züge annimmt. Dann sprechen Fachleute von einer narzisstischen Persönlichkeitsstörung (NPS). Betroffene zeigen übermäßiges Bedürfnis nach Bewunderung, mangelnde Empathie und ein starkes Kontrollbedürfnis in Beziehungen. Was ist Hochsensibilität? Hochsensibilität (HSP = Highly Sensitive Person) beschreibt keine Störung, sondern eine Persönlichkeitsausprägung. Hochsensible Menschen verarbeiten Reize intensiver, nehmen emotionale Schwingungen stärker wahr und reagieren schneller auf subtile Veränderungen in ihrer Umgebung. Schätzungen zufolge betrifft Hochsensibilität etwa 15–20 % der Bevölkerung. Was ist Narzissmus NICHT? Narzissmus ist nicht gleichbedeutend mit Selbstliebe. Echte Selbstliebe ist gesund und stabilisiert Beziehungen. Pathologischer Narzissmus hingegen ist geprägt von Unsicherheit, die hinter einer Fassade aus Überlegenheit verborgen wird. Ebenso wenig ist jede selbstbewusste oder durchsetzungsstarke Person automatisch narzisstisch. Wann spielt das Zusammenspiel eine Rolle? Vor allem in engen Bindungen: Partnerschaften, Familienbeziehungen, Freundschaften und beruflichen Konstellationen. Überall dort, wo Nähe entsteht, prallen narzisstische Kontrollmuster und hochsensible Feinfühligkeit besonders stark aufeinander. Für wen ist das Thema relevant? Relevant ist es für alle, die sich in Beziehungen immer wieder erschöpft, abgewertet oder emotional ausgelaugt fühlen und dabei oft hochsensibel reagieren. Auch für Angehörige oder Kolleg:innen kann Wissen über diese Dynamiken wertvoll sein, um das Verhalten besser einordnen zu können. Arten von Narzissten – oft anders als gedacht In der Psychologie gibt es keine offiziell anerkannten „Unterarten“ von Narzissten im klinischen Diagnosesystem, aber in Forschung und Praxis haben sich verschiedene Narzissmus-Stile etabliert, die sehr hilfreich sind, um Menschen besser zu verstehen. 1. Grandioser (offener, exhibitionistischer) Narzisst Außenwirkung: selbstsicher, dominant, charismatischInnenwelt: fragiles Selbstwertgefühl, starke Abhängigkeit von Bewunderung Merkmale Beziehungsmuster Typischer innerer Satz „Ich bin besonders und andere müssen das anerkennen.“ 2. Vulnerabler (verdeckter, hypersensibler) Narzisst Außenwirkung: schüchtern, sensibel, unsicherInnenwelt: starke Grandiositätsfantasien, tiefe Kränkbarkeit Merkmale Beziehungsmuster Typischer innerer Satz „Ich bin eigentlich etwas Besonderes, aber niemand sieht es.“ 3. Maligner Narzisst – dieser Typ ist besonders destruktiv Außenwirkung: charmant, intelligent, einschüchterndInnenwelt: Machtorientierung, geringe Schuld- oder Reuefähigkeit Kombination aus Narzissmus + antisozialen + sadistischen Zügen Merkmale Beziehungsmuster Typischer innerer Satz „Andere existieren, um benutzt zu werden.“ 4. Kommunaler Narzisst Außenwirkung: hilfsbereit, moralisch überlegen, „guter Mensch“Innenwelt: Bedürfnis nach Bewunderung für Selbstlosigkeit Merkmale Beziehungsmuster Typischer innerer Satz „Ich bin besser als andere, weil ich besser bin.“ 5. Zerebraler Narzisst Außenwirkung: intellektuell überlegen, distanziertInnenwelt: Selbstwert basiert fast ausschließlich auf Intelligenz Merkmale Beziehungsmuster Typischer innerer Satz „Ich bin überlegen, weil ich klüger bin.“ 6. Somatischer Narzisst Außenwirkung: attraktiv, körperbetont, sexuell selbstbewusstInnenwelt: Angst vor Wertlosigkeit ohne äußere Attraktivität Merkmale Beziehungsmuster Typischer innerer Satz „Ich bin wertvoll, solange ich begehrt werde.“ 7. Narzisst mit kompensatorischer Struktur Außenwirkung: übertrieben selbstbewusstInnenwelt: tiefes Minderwertigkeitsgefühl Merkmale Beziehungsmuster Wie Narzissmus entsteht – frühe Entwicklung und innere Dynamik Narzissmus entsteht nicht aus übermäßiger Selbstliebe, Egoismus oder bewusster Rücksichtslosigkeit. Er entwickelt sich als psychische Anpassung an emotionale Unsicherheit und frühen Mangel. Im Kern steht kein stabiles, sondern ein fragiles Selbstwertgefühl. Der Mensch erlebt innerlich früh, dass er nicht selbstverständlich wertvoll ist, sondern etwas darstellen, leisten oder erfüllen muss, um gesehen zu werden. Die Wurzeln dieser Dynamik liegen meist in der frühen Kindheit. In den ersten Lebensjahren ist ein Kind vollständig auf seine Bezugspersonen angewiesen, nicht nur körperlich, sondern vor allem emotional. Für eine gesunde Entwicklung braucht es Resonanz, Spiegelung und die Erfahrung, mit all seinen Gefühlen angenommen zu sein. Wird das Kind in Freude begleitet und in schwierigen Gefühlen gehalten, entsteht nach und nach ein inneres Gefühl von Sicherheit. Das Selbst stabilisiert sich von innen heraus. Fehlt diese emotionale Verfügbarkeit oder ist sie unzuverlässig, beginnt das Kind, sich anzupassen. Es lernt sehr früh, welche Anteile von ihm erwünscht sind und welche nicht. Manche Kinder erfahren Zuwendung vor allem dann, wenn sie leistungsstark, angepasst, fröhlich oder besonders sind. Andere erleben emotionale Vernachlässigung, Abwertung oder subtile Beschämung. In beiden Fällen entsteht eine innere Spaltung zwischen dem erlebten Selbst und dem gezeigten Selbst. Das Kind entwickelt ein funktionales Selbst, das darauf ausgerichtet ist, Anerkennung zu sichern und Ablehnung zu vermeiden. Eigene Bedürfnisse, Verletzlichkeit und Abhängigkeit werden verdrängt oder abgespalten, weil sie als gefährlich für die Bindung erlebt werden. Dieses angepasste Selbst bildet den Kern narzisstischer Strukturen. Es ist nicht Ausdruck von Authentizität, sondern ein Schutzmechanismus, der dem emotionalen Überleben dient. Besonders prägend sind Konstellationen, in denen Eltern ihre eigenen Bedürfnisse unbewusst auf das Kind übertragen. Das Kind wird dann nicht um seiner selbst willen gesehen,

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selbstliebe Prognose Julia Geyer

Warum Selbstliebe gerade heute wichtiger ist denn je

In diesem Artikel erfährst du, warum Selbstliebe nicht nur ein schönes Schlagwort ist, sondern eine Haltung, die dein Leben verändern kann. Gerade heute, in einer Zeit voller Geschwindigkeit, Erwartungen und Vergleiche, ist Selbstliebe kein Luxus, sondern eine Notwendigkeit. Viele Menschen haben ein gespaltenes Verhältnis zu sich selbst. Einerseits spüren sie die Sehnsucht nach innerem Frieden, andererseits stecken sie in alten Glaubenssätzen wie „Ich bin nicht genug“ oder „Ich darf erst zufrieden sein, wenn ich alles erreicht habe“. Doch das Gegenteil ist der Fall: Selbstliebe ist die Basis, auf der Glück, Erfüllung und gesunde Beziehungen entstehen. Bevor wir tiefer eintauchen, lass uns klären was Selbstliebe eigentlich bedeutet. Was ist Selbstliebe? Selbstliebe bedeutet, sich selbst mit Wohlwollen, Respekt und Fürsorge zu begegnen, unabhängig davon, was du leistest oder wie perfekt du bist. Es ist die Fähigkeit, sich selbst so anzunehmen, wie man ist, mit allen Stärken und Schwächen. Dabei geht es nicht um Selbstverherrlichung oder Egoismus. Viele verwechseln Selbstliebe mit einem übersteigerten Narzissmus, doch das Gegenteil ist der Fall: Wer sich selbst liebevoll begegnet, kann auch anderen aufrichtig Liebe und Mitgefühl schenken. Oder wie ich es gerne formuliere: „Selbstliebe ist die stille Kraft, die dich trägt – in guten wie in schweren Zeiten.“ Wikipedia definiert Selbstliebe als „eine dem Menschen innewohnende Kraft, die zur Selbstregulation seines Verhaltens beiträgt – unabhängig von äußeren Erwartungen und frei von dem Druck, sich ständig mit anderen zu vergleichen.“ (Quelle: Wikipedia: Selbstliebe). Doch über Definitionen hinaus ist sie vor allem eine gelebte Praxis, die sich Tag für Tag im Alltag zeigt: im Umgang mit den eigenen Grenzen, in der inneren Stimme, in der Art, wie man über sich selbst denkt. Vielleicht hast du in meinem Blog schon meinen Artikel „Die transformierende Kraft der Selbstliebe“ gelesen. Dort beschreibe ich, wie diese transformierende Kraft uns wieder in Kontakt mit uns selbst kommen. Genau dieser Kontakt ist auch die Grundlage für Selbstliebe. Warum ist Selbstliebe heute so wichtig für uns alle? Wir leben in einer Zeit, die stark von Vergleichen geprägt ist. Ob auf Social Media, im Beruf oder im privaten Umfeld: überall lauert das Gefühl, nicht genug zu sein. Unabhängig vom Geschlecht und zugleich besonders in der Lebensmitte, erleben viele diese Diskrepanz deutlich. Viele haben jahrelang für andere funktioniert – für Kinder, Partner, Eltern, Arbeitgeber – und dabei die eigenen Bedürfnisse zurückgestellt. Irgendwann meldet sich eine leise, aber beharrliche Frage: „Und wo bleibe eigentlich ich?“ Hier zeigt sich die enorme Bedeutung von Selbstliebe. Selbstliebe als Schutzschild Wer gelernt hat, sich selbst anzunehmen, ist weniger anfällig für die endlosen Vergleiche im Außen. Selbstliebe als Burnout-Prävention Selbstliebe bedeutet auch, die eigenen Grenzen wahrzunehmen und zu wahren. Das schützt vor Erschöpfung und Dauerstress. Selbstliebe als Basis für gesunde Beziehungen Wer sich selbst nicht liebt, erwartet oft (bewusst oder unbewusst), dass andere die eigene innere Leere füllen. Wahre Nähe entsteht aber erst, wenn wir uns selbst genug sind. Viele Expertinnen und Experten sprechen über Resilienz, Achtsamkeit oder Stressbewältigung. Alles wichtige Themen. Doch im größeren Kontext wird klar: Selbstliebe ist die Wurzel all dieser Fähigkeiten. Ohne sie bleibt jede Methode oberflächlich. Welche Rolle wird Selbstliebe in der Zukunft spielen? Ich bin überzeugt: Selbstliebe wird in den kommenden Jahren eine Schlüsselressource unserer Gesellschaft sein. Warum? Weil wir in einer Welt leben, die immer schneller und komplexer wird. Digitale Technologien, Leistungsdruck und ständige Erreichbarkeit sorgen dafür, dass viele Menschen sich von sich selbst entfremden. In drei Jahren, so meine Prognose, wird Selbstliebe in der Psychologischen Beratung und im Führungsmanagement denselben Stellenwert haben wie heute Achtsamkeit oder Resilienz. Unternehmen werden Programme entwickeln, um die Selbstfürsorge ihrer Mitarbeitenden zu fördern. Schulen werden Unterrichtseinheiten zu Selbstakzeptanz einführen. Und im privaten Bereich wird Selbstliebe mehr und mehr als Grundkompetenz angesehen – nicht als Luxus, sondern als Notwendigkeit. Denn nur wer innerlich stabil ist, kann die Herausforderungen einer unsicheren Welt gelassen meistern. Wer sich heute darauf vorbereitet, hat ab 2028 definitiv die Nase vorn! So fängst du mit der Selbstliebe an! Vielleicht fragst du dich jetzt: Wie soll ich damit anfangen? Muss ich mein ganzes Leben umkrempeln? Die gute Nachricht: Nein. Selbstliebe beginnt im Kleinen und wächst mit jedem Schritt. Hier ein paar praktische Impulse: Wenn du tiefer einsteigen möchtest: In meinem Beitrag auf Instagram „Diese 5 Sätze zerstören deine Selbstliebe“ zeige ich dir, dass es nicht die offensichtlichen Beleidigungen sind, sondern die kleinen Sätze, die dich Stück für Stück von dir entfernen. Und somit davon abhalten dich selbst zu lieben. Fazit: Selbstliebe ist kein Ziel, sondern ein Weg Selbstliebe ist keine Floskel, sondern eine innere Haltung, die dein Leben nachhaltig verändert. Sie ist der Schlüssel zu mehr Zufriedenheit, innerem Frieden und gesunden Beziehungen. Gerade in unserer heutigen Zeit, voller Vergleiche, Ansprüche und Ablenkungen, ist sie wichtiger denn je. Und sie wird in Zukunft noch stärker an Bedeutung gewinnen. Doch du musst nicht auf „irgendwann“ warten. Du kannst heute anfangen. Mit einem kleinen Schritt, einem freundlicheren Gedanken, einem bewussten Moment für dich. Selbstliebe ist nicht das Ziel, sie ist der Weg. Und dieser Weg beginnt genau jetzt. Deine Julia Webinar-Einladung: Lebenslust erwecken Manchmal ist es Zeit, innezuhalten und sich neu auszurichten. Gerade in der Lebensmitte spüren Viele, dass es nicht darum geht, noch schneller zu funktionieren, sondern endlich sich selbst wiederzufinden. Selbstliebe ist dabei kein Luxus, sondern ein Akt der Selbstachtung. Sie ist der erste Schritt, um alte Muster hinter dir zu lassen, deine innere Stimme wieder zu hören und ein Leben zu gestalten, das wirklich zu dir passt. In meinem Webinar „Lebenslust erwecken“ am Sonntag, den 12. Oktober 2025 um 10.00 Uhr vertiefen wir es: Du musst nicht wissen, wie der ganze Weg aussieht. Es reicht, wenn du beginnst und genau dafür ist dieses Webinar da. Deine Investion: 49,- € Melde dich jetzt an und schenke dir diesen Raum für dich. Denn es ist Zeit für dich. Hast du Fragen zum Webinar? Oder bist du neugierig und hast noch keinen Termin? Dann sichere dir  DEIN KOSTENLOSES und UNVERBINDLICHES BERATUNGSGESPRÄCH über das Kontaktformular und erhalte einen Einblick, um dein Wachstum im Webinar oder in der 1:1 Begleitung zu gestalten. Dieses Gespräch verpflichtet dich

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Was passiert wenn man nicht schläft, Julia Geyer

Schlafprobleme bei Stress: Die 5+1 unterschätzten Konsequenzen

Viele von uns kennen das, es will partout nicht gelingen zu schlafen. Vielleicht, weil wir trauern, weil ein Streit, eine belastende Nachricht oder der Stress des Tages noch in uns nachhallen. Die Schlafstörung lässt uns hin und her wälzen. Der Supergau, der deinen Schlafrhythmus den Rest gibt, ist dein Kopf: Er grübelt irgendwann nachts ganz begeistert über die ein oder andere weltbewegende Herausforderung … und plötzlich ist der Schlaf endgültig dahin. Die erholsame Nacht, die du so dringend gebraucht hättest, bleibt aus. Dein innerer Akku bleibt halb leer und das spürst du am nächsten Tag auf allen Ebenen. Was viele unterschätzen: Schlafmangel wirkt sich direkt auf unser seelisches Gleichgewicht aus: Unsere Gedanken werden unklarer, Emotionen schneller, der Zugang zu uns selbst trübt ein. Schlafentzug bringt deine innere Stabilität ins Wanken – nicht ohne Grund ist Schlafentzug eine Foltermethode. Zu wenig Schlaf macht müde – der Tag zieht sich wie Kaugummi. Auch andere Folgen wie Konzentrationsstörungen, emotionale Instabilität, Reizbarkeit, erhöhter Stress nehmen zu und das ist nur die Spitze des Eisbergs. In diesem Blogbeitrag zeige ich dir, was wirklich passiert, wenn du nicht ausreichend schläfst und warum dein seelisches Gleichgewicht maßgeblich davon abhängt. Du erfährst, welche inneren Prozesse durch Schlafentzug aus dem Takt geraten, wie deine Gedankenwelt sich verändert und warum Erschöpfung dich von dir selbst entfremden kann. Wenn du deine mentale Stärke aufbauen oder wiederfinden willst, beginnt alles mit dieser simplen Frage: „Wie gut schlafe ich eigentlich?“ Wenn dein Körper schlafen will, aber dein Nervensystem nicht Viele Frauen erzählen mir: „Ich bin todmüde – und trotzdem liege ich wach.“ Das ist kein Widerspruch. Es ist ein Hinweis. Denn Schlaf beginnt nicht im Kopf, sondern im Nervensystem. Wenn dein Alltag geprägt ist von Verantwortung, innerem Druck, ständiger Erreichbarkeit oder emotionaler Anspannung, bleibt dein System oft im Alarmmodus. Selbst dann, wenn du endlich im Bett liegst. Dein Körper hat gelernt: Ich muss wachsam sein. Und genau das zeigt sich nachts – durch Einschlafprobleme, häufiges Aufwachen oder diesen typischen Zustand: erschöpft, aber innerlich aufgedreht. Guter Schlaf braucht deshalb vor allem eines: das Gefühl von Sicherheit im eigenen Körper. Und das lässt sich nicht erzwingen – sondern nur sanft einladen. 1. Dein Gehirn fährt im Notstrom-Modus Ohne oder mit sehr wenig Schlaf verliert dein Gehirn seine Fähigkeit zur Selbstregulation – Reaktionen werden impulsiver, Gefühle unkontrollierbarer. Rationales Denken? Fehlanzeige. Deine Gefühle werden überdimensional und deine Trigger übermächtig, dass bedeutet, dass du schneller gereizt bist und Kleinigkeiten werfen dich plötzlich aus der Bahn. Der Grund: Schlafmangel entkoppelt die Amygdala von der Steuerzentrale im präfrontalen Kortex. 2. Negative Gedanken haben Hochkonjunktur Mit Schlafmangel scannt und sortiert dein Gehirn im Schlaf die Erlebnisse des Tages nicht mehr effektiv genug. Ohne diese Nachbearbeitung bleiben Sorgen und Erlebnisse roh und unbearbeitet hängen. Wenn deine „innere Abwehr“ schwächelt, feiert dein innerer Kritiker ein Freudenfest! Denn jetzt kann er so richtig laut werden und schön das Gedankenkarussell anschubsen. Ohne ausreichende Regeneration fällt es schwer, Gedanken zu filtern und Klarheit zu finden. Grübeleien und Selbstzweifel nehmen zu. 3. Die Vergangenheit holt dich ein Ohne Schlaf ist , wie bereits erwähnt, keine Verarbeitung möglich. Auch alte Themen, Ängste und Wunden, die im Schlaf integriert werden könnten, bleiben aktiv – oder werden sogar reaktiviert– und melden sich – auch dank innerer Kritiker – lauter zurück. Diese Dinge, obwohl sie oft schon Jahre oder Jahrzehnte in der Vergangenheit liegen, laugen dich zusätzlich aus. Schau dir gerne meinen dazu passenden Blogeintrag zur systemischen Biografiearbeit dazu an 4. Dein Stresslevel bleibt dauerhaft erhöht Wenn du nicht ausreichend schläfst, bleibt das Stresshormon Cortisol dauerhaft erhöht – ein Zustand, der deinem Körper und deinem Geist auf Dauer schadet. Cortisol wird normalerweise in den frühen Morgenstunden ausgeschüttet, um dich wach und leistungsfähig zu machen. Fehlt jedoch der nächtliche Schlaf, bleibt der Cortisolspiegel auch nachts oder über den Tag hinweg zu hoch. Das bedeutet: Dein System bleibt im Alarmmodus, dein Nervensystem kommt nicht zur Ruhe und selbst einfache Alltagsreize können dich schneller überfordern. Dauerhafter Schlafmangel kann also zu innerer Unruhe, Reizbarkeit, Konzentrationsproblemen und sogar körperlichen Beschwerden führen – weil dein Körper schlicht keine Zeit bekommt, zu regenerieren. 5. Deine Motivation sackt in den Keller Schlafmangel sabotiert den Dopamin-Haushalt – was uns normalerweise antreibt, fühlt sich leer an. Aufschieberitis ist sonst nicht deine Art? Wenn Schlaf fehlt, fällt es schwer, ins Handeln zu kommen. Entscheidungen wirken schwerer, To-dos überfordern schneller – und das, was eigentlich wichtig wäre, wird immer wieder verschoben. Prokrastination (Aufschieberitis) ist oft keine Faulheit, sondern ein Ausdruck innerer Erschöpfung. Ohne ausreichend Schlaf fehlt dem Gehirn die nötige Klarheit und emotionale Stabilität, um Aufgaben zu strukturieren und anzugehen. Die Folge: Wir schieben Dinge auf, obwohl wir sie eigentlich erledigen möchten – und fühlen uns dadurch zusätzlich belastet. Ein Kreislauf, der sich mit ausreichend Schlaf oft spürbar durchbrechen lässt. 6. Dein Selbstwert bekommt Risse Wenn du zu wenig schläfst, beginnt ein schleichender Prozess: Du funktionierst – aber du fühlst dich nicht mehr wirklich. Alles wird mechanisch, stumpf, ferngesteuert. In diesem Zustand gerät dein Selbstwert ins Rutschen. Denn ohne Erholung fehlt dir der innere Halt, der dir sonst sagt: Ich bin wertvoll – auch ohne etwas zu leisten. Schlafmangel lässt dich emotional abstumpfen. Du nimmst deine eigenen Bedürfnisse nur noch wie durch eine Nebelwand wahr. Das macht dich anfälliger für Selbstzweifel. Entscheidungen werden schwerfälliger, du hinterfragst dich schneller – und irgendwann glaubst du vielleicht, du seist „nicht mehr so belastbar“ oder „nicht mehr gut genug“. Dabei ist nicht dein Selbstwert das Problem – sondern der „Raubbau“ an deiner inneren Verbindung. Schlaf ist nicht nur körperliche Regeneration, sondern auch seelische Rückverbindung. Wenn diese fehlt, wird es schwer, dich selbst noch wirklich zu spüren. Und ohne dieses Spüren geht leicht verloren, was dich eigentlich ausmacht: deine Würde, dein Wert, dein inneres Ja zu dir. Warum „früher ins Bett gehen“ oft nicht die Lösung ist Vielleicht hast du schon vieles ausprobiert: früher schlafen gehen, Melatonin, Lavendelspray, Hörbücher, Einschlaf-Podcasts. Und trotzdem fühlt es sich an, als würde dein Schlaf dich im Stich lassen. Die Wahrheit ist: Schlaf lässt sich nicht optimieren wie eine To-do-Liste.Wenn dein Tag

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Selbstliebe mit Julia Geyer

Entdecke die transformative Kraft der Selbstliebe

Willst Du Dein Leben verändern? Dann ist es Zeit, die Kraft der Selbstliebe zu entdecken! Selbstliebe ist kein kurzfristiger Trend, sondern eine essentielle Grundlage für Dein persönliches und emotionales Wachstum. In einer Welt, die oft von äußeren Erwartungen geprägt ist, ist es wichtiger denn je, Dich selbst zu schätzen und zu akzeptieren. Bist Du bereit, den ersten Schritt in Richtung eines erfüllteren Lebens zu gehen? Dann lies weiter! Warum Selbstakzeptanz der Schlüssel zur Selbstliebe ist Der erste Schritt auf Deinem Weg zur Selbstliebe ist die Selbstakzeptanz. Das bedeutet, Dich selbst in all Deinen Facetten anzunehmen – mit Deinen Stärken und Schwächen. Dieser Prozess kann herausfordernd sein, doch er ist unerlässlich, um ein authentisches und glückliches Leben zu führen. In meinen Beratungen helfe ich Dir dabei, Dich besser zu verstehen und Dich selbst liebevoll anzunehmen. Gemeinsam entwickeln wir Strategien, um Dein Selbstwertgefühl nachhaltig zu stärken. Die transformative Kraft der Selbstliebe Wenn Du lernst, Dich selbst zu lieben, verändert sich nicht nur Dein Inneres – auch Deine Außenwelt profitiert davon. Selbstliebe strahlt auf Dein Umfeld aus: Sie inspiriert andere und schafft positive Energie. Mit Praktiken wie Achtsamkeit und positiven Affirmationen kannst Du eine tiefere Verbindung zu Dir selbst aufbauen. Diese Werkzeuge helfen Dir dabei, Deine Beziehungen zu verbessern und mehr Harmonie in Dein Leben zu bringen. Selbstliebe als Motor für persönliches Wachstum Selbstliebe öffnet Türen zu neuen Möglichkeiten und Erfahrungen. Sie ermutigt Dich, mutige Entscheidungen zu treffen und Deine Träume aktiv zu verfolgen. Wenn Du Dich selbst liebst, wirst Du automatisch selbstbewusster und resilienter gegenüber Herausforderungen. Lass uns gemeinsam an Deinem Wachstum arbeiten: Wir identifizieren Hindernisse, klären Deine Ziele und entwickeln einen Plan, damit Du Schritt für Schritt vorankommst. Dein Weg zur Selbstliebe beginnt hier Ich lade Dich herzlich ein, Dich auf die Reise zur Selbstliebe und zum persönlichen Wachstum zu begeben. In einem sicheren und unterstützenden Umfeld begleite ich Dich dabei, den inneren Kritiker zum Schweigen zu bringen und die Liebe zu Dir selbst zu entfalten. Zusammen entwickeln wir individuelle Strategien, die Dein Leben nachhaltig verändern können. Starte noch heute! Es ist Zeit, Dich selbst an erste Stelle zu setzen und das Leben voller Liebe und Zuversicht zu leben. Kontaktiere mich für ein unverbindliches Gespräch – ich freue mich darauf, Dich auf Deinem Weg begleiten zu dürfen!

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