Geschrieben von Carolin Hegewald – Zertifizierte Vegane Ernährungsberaterin, Pflanzliche Ernährung für vielbeschäftigte Frauen
Warum gutes Essen kein Luxus ist, sondern im echten Leben funktionieren muss
Viele Frauen erleben es so, dass sie sich grundsätzlich gesund ernähren wollen. Die Motivation ist da. Wichtig ist ihnen dabei vor allem, dass es nicht perfekt sein muss und keine strengen Regeln befolgt werden müssen. Es soll in ihren Alltag passen, der sowieso schon gefühlt aus allen Nähten platzt: Arzttermin mit Kind am Nachmittag, Geschenk für den Geburtstag am Samstag noch einkaufen, die Waschmaschine von heute morgen will auch noch ausgeräumt werden und unter Umständen sind noch Schulaufgaben zu erledigen. Sich dann dem Thema Essen im Alltag intensiver zu widmen, fühlt sich bei vielen direkt wie ein zusätzlicher Stressfaktor an. Und noch mehr Stress wollen diese Frauen nicht – zu Recht.
Wenn gesunde Ernährung dann nicht so klappt, wie man es sich vorgenommen hat, liegt das selten an fehlender Disziplin. Viel häufiger passen die gängigen Empfehlungen schlicht nicht zu dem Leben, das viele Frauen führen: mit Verantwortung, Zeitdruck und wenig mentalem Spielraum für zusätzliche Entscheidungen.
Vielleicht liegt genau hier der Kern des Problems: Gutes Essen wird oft wie etwas behandelt, das zusätzlich Platz braucht – zusätzliche Zeit, zusätzliche Energie, zusätzliche Planung.
Dabei ist Essen etwas, das jeden Tag sowieso stattfindet. Die Frage ist also weniger, ob wir uns gesund ernähren sollten, sondern wie Ernährung so aussehen kann, dass sie uns im Alltag trägt, statt noch mehr von uns zu verlangen.

Gutes Essen steht heute unter vielen Erwartungen
Gutes Essen soll heute vieles gleichzeitig sein: gesund, ausgewogen, nachhaltig, möglichst frisch gekocht, vielleicht auch noch zucker- oder glutenfrei – und am besten auch noch allen im Haushalt schmecken.
Diese Erwartungen sind oft gut gemeint. Im Alltag führen sie jedoch dazu, dass Essen schnell zu etwas wird, das man bewertet: War es gut genug? Ausgewogen genug? „Richtig“ genug? Und genau hier entsteht Druck: nicht, weil wir uns keine Mühe geben, sondern weil die Latte sehr hoch hängt.
Hinzu kommt, dass Essen im Alltag selten isoliert stattfindet. Es ist eingebettet in Termine, Absprachen, Vorlieben, Zeitfenster und das ständige Abwägen zwischen dem, was gut wäre, und dem, was gerade möglich ist. Diese vielen kleinen Entscheidungen kosten Energie und gerade abends, wenn man die Essensplanung für den nächsten Tag vornehmen will, fühlt man sich schon zu kraft- und lustlos, um überhaupt noch einen Schritt in die Küche zu setzen. Dass Ernährung sich dann schwer anfühlt, ist kein persönliches Versagen, sondern eine ganz normale Reaktion auf einen vollen Alltag.
Was sich ändert, wenn Essen nicht mehr perfekt sein muss
In dem Moment, in dem Essen nicht mehr perfekt sein muss, verändert sich vor allem eines: der innere Druck. Entscheidungen werden einfacher, weil sie nicht mehr jede Anforderung gleichzeitig erfüllen müssen. Statt „alles richtig machen“ rückt etwas anderes in den Vordergrund: das, was im jeweiligen Moment tatsächlich möglich ist. Und genau das kann Essen wieder zu etwas machen, das unterstützt, statt zusätzlich zu belasten.
Viele Frauen merken an dieser Stelle, dass sich nicht nur das Essen selbst verändert, sondern auch der Blick darauf. Der Anspruch, es „richtig“ zu machen, tritt in den Hintergrund. Stattdessen entsteht mehr Spielraum: für pragmatische Entscheidungen, für Wiederholungen, für Mahlzeiten, die nicht ideal sind, aber trotzdem gut tun. Essen wird damit weniger zu einer Bewertung und mehr zu einem Teil des Alltags. Es läuft nebenbei mit, statt ständig Aufmerksamkeit zu verlangen.
Gesund essen darf sich nach Sicherheit anfühlen – nicht nach Kontrolle
Für viele Frauen fühlt sich gesunde Ernährung vor allem dann anstrengend an, wenn sie mit Kontrolle verbunden ist: Regeln einhalten, Fehler vermeiden, ständig prüfen, ob etwas „noch okay“ ist. Sicherheit entsteht auf diese Weise selten. Sie entsteht eher dort, wo Orientierung vorhanden ist, auch wenn der Alltag unübersichtlich oder hektisch wird.
Genau an diesem Punkt wird für viele Frauen auch das Thema pflanzliches Essen interessant. Nicht als neues Mammut-Projekt oder als strenge Vorgabe, sondern als eine Möglichkeit, Ernährung einfacher und verlässlicher zu gestalten. Vorausgesetzt, sie wird alltagstauglich gedacht und nicht als weiteres Ideal.

Für Frauen mit vollem Alltag: ein anderer Blick auf pflanzliches Essen
Pflanzliches Essen wird oft mit Verzicht, Umstellung oder strengen Regeln verbunden. Dazu kommen noch Fragen wie: Woher bekommt man ausreichend Proteine und alle anderen Nährstoffe? Für viele Frauen mit einem vollen Alltag ist genau das abschreckend. Dabei kann ein pflanzlicher Schwerpunkt auch etwas ganz anderes sein: eine pragmatische Art zu essen, die nicht perfekt sein muss, sondern verlässlich funktioniert. Ohne Dogmen, ohne Alles-oder-nichts und angepasst an das Leben, das gerade ist.
Gerade bei der Frage nach Nährstoffen geht es vielen Frauen weniger um Zahlen oder Details, sondern um ein Gefühl von Sicherheit. Es geht darum, zu wissen, dass sie sich und ihre Familie gut versorgen können – auch dann, wenn nicht jeder Tag optimal läuft und auch mal völlig chaotisch ist. Pflanzliches Essen kann dieses Sicherheitsgefühl geben, wenn es nicht als Konzept verstanden wird, sondern als etwas, das Schritt für Schritt Orientierung bietet und Vertrauen wachsen lässt.
Vielleicht geht es nicht darum, alles richtig zu machen
Gesunde Ernährung muss nicht noch ein Bereich sein, in dem Frauen das Gefühl haben, zu scheitern. Sie darf sich in den Alltag einfügen, statt ihn zu dominieren. Vielleicht geht es weniger um Regeln, Pläne oder Perfektion und mehr darum, einen Weg zu finden, der Sicherheit gibt und sich langfristig gut anfühlt. Einen Weg, bei dem man sagen kann: Ich habe das im Griff, auch wenn nicht jeder Tag gleich aussieht.
Genau mit diesem Blick begleite ich Frauen, die viel zu tun haben und sich eine sichere, entspannte Orientierung wünschen und nicht noch mehr Regeln, sondern Unterstützung, die sie im Alltag aufrichtig entlastet.

Über Carolin Hegewald:
Carolin ist zertifizierte Vegane Ernährungsberaterin und begleitet vielbeschäftigte Frauen dabei sich pflanzlich zu ernähren, eine gesunde Ernährung weiter zu festigen und so in ihren Alltag zu integrieren, dass sie sich dabei stabil und selbstverständlich anfühlt – auch in stressigen Phasen.
„Als Ernährungsberaterin bin ich für Frauen da, die viel zu tun haben und trotzdem gesund essen wollen. Ich zeige ihnen, wie pflanzliches Essen im echten Alltag klappt – ohne Stress und ohne Regeln, die nerven. Damit sie sich besser fühlen und wissen: Ich hab das im Griff. „
So könnt ihr mit Carolin Kontakt aufnehmen:
Website: www.carolinhegewald.de
E-Mail: hallo@carolinhegewald.de
Instagram: carolinhegewald_de
LinkedIn: Carolin Hegewald
Julia Geyer
Über mich: Ich bin fest davon überzeugt: Du trägst bereits alles in dir, was du für ein ausgeglicheneres, erfüllteres Leben brauchst. Manchmal braucht es lediglich einen geschützten Raum, Orientierung und eine einfühlsame Begleitung, damit dieses Potenzial wieder spürbar wird. Ich begleite Frauen in herausfordernden Lebensphasen dabei, innere Ruhe, Resilienz und Selbstliebe aufzubauen – ohne Druck, dafür alltagstauglich, wertschätzend und tiefgehend.
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