Redaktionellen Fachartikel schreiben: So überzeugst du Medien mit Struktur, Stil und Klarheit

Redaktionellen Fachartikel schreiben: So überzeugst du Medien mit Struktur, Stil und Klarheit

Warum dieses Format? Sichtbarkeit ist wichtig und viele PR-Leute machen ein mysteriöses Geheimnis draus und bauschen es auf um dir nur irgendeinen Kurs wieder anzudrehen. Ich habe über 20 Jahre Erfahrung im Marketing und Sales Promotion (Familienunternehmen und Konzern) und gebe dir heute hier ein besonderes Schmankerl (und ja die PR Agenturen hassen mich dafür). Experten über den Tisch zuziehen hat hiermit ein Ende, denn du kannst es mit meinen Blogartikeln als Anleitung selbst und in kurzer Zeit (ohne KI) schaffen, deinen eigenen Artikel zu veröffentlichen. Und das wird eine mega Gefühl sein, sowie bei mir z.b. bei familiii, C&C oder freundin.

Viele Selbstständige verfügen über enormes Fachwissen – doch wenn es darum geht, einen journalistischen Artikel zu verfassen, entsteht Unsicherheit. Wie beginnt man? Wie sachlich darf oder muss man schreiben? Und worin unterscheidet sich ein Fachartikel eigentlich von einem Blogbeitrag? Ein redaktioneller Artikel ist kein Werbetext. Er ist ein fachlich fundierter Beitrag, der informiert, einordnet und Orientierung gibt. Wer ihn professionell aufbaut und leserorientiert formuliert, positioniert sich als Experte , ganz ohne Eigenwerbung.

In diesem Artikel erfährst du Schritt für Schritt, wie ein journalistischer Fachartikel aufgebaut ist, worauf Redaktionen achten und wie du deinen Stil so entwickelst, dass dein Text veröffentlicht werden kann.

Hier ist eine Zusammenfassung / Übersicht: PR Schritt für Schritt (kompletter Überblick) . Die jeweiligen Artikel sind auch dort verlinkt. Ich wünsche dir jetzt schon mal viel Spaß beim Umsetzen.

Was ist ein redaktioneller Fachartikel?

Ein redaktioneller Fachartikel – auch Gastbeitrag genannt – ist ein sachlich formulierter Text zu einem bestimmten Thema, der für ein Medium geschrieben wird.

Er verfolgt drei Ziele:

  • informieren
  • erklären
  • einordnen

Nicht verkaufen.

Deine Kompetenz zeigt sich durch Klarheit und Substanz, nicht durch Selbstdarstellung.

Der richtige Aufbau: Struktur schafft Professionalität

Ein professioneller Artikel folgt einer klaren Dramaturgie. Diese Struktur hilft sowohl Redaktionen als auch Lesern, deinem Gedankengang zu folgen.

1. Die Überschrift – sachlich, klar, relevant

Die Überschrift ist der erste Kontakt mit deinem Text. Sie entscheidet darüber, ob jemand weiterliest.

Eine gute Schlagzeile:

  • benennt das Thema klar
  • ist verständlich
  • verzichtet auf Werbesprache
  • bleibt neutral
  • weckt Interesse, ohne zu übertreiben

Formulierungen mit „Warum“, „Wie“, „Wenn“ oder „Was wirklich hilft“ erzeugen Neugier, ohne reißerisch zu wirken.

2. Der Einstieg – Relevanz in wenigen Sätzen

Der Einstieg – auch Lead genannt – fasst in zwei bis drei Sätzen zusammen, worum es geht.

Er beantwortet:

  • Was ist das Problem?
  • Warum ist es relevant?
  • Für wen ist das Thema wichtig?

Ein guter Einstieg macht neugierig, ohne bereits alle Antworten vorwegzunehmen. Er führt den Leser klar ins Thema hinein.

3. Der Hauptteil – von Problem zu Lösung

Im Hauptteil entfaltet sich dein Thema.

Wichtig ist:

  • eine logische Reihenfolge
  • klare Absätze
  • Zwischenüberschriften
  • verständliche Sprache

Eine bewährte Struktur ist:

  1. Problem oder Ausgangssituation schildern
  2. Ursachen oder Hintergründe erklären
  3. Lösungsansätze oder Perspektiven aufzeigen

Beispiele aus der Praxis dürfen eingebaut werden – jedoch anonymisiert und sachlich.

Zahlen oder Studien erhöhen die Glaubwürdigkeit, sollten jedoch transparent im Text genannt werden. Eine wissenschaftliche Zitierweise ist meist nicht erforderlich, aber die Quelle sollte erkennbar sein.

4. Der Schluss – ein runder Abschluss

Ein professioneller Artikel endet nicht abrupt.

Der Schluss kann:

  • ein Fazit ziehen
  • eine Perspektive eröffnen
  • eine offene Frage stellen
  • eine ermutigende Botschaft formulieren

Was er nicht enthalten sollte:

  • direkte Verkaufsaufforderungen
  • Hinweise auf eigene Angebote
  • Eigenwerbung

Der Leser soll mit einem klaren Gedanken oder Impuls aus dem Text gehen.

Stil & Tonalität: Wie du professionell schreibst

In journalistischen Artikeln zählt nicht nur der Inhalt – sondern auch die Art, wie er vermittelt wird.

Klar statt kompliziert

Viele Experten neigen dazu, komplex zu formulieren. Doch Redaktionen erwarten Verständlichkeit.

Das bedeutet:

  • kurze Sätze
  • ein Gedanke pro Satz
  • Fachbegriffe nur, wenn nötig
  • Fremdwörter erklären
  • keine Schachtelsätze

Wenn du beim Vorlesen selbst ins Stocken gerätst, ist der Satz wahrscheinlich zu lang.

Aktiv statt passiv formulieren

Aktive Sprache wirkt lebendiger und klarer.

Statt abstrakter Formulierungen solltest du konkrete Akteure benennen. Das macht deinen Text greifbarer.

Leserzentriert statt ich-bezogen

Ein redaktioneller Artikel stellt das Thema in den Mittelpunkt – nicht dich.

Formulierungen aus der Ich-Perspektive oder Hinweise auf die eigene Praxis wirken werblich und werden von vielen Redaktionen nicht akzeptiert.

Stattdessen:

  • „Viele Menschen erleben…“
  • „Studien zeigen…“
  • „Betroffene berichten…“

Deine Kompetenz spricht durch deine Argumentation – nicht durch Selbstreferenz.

Unterschiede: Fachartikel vs. Beitrag für die breite Öffentlichkeit

Nicht jedes Medium hat die gleiche Zielgruppe.

Für Fachzeitschriften

  • tiefere inhaltliche Ausarbeitung
  • präzise Terminologie
  • ggf. Studien oder Forschungsergebnisse
  • sachliche, nüchterne Tonalität

Für Publikumsmagazine oder Onlineportale

  • einfache Sprache
  • alltagsnahe Beispiele
  • emotional zugänglicher Ton
  • weniger Fachterminologie

In beiden Fällen gilt:
Struktur, Klarheit und Relevanz stehen an erster Stelle.

Redaktionelle Vorgaben: Professionalität zeigen

Medien arbeiten mit klaren Rahmenbedingungen.

Häufig gibt es:

  • maximale Wortanzahl
  • Stilvorgaben
  • bestimmte Anredeformen
  • Deadlines
  • formale Richtlinien

Wer diese Vorgaben respektiert, signalisiert Professionalität.

Wenn keine Angabe vorhanden ist, liegt ein typischer Umfang häufig im mittleren dreistelligen Wortbereich – abhängig vom Medium.

Typische „Fehler“ – und wie du sie vermeidest

Viele gute Texte scheitern an vermeidbaren Stolperstellen:

  • zu viel Fachjargon
  • werbliche Formulierungen
  • lange, verschachtelte Sätze
  • fehlende Struktur
  • mehrere Gedanken in einem Absatz
  • Wiederholungen

Besser ist:

  • klare Gliederung
  • verständliche Sprache
  • saubere Übergänge
  • klare Leserführung

Ein einfacher Test:
Würde jemand außerhalb deines Fachgebiets deinen Text verstehen?

Übung macht den Stil

Gutes Schreiben ist Handwerk. Je öfter du:

  • deinen Einstieg überarbeitest
  • deinen Schluss präzisierst
  • Zwischenüberschriften formulierst
  • laut liest
  • Feedback einholst

desto klarer wird dein Stil. Schreiben ist ein Prozess, kein einmaliger Akt. Du wirst immer sicherer mit der Zeit.

Fazit: Ein guter Fachartikel überzeugt durch Substanz, nicht durch Selbstdarstellung

Ein professioneller redaktioneller Artikel ist:

  • klar strukturiert
  • sachlich formuliert
  • verständlich geschrieben
  • zielgruppenorientiert
  • frei von Werbung

Er zeigt deine Expertise, ohne sie zu betonen.

Wenn du lernst, deine Inhalte journalistisch aufzubereiten, öffnest du dir neue Türen:

  • Veröffentlichungen
  • Expertenstatus
  • mediale Sichtbarkeit
  • Vertrauen bei potenziellen Klienten

Nicht durch Lautstärke – sondern durch Klarheit.

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