Jahresrückblick 2025: THE BIG SHIFT
Dieser Jahresrückblick ist mein erster Jahresrückblog. Manche Jahre rauschen einfach vorbei. Andere bleiben stehen. 2025 war für mich kein lautes Jahr, es war eines, das tief gewirkt hat. Ein Jahr, das mich liebevoll gezwungen hat hinzuschauen, langsamer und bewusster zu werden. Es gab Momente, die mich überrascht haben. Erfahrungen, die mich herausgefordert haben. Erkenntnisse, die nicht über Nacht kamen, sondern leise gewachsen sind… oft genau dann, wenn ich nicht danach gesucht habe. Zwischen Alltag, Familie, innerer Arbeit und neuen beruflichen Wegen hat sich etwas verschoben. Nicht spektakulär. Aber spürbar: The big SHIFT. Dieser Jahresrückblick ist keiner aus dem Bilderbuch, zwischen Muttersein, Frausein und Start der Selbstständigkeit. Er ist eher eine Einladung zum Innehalten, was Undenkbares plötzlich möglich wird. Vielleicht findest du dich in manchen Gedanken wieder. Vielleicht liest du etwas, das einen eigenen Prozess in dir anstößt. Und vielleicht nimmst du einfach nur das Gefühl mit, nicht allein zu sein mit dem, was dich bewegt. Wenn du Lust hast, hinter die Kulissen eines Jahres zu schauen, das viel gelernt, losgelassen und neu sortiert hat, dann lies weiter. Meine Themen und Highlights in 2025 Plötzlich eingeschlafen – mehrfach, kein Scherz Auch im körperlichen Bereich habe ich Neues gewagt: Yoga Nidra. Ich hatte noch nie davon gehört, meine Freundin war Feuer und Flamme und so meldeten wir uns zusammen an. Es war so eine schöne Atmosphäre, erst gabs immer etwas Theorie zum Verständnis und dann die Einheit. Etwas völlig Ungewohntes für mich, und gerade deshalb so spannend. Und trotz aller Spannung habe ich die ersten 4 Male von Kurses zum Teil verschlafen, was wohl normal ist, wurde mir versichert. Dieser Grad von Entspannung zu Schlaf war für mich, als Mama mit ab und an wilden Kleinkindnächten, wohl zu schmal. Beim Yoga Nidra wird der Körper systematisch entspannt. Muskeln lassen los, der Atem wird ruhiger, der Puls sinkt … das ist ähnlich wie kurz vor dem Einschlafen. Zudem führt es vom wachen Beta-Zustand in Alpha- und Theta-Gehirnwellen. Das ist genau der Bereich zwischen Wachsein und Schlaf, ungeübten Personen leicht in den Schlaf rutschen. Diese Erfahrung zeigt mir einmal mehr, wie wertvoll es ist, offen zu bleiben und Neues zuzulassen. Die völlige Eskalation – Narzissmus vs. Hochsensibilität Ein Thema, das mich dieses Jahr über einen langen Zeitraum intensiv begleitet hat, war Narzissmus. Es war präsent, fordernd und gleichzeitig klärend. Nicht nur auf persönlicher Ebene, sondern auch fachlich habe ich mich noch einmal deutlich tiefer damit auseinandergesetzt. Mit den Dynamiken, den feinen Mechanismen, der Unsichtbarkeit von emotionalem Missbrauch… und mit den Spuren, die er hinterlässt. Lange haben ich meinen Hochsensibilität als Markel angesehen, bis ich verstanden habe, dass es ein Schutzmechanismus ist, denn ich bin in einem narzisstisch geprägten Umfeld groß geworden. Heute ist es eine Gabe, da ich in der Beratung das Ungesagte erspüre. Aus dieser Vertiefung und meiner persönlichen Gesichte ist auch etwas sehr Besonderes entstanden: ein Artikel in der freundin mit dem Titel „Narzissen-Detox – 9 praxiserprobte Tipps zum Schutz der mentalen Gesundheit“. Ein Herzensprojekt. Worte für etwas zu finden, das viele Frauen fühlen, aber oft nicht benennen können, war für mich eine große Verantwortung und gleichzeitig eine tiefe Erfüllung. Zu wissen, dass dieser Text berührt, aufklärt und vielleicht den ersten inneren Schritt ermöglicht, bedeutet mir sehr viel. Mir ist wichtig, dass die Frauen (und Männer), die sich aus diesen narzisstischen Verstrickungen lösen wollen, beginnen zu verstehen, dass sie nicht zu sensibel, nicht zu schwierig und nicht falsch sind. Sie sind richtig! Diese Prozesse brauchen Zeit. Auch ich habe es erst sehr spät bemerkt und bin diesen Weg schon gegangen. Hier findest du noch mehr zur Thematik Narzissmus und Hochsensibilität: Der ultimative Guide. Dass ich in diesem Jahr genau hier wirken durfte, erfüllt mich mit tiefer Dankbarkeit. Denn wenn Frauen beginnen, sich aus narzisstischen Fängen zu lösen, beginnt nicht nur ein neuer Abschnitt. Es beginnt ein Zurückfinden zu sich selbst. Mein Allparteilichkeit zu Zentralen Nervensystem Ein großer Teil dieses Jahres war meiner persönlichen Entwicklung und beruflichen Weiterbildung gewidmet. Ich habe bewusst viel Zeit, Energie und auch Mut investiert, um tiefer zu verstehen – mich selbst, andere Menschen und die Prozesse, die uns prägen. Lernen war für mich 2025 kein Pflichtprogramm, sondern ein innerer Antrieb. Ich habe zahlreiche Weiterbildungen besucht, die mich fachlich wie persönlich bereichert haben. Die systemische Biografiearbeit hat mir neue Perspektiven auf Lebensgeschichten und Zusammenhänge eröffnet. In der Ausbildung zur traumasensiblen Trauerbegleiterin durfte ich lernen, wie wichtig Feinfühligkeit, Präsenz und Sicherheit im Umgang mit Verlust und Schmerz sind. Auch meine eigene Trauer habe ich in diesem Zug nochmal aufgearbeitet und kann sie heute mit anderen Augen sehen. Ergänzend dazu habe ich eine Weiterbildung zum traumasensiblen Coaching in der Schweiz gemacht und mein Verständnis für innere Prozesse weiter vertieft. Auch der mentale Ersthelfer war ein wichtiger Baustein, ebenso wie die Vertiefung im Bereich Hochsensibilität. Beides hat meinen Blick für psychische Gesundheit geschärft – bei mir selbst, da ich hochsensibel bin, und im Kontakt mit anderen. Besonders bereichernd war auch die Teilnahme an der zwölften Kinder- und Jugend-Coaching-Woche. Themen wie Babyschlaf & Kindersprache verstehen, ein gesundes Miteinander jenseits der Konfliktspirale, emotionale Gesundheit, sowie Inputs zu Genen und Stress (Schweiz) haben mein Wissen erweitert und gleichzeitig meine Haltung gestärkt. Auch verstehe ich meine eigenen Prozesse tiefer. Zusätzlich habe ich an einer Online-Tagung zur emotionalen Gesundheit teilgenommen und mich intensiv mit kindlicher Entwicklung auseinandergesetzt. All diese Inhalte greifen ineinander und haben mein Verständnis für Zusammenhänge vertieft. 2025 war ein Jahr des Lernens, des Wachsens und des bewussten Investierens in mich selbst. Still, intensiv und nachhaltig. The big SHIFT – Ein Jahr, das mich verändert hat Dieses Jahr habe ich einen großen Schritt gewagt: Ich habe mich selbstständig gemacht. Allein das auszusprechen fühlt sich immer noch ein bisschen unwirklich an. Es war kein spontaner Sprung, eher ein langsames Hineinwachsen. Mit vielen Fragen, inneren Dialogen, Mutmomenten, und genauso vielen leisen Zweifeln. Rückblickend war es weniger ein einzelner Entschluss als vielmehr eine Reise. Eine Entwicklung, die mir gezeigt hat, wie wichtig es für mich ist, meine beruflichen Visionen weiter aufzubauen und gleichzeitig genug Raum für das

